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Das Haus im Haus, 2009, Zilla Leutenegger

Zilla Leutenegger, «Das Haus im Haus», 2009, Foto: Menga von Sprecher
Zilla Leutenegger, «Das Haus im Haus», 2009, Foto: Menga von Sprecher

Ein Ort für Träume

Türen, die nirgends hinführen, Kamine, die sich mitten im Korridor erheben, Fenster, die keinen Blick nach aussen erlauben. Es sind dies Architekturelemente, die ihrer Funktion enthoben sind und dennoch einen Raum im Raum konstruieren. Einen fiktiven Raum, in dem sich unsere Gedanken und Träume befinden könnten. In den wir uns zuweilen begeben, wenn wir uns dem Alltagsgeschehen für eine kleine Weile entziehen möchten. Es sind diese «kleine Fluchten» die Zilla Leutenegger interessieren, private Moment des ganz mit sich seins, der Zeit und dem Ort entrückt. Im öffentlichen Raum ist diese Privatheit ja nicht so ganz ohne weiteres zu haben. Und gerade von Schülerinnen und Schülern wird ja ein hohes Mass an Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert, an Disziplin und Gemeinsinn. Dass dabei auch das Träumen und Fabulieren nicht verloren geht, dafür gibt es «das Haus im Haus».

Charlotte Tschumi

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