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Relief im Tiefbahnhof
Gottfried Honegger, «Wandrelief», 1990, Foto: zVg Kunstsammlung Stadt Zürich

Kunst unter Sogwirkung

Das Werk in der Betonröhre der S-Bahn-Station Bahnhof Stettbach ist imposant: Es erstreckt sich auf über 250 m Länge und ist aus 840 emaillierten Platten komponiert. Die finanziellen Mittel für das Wandrelief wurden von der Stadt Dübendorf und aus der lokalen Privatwirtschaft zur Verfügung gestellt. Der Künstler Gottfried Honegger, dessen altes Schweizer Atelier sich in Gockhausen befindet, brachte spontan eine Idee vor, welche die Initianten überzeugte: Die Tunnelwände sollten farbig und jeweils die Fahrtrichtung anzeigend (stadtein- und stadtauswärts) gekennzeichnet werden. Seine Idee wurde in Form von 42 farbigen «Bildern» ausgeführt, die aus jeweils 20 emaillierten dreieckigen Metallplatten bestehen. An dieses Kunstwerk werden hohe technische Anforderungen gestellt, da Züge mit bis zu 120 km/h rund einen halben Meter am Kunstwerk vorbeifahren - mit der entsprechenden Druck- und Sogwirkung. Das Werk wird auch immer wieder versprayt und muss - aufwändig und teuer - gereinigt werden.

Quelle: Wikipedia

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