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Gesamtinstandsetzung und Umbau Schulanlage Gubel

Die Schulanlage Gubel bildet mit den Kindergärten und der Betreuung Halde A und C im nahe gelegenen Schulhaus Halde eine Schuleinheit. Der gesamte Unterricht der Primarschule und der Heilpädagogischen Schule findet auf der Schulanlage Gubel statt. Das Gebäudeensemble soll umfassend instandgesetzt und den aktuellen Bedürfnissen der Schule angepasst werden.

Schulanlage Gubel Innenperspektive
Schulanlage Gubel Innenperspektive

Das Schulhaus Gubel A wurde 1904 vom Architekten Adolf Asper im Heimatstil erbaut und liegt an erhöhter Lage an der Regensbergstrasse mitten in einem Wohnquartier. Es ist ein frühes Beispiel eines Schulhauses, das über seitliche an der Fassade liegende Gänge verfügt, die gut belichtet sind und als Spiel- und Pausenräume dienen. Die Turnhalle mit dem ehemaligen Abwarthaus und dem als offene Halle gestalteten Verbindungsbau aus dem Jahre 1910 sind im gleichen Stil gehalten. Das Schulhaus Gubel B vom Architekten Karl Scheer aus dem Jahr 1933 ergänzt das Ensemble und entspricht mit seiner regelmässigen Lochfassade der Formensprache des Neuen Bauens. Bemerkenswert ist die lichtdurchflutete, eingeschossige Pausenhalle, welche die Verbindung zwischen Schulhaus und den älteren Heimatstilbauten herstellt. Alle Gebäude der Schulanlage befinden sich im städtischen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte.

Das Schulhaus Gubel wurde per Schuljahr 2009/10 ein Integrationsschulhaus. Langfristig werden in der Schule 15 Klassen der Primarschule und Heilpädagogischen Schule geführt. Aufgrund der im Einzugsgebiet der Schulanlage Gubel steigenden Anzahl Schülerinnen und Schüler sowie der anhaltend hohen Nachfrage nach Betreuungsplätzen wird zudem die Betreuungsinfrastruktur erweitert.

Die letzte Gesamtinstandsetzung liegt bald 40 Jahre zurück. Entsprechend ist die Anlage in die Jahre gekommen und wird daher von 2018 bis 2020 instandgesetzt und umgebaut. Ein wesentlicher Teil der baulichen Massnahmen betrifft die energetische Verbesserung der Gebäude und Instandsetzung der Gebäudetechnik. Zudem werden die feuerpolizeilichen Auflagen umgesetzt und die (weitgehend) hindernisfreie Zugänglichkeit der Gebäude und Schulanlage gewährleistet. Unter der bestehenden Turnhalle für Schul- und Vereinsnutzung wird ein neuer Garderobentrakt erstellt. Die Oberflächen im Innern werden sanft renoviert und das Mobiliar ersetzt. Durch den Einbau einer Regenerierküche im Schulhaus Gubel B kann die Kapazität zur Verpflegung von 50 zusätzlichen Kindern geschaffen werden. Schliesslich werden im Aussenbereich die Asphaltbeläge und Chaussierungen erneuert und ein neuer Velounterstand errichtet.

  • Bauherrschaft: Immobilien Stadt Zürich
  • Vertreten durch: Amt für Hochbauten
  • Bauzeit: 2018 – 2020
  • Architektur: Nik Biedermann Architekten, Zürich
  • Erstellungskosten: 28.7 Mio. Franken 

Standort

Schulanlage Gubel
Regensbergstrasse 147
8032 Zürich

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