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Erik Steinbrecher, «Polonäse», 2005, Foto: Luca Zanier
Erik Steinbrecher, «Polonäse», 2005, Foto: Luca Zanier

Ein Zwischenraum

Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun." Im Gegensatz zum Architekten in Morgensterns Gedicht, (der sich bekanntlich des Zwischenraums bedient, um ein Haus zu bauen) lässt Erik Steinbrecher den Zaun Zaun sein und fügt ihn zu einer Polonäse um die kleine Anhöhe im Garten der Siedlung Heumatt. Der Zaun trennt hier nicht den Garten von der Strasse, oder das eine Grundstück vom anderen. Vielmehr sondert er einen Teil von der ganzen Wiese ab: Sobald der Zaun steht, gibt es ein Innen und ein Aussen, das einzig durch den Verlauf des Zauns definiert wird. Auf theoretischer Ebene, mathematisch oder gar philosophisch ist nicht einfach zu fassen, was hier entsteht. Doch die Kinder eignen es sich an, spielen drinnen und draussen und entlang des Lattenzauns, der ihnen auch Klettergerüst, Schlaginstrument und vieles mehr ist.

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