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Ersatzneubau Alterszentrum Mathysweg

stadt-zuerich.ch/bau-alterszentrum-mathysweg

Das 1970 erbaute Alterszentrum Mathysweg in Zürich-Albisrieden weist eine schlechte Bausubstanz mit erheblichen bauphysikalischen und energetischen Mängeln auf. Es wird deshalb durch einen Neubau im Minergie-P-ECO-Standard ersetzt, der einen optimalen und zeitgemässen Wohn- und Pflegebetrieb nach den aktuellen Bedürfnissen und Vorgaben ermöglicht.

Visualisierung Alterszentrum Mathysweg (Visualisierung: Allemann Bauer Eigenmann Architekten, Zürich)
Visualisierung Alterszentrum Mathysweg (Visualisierung: Allemann Bauer Eigenmann Architekten, Zürich)

  • Bauherrschaft
    Stadt Zürich
  • Eigentümervertretung
    Immobilien Stadt Zürich
  • Bauherrenvertretung
    Amt für Hochbauten
  • Architektur
    Allemann Bauer Eigenmann Architekten AG, Zürich
  • Baumanagement
    GMS Partner AG, Zürich
  • Landschaftsarchitektur
    Kuhn Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Ingenieurbüro Heierli AG, Zürich
  • HLKS-Ingenieurwesen
    Amstein & Walthert AG, Zürich
  • Elektro-Ingenieurwesen
    Nay Engineering AG, Wohlen 

  • Auswahlverfahren
    Projektwettbewerb im offenen Verfahren, nach SIA 142 (einstufig, anonym), 2014
  • Politischer Prozess
    Die Vorlage zum Objektkredit wurde von der Zürcher Stimmbevölkerung am 26.11.2017 mit 91,3 % Ja-Stimmen angenommen
  • Objektkredit
    CHF 63.25 Mio.
  • Bauzeit
    2019 – 2022

Das 1970 nach den Plänen der Architekten Hertig, Hertig und Schoch realisierte Alterszentrum Mathysweg in Zürich-Albisrieden ist in die Jahre gekommen und entspricht sowohl betrieblich wie auch baulich nicht mehr heutigen Bedürfnissen. Mit dem geplanten Neubau lassen sich zeitgemässe Wohn- und Betreuungskonzepte nach dem neusten Stand der Altersforschung zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Menschen im letzten Lebensabschnitt umsetzen. 

Zeitgemässer Wohnraum fürs Alter

Das neue Alterszentrum Mathysweg gestaltet sich als offenes, durchlässiges Haus mit Ausstrahlung und Zentrumscharakter, das einen Beitrag zur Lebensqualität im Quartier leistet. Die attraktiven und altersgerechten Aussenräume sowie verschiedene Dienstleistungen können auch von den älteren Menschen oder Gruppen aus dem Quartier genutzt werden. Das Alterszentrum bietet Wohnraum für 121 Personen in Ein- und Zweizimmerappartements. Die Zimmer verfügen über genügend Raum für eine individuelle Einrichtung mit persönlichen Möbeln und Erinnerungsstücken. Sie dienen als privater Rückzugsort und verfügen alle über eine Nasszelle mit Dusche und WC, einen eigenen Balkon sowie einen Vorratsschrank mit Kühlschrank. Das gemeinschaftliche Leben mit Aktivitäten und Treffen findet hauptsächlich in den Gemeinschaftsräumen wie Cafeteria/Restaurant und im Mehrzwecksaal statt; ebenso in den Aufenthaltsbereichen der Etagen, die mit Kocheinheiten ausgestattet sind. Zusätzlich stehen den Bewohnenden verschiedene Räume wie eine Bibliothek oder ein Waschsalon zur Verfügung. Altersgerechte Bade- und Fitnessanlagen mit Entspannungsbereich helfen, die körperliche Gesundheit zu erhalten und die Selbständigkeit möglichst lange zu wahren.

Attraktive Freiräume und Neubau im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft

Der schmetterlingsförmige Bau bettet sich rücksichtsvoll in seine Umgebung ein und schafft attraktive Freiräume um das neue Zentrum, die den Blick auf die Umgebung öffnen. Zudem leistet das Bauvorhaben einen wichtigen Beitrag an die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft. Das siebengeschossige Gebäude wird im Minergie-P-ECO-Standard errichtet, der Aspekte wie Wohlbefinden und Gesundheit in den Vordergrund stellt.

Architekturwettbewerb

Zur Qualitätssicherung von Neubauten setzt das Amt für Hochbauten auf den Architekturwettbewerb. Im Jahr 2014 wurde ein Projektwettbewerb im offenen Verfahren mit 42 Teams gemäss Ordnung für Architektur- und Ingenieurstudienaufträge SIA 142 (Ausgabe 2009) durchgeführt. Für Preise und Ankäufe standen 250 000 Franken zur Verfügung.

Das Siegerprojekt «FARFALLA» bettet sich mit seiner kraftvollen und eigenständigen schmetterlingsförmigen Geometrie gut in die kleinmassstäbliche Nachbarschaft ein. Die identitätsstiftende Ankunftsadresse und der Bezug zum Aussenraum überzeugen.  Die Wohneinheiten bieten eine räumlich attraktive Zonierung und gehen sensibel auf die Bedürfnisse von älteren Menschen und künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein. Auch das Dachgeschoss offeriert mit einer umlaufenden Terrasse schöne Aussenbezüge und einen Aufenthaltsbereich für die Gemeinschaft. Insgesamt handelt es sich um einen ebenso selbstbewussten wie einfühlsamen Vorschlag, der sowohl im städtischen und landschaftlichen Kontext wie auch in räumlicher und funktionaler Hinsicht einen sehr angenehmen und identitätsstiftenden Charakter für das neue Alterszentrum verspricht. 

Situationsmodell FARFALLA
Situationsmodell FARFALLA

FARFALLA

1. Rang | 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Architektur
    Allemann Bauer Eigenmann Architekten AG, Zürich

Standort

Alterszentrum Mathysweg
Altstetterstrasse 265
8047 Zürich

Weitere Informationen

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