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Mario Sala, «Flughafen», 2004, Foto: Hannes Henz
Mario Sala, «Flughafen», 2004, Foto: Hannes Henz

Aufbruch und Begegnung

Die Beschriftung auf dem Dach des Schulhauses erinnert an einen Flughafen, nur sind wir hier nicht in fernen Ländern mit exotischen Namen gelandet, sondern in Buchwiesen, Quartier Seebach. Der reale Flughafen ist nah, die Flugzeuge hör- und sichtbar. Ein Schulhaus als Flugzeugterminal? Ein Flughafen, der für das Aufbrechen in unbekannte Welten, für neue Erfahrungen steht. Auch die Schulzeit ist eine Reise zu unbekannten Wissensgebieten und neuen Horizonten. Und wie an einen Flughafen begegnen sich in der Schule Menschen mit unterschiedlicher Herkunft. Das Motiv der Reise setzt sich im Innern des Gebäudes fort: Der Treppenaufgang ist mit hunderten von Bildern versehen. Sie entstammen Fotografien, die der Künstler auf eigenen Reisen in Südafrika aufgenommen hat. An der Decke sind der Künstler selbst und ein afrikanischer Freund sichtbar; sie scheinen in akrobatischer Verrenkung zu fliegen. Reisen bildet nicht nur - es verleitet buchstäblich zu Höhenflügen.

Claudia Spinelli

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