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Luigi Archetti / Federica Gärtner, «Die Pfütze», 2003, Foto: L. Archetti, F. Gärtner
Luigi Archetti / Federica Gärtner, «Die Pfütze», 2003, Foto: L. Archetti, F. Gärtner

Natur und Architektur

Eine Unebenheit im Boden sammelt das Wasser, es entsteht eine Pfütze. Die Form der Pfütze ist amorph, zufällig. Diese Eigenschaften bilden die Grundlage für die Gestalt des Brunnenprojekts. Einerseits nimmt der Brunnen die Form einer natürlichen Pfütze auf, anderseits symbolisiert die zeichenhafte, piktogrammartige Form den amorphen Charakter des Wassers. Platziert neben dem Fussweg, der den Kinderspielplatz und den danebenliegenden Kiesplatz trennt, nimmt die Form des Brunnens die Kontur des Fussweges auf, kontrastiert aber durch den organischen Charakter mit der geometrischen Sprache der Architektur. Zusammen mit der Bepflanzung des Platzes bildet sie ein Spannungsverhältnis zwischen organischer und geometrischer Formensprache, das zur Ästhetik des Platzes beiträgt.

Text aus Projektbeschrieb von Luigi Archetti und Frederica Gärtner

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