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Lukretia

Gemeinsam mit den Baukosten werden die Nutzungskosten von Immobilien zunehmend mehr gewichtet, wenn es darum geht, einen Überblick über die Kostenzusammensetzung und -entwicklung im Bauprozess zu gewinnen.

Im Projekt «Lukretia» geht es darum, die Lebenszykluskosten der Gebäude der Stadt Zürich zu erheben, hilfreiche Instrumente für die Planung zu entwickeln, Fachleute zu schulen und eine Umsetzung in der Breite anzustossen. Die Stadt Zürich gehört nach wie vor zu den international führenden Playern bei diesem Thema.
 

Kostensteuerung und Leistungsüberprüfung (2015)

Im Rahmen des Projekts «Kostenklarheit 2012» galt es, die Lebenszykluskosten (LZK) in allen Bereichen des Bauwesens – von der Entscheidungsfindung über die Erstellung, den Betrieb und den Unterhalt – auszuweisen und zu berücksichtigen.

Der Schlussbericht zeigt auf, dass städtische Sparanstrengungen im Hochbau dort wirksam sind, wo ein umfassendes Austarieren der verschiedenen Interessen stattfindet. LZK-Prognosen können bereits ab den ersten Projektüberlegungen in phasenentsprechender Genauigkeit und je nach Phase mit zunehmendem Aufwand erstellt werden. Da die LZK in der Summe lediglich die Anforderungen von Betrieb und Nutzenden an die Menge und Qualität von Bauten und deren Unterhalt spiegeln, wird eine Prozesssteuerung via LZK in sämtlichen Phasen zwingend immer auch eine Diskussion über die Suffizienz, den gewünschten Komfort, die Standards und die nachhaltig gewünschte Qualität auslösen.

Das «Lukretia»-Tool wurde im Rahmen des Projekts «Kostenklarheit 2012» überarbeitet und die Begrifflichkeit dem CRB-LCC-Leitfaden (vgl. Darstellung) angepasst. Weitere Ergebnisse finden Sie im Schlussbericht zum Teilprojekt Lebenszykluskosten.

Titelblatt - Broschüre Lukretia

  

Lukretia III (2009)

Pilotanwendungen und breite Umsetzung:
Schulung und Verbreitung der Methodik bei internen und externen Planungsfachleuten, die in Projekte des Hochbauamtes involviert sind. Parallel werden die Werkzeuge in konkreten Pilotprojekten getestet.

Lukretia II (2008)

Umsetzungs-Instrumentarien und Werkzeuge:
Neu entwickelte Praxiswerkzeuge ermöglichen, dass Projekte im Hinblick auf ihre Lebenszykluskosten analysiert und miteinander verglichen werden können.

Lukretia I (2006)

Schaffung der Datengrundlagen:
Sieben ausgesuchte, typische Referenzobjekte aus dem städtischen Immobilien-Portfolio wurden hinsichtlich Erstellungs- und Bewirtschaftungskosten analysiert und daraus Kennwerte eruiert.

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