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Gesamtinstandsetzung und Umbau Schulanlage Gubel

Die Schulanlage Gubel in Zürich-Oerlikon bildet mit den Kindergärten und der Betreuung im nahegelegenen Schulhaus Halde eine Schuleinheit. Das Gebäudeensemble Gubel wird in zwei Bauetappen umfassend instandgesetzt und an aktuelle Bedürfnisse und Vorschriften angepasst.

In den Klassenzimmern wurden alle Oberflächen erneuert, der Holzparkettboden aufgearbeitet, Akustikdecken mit Beleuchtung und neue Fenster eingebaut.  (© Roger Frei, Zürich)

Das Schulhaus Gubel A wurde 1904 vom Architekten Adolf Asper im Heimatstil erbaut. Es ist ein frühes Beispiel eines Schulhauses, das über seitliche an der Fassade liegende Gänge verfügt, die gut belichtet sind und als Spiel- und Pausenräume dienen. Die Sporthalle mit dem ehemaligen Abwarthaus und dem als offene Halle gestalteten Verbindungsbau aus dem Jahre 1910 sind im gleichen Stil gehalten. Das Schulhaus Gubel B vom Architekten Karl Scheer aus dem Jahr 1933 ergänzt das Ensemble und entspricht mit seiner regelmässigen Lochfassade der Formensprache des Neuen Bauens. Bemerkenswert ist die lichtdurchflutete, eingeschossige Pausenhalle, welche die Verbindung zwischen Schulhaus und den älteren Heimatstilbauten herstellt. Alle Gebäude der Schulanlage befinden sich im städtischen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte. 

Die letzte Gesamtinstandsetzung liegt rund 40 Jahre zurück. Entsprechend war die Anlage in die Jahre gekommen. Die Schulanlage wird in zwei Bauetappen instandgesetzt und umgebaut. In der ersten, bereits abgeschlossenen Etappe, wurden bei den Gebäuden Gubel A, Pausenhalle und angrenzender Sporthalle die Oberflächen erneuert und das Mobiliar ersetzt. Dabei wurde in der Wahl der Materialien und Farben am historischen Bestand angeknüpft. Hinzu kamen akustische Massnahmen an den Oberflächen sämtlicher Räume. Die Sportgarderoben wurden an heutige Bedürfnisse angepasst und unter die Sporthalle verlegt. Zur energetischen Verbesserung wurden die Gebäude Gubel A und Sporthalle wo nötig gedämmt, die Gebäudetechnik instandgesetzt und sämtliche Fenster ersetzt. Zur Nachtauskühlung und Hitzeminderung wurden automatisierte Fensterflügel und Sonnenstoren eingebaut. Schliesslich wurden feuerpolizeiliche Auflagen erfüllt und die hindernisfreie Zugänglichkeit der Gebäude umgesetzt. 

Die Bauarbeiten der zweiten Etappe beim Schulhaus Gubel B werden nebst der Gesamtinstandsetzung des Schulhauses im Wesentlichen die Umgebungsarbeiten sowie den Einbau einer neue Regenerierküche umfassen. Damit können zusätzliche 50 Kinder verpflegt werden. Im Aussenbereich werden die Asphaltbeläge und Chaussierungen erneuert sowie ein neuer Velounterstand errichtet.

Die neue, wärmegedämmte Wandverkleidung verbessert einerseits das Sporthallengebäude energetisch und versteckt andererseits verschiedene Türen, und Nischen. Die neue, wärmegedämmte Wandverkleidung verbessert einerseits das Sporthallengebäude energetisch und versteckt andererseits verschiedene Türen, und Nischen.

  • Bauherrschaft: Stadt Zürich
  • Eigentümervertretung: Immobilien Stadt Zürich
  • Bauherrenvertretung: Amt für Hochbauten
  • Bauetappe 1: Mai 2018 – Feb. 2020
  • Bauetappe 2: Feb. 2020 – Feb. 2021
  • Architektur: Nik Biedermann Architekten, Zürich
  • Objektkredit inkl. Kreditreserven: 33 Mio. Franken 

Standort

Schulanlage Gubel
Regensbergstrasse 147
8050 Zürich

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