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Barbara Mühlefluh, «Spots», 2003, Foto: Hannes Henz
Barbara Mühlefluh, «Spots», 2003, Foto: Hannes Henz

Punkt um Punkt

Wie zufällig verstreute Konfetti verteilt Barbara Mühlefluh fünf Spots über den ganzen vorderen Parkbereich. Zwei davon kommen in die Nähe des Eingangs zu liegen. Der einzelne Kreis besteht aus unzähligen (270–300), zehn Zentimeter grossen gelben, ausgestanzten Punkten. Mit ihrem Eingriff will die Künstlerin dem Parkbereich, den sie als trist und schattig wahrgenommen hat, mittels gelben Farbspots Helligkeit und Licht geben. Den Bewohnerinnen und Bewohnern, die von ihren Zimmern und Balkonen auf den Parkplatz hinunterschauen, bietet sich ein spannender Wechsel von Licht und Schatten: Bald werden die gelben Kreise von Fussgängerinnen und Fussgängern oder von Autos, Krankenwagen und Taxis teilweise verdeckt, bald werden sie wieder freigegeben und voll sichtbar. Mitunter zeigt sich dem Blick von oben im abstrakten gelben Punkteraster spontan eine Art Vexierbild.

Textauszug von Pia Schubiger aus Hybride Zonen

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