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Kunst und Bau Kunsthaus

Pipilotti Rist: «Tastende Lichter», Licht- und Videoinstallation auf dem Heimplatz, 2020

Bilderstrecke: «Tastende Lichter» auf dem Chipperfieldbau...
Bilderstrecke: «Tastende Lichter» auf dem Chipperfieldbau...

Verschiedene Ansichten des Heimplatzes mit farbigen LIchtkreisen und auf Fassaden- und Bodenflächen und Videoprojektionen auf Skulpturen des Wehrlibaus.

Langsam bewegen sich die runden Farblichtflächen…
Langsam bewegen sich die runden Farblichtflächen…
über die Fassade des Chipperfieldbaus…
über die Fassade des Chipperfieldbaus…
Videoprojektion auf den «Amazonenkampf» von Carl Burckhardt
Videoprojektion auf den «Amazonenkampf» von Carl Burckhardt
Videoprojektion auf die Nischenfiguren der Nordfassade des Moserbaus
Videoprojektion auf die Nischenfiguren der Nordfassade des Moserbaus
Ignaz Heim. Der Schweizer Komponist war Namensgeber für den Platz.
Ignaz Heim. Der Schweizer Komponist war Namensgeber für den Platz.
Der Mast mit fünf Moving Lights und 16 Opticalights für die neue Fassadenbeleuchtung rund um den Heimplatz und vor dem Erweiterungsbau
Der Mast mit fünf Moving Lights und 16 Opticalights für die neue Fassadenbeleuchtung rund um den Heimplatz und vor dem Erweiterungsbau

Für das Kunst-und-Bau-Werk im Rahmen der Erweiterung des Kunsthauses Zürich wurde die international renommierte Zürcher Künstlerin Pipilotti Rist beigezogen. Sie hat mit «Tastende Lichter» eine mehrteilige Licht- und Videoinstallation konzipiert, die im gesamten öffentlichen Raum rund um den Heimplatz erfahrbar ist. Von einem anmutig geschwungenen, künstlerisch gestalteten Mast auf dem Heimplatz werden während den Abendstunden in der dunklen Jahreszeit farbige runde Lichtflächen auf die umliegenden Fassaden- und Bodenflächen projiziert. Ausserdem hauchen massgeschneiderte Videos den steinernen Figuren in den Nischen auf der Nordfassade des Moserbaus neues Leben ein.

Der Mast verschafft dem Heimplatz tagsüber eine Mitte, während er nachts als zentrales technisches Element bei der Übertragung der künstlerischen Projektionen und der im Rahmen des Plan Lumière entwickelten Fassadenbeleuchtung dient. Die Beleuchtung des Platzes und die Lichtintervention sind aufeinander abgestimmt. Der Stadtraum verwandelt sich so in den dunkleren Tageszeiten sanft und elegant in einen sinnlich farbigen Lichtraum, in dem die sich langsam vorwärtstastenden Farbkreise eine räumliche und ästhetische Verbindung zwischen den Kulturinstitutionen auf dem Heimplatz schaffen.

Pipilotti Rist und Corine Mauch zu «Tastende Lichter»

Kunst

KunstPipilotti Rist (*1962), Zürich
in Zusammenarbeit mit Kaori Kuwabara, Lichtdesignerin, Zürich
«Tastende Lichter», 2020
Mehrteilige Licht- und Videoinstallation, bestehend aus 15 Meter hohem Mast mit fünf Moving Lights im Kopfteil, installiert in der Mitte des Heimplatzes als Träger der dynamischen Lichtprojektionen auf die Gebäude rund um den Platz, sowie einer Videoprojektion auf die Nischenfiguren der Nordfassade des Moserbaus.
Foto: Juliet Haller 
ProjektleitungKarin Frei Bernasconi, Fachstelle Kunst und Bau
in Zusammenarbeit mit Felix Frey Architekten Gmbh, Zürich. Fachlich unterstützt von Christoph Becker und Mirjam Varadinis, Kunsthaus Zürich 
WerkgeschichteDie erste Etappe der Arbeit «Tastende Lichter» im Moserbau wurde 2015 bis 2016 im Auftrag des Kunsthauses Zürich realisiert. Im Glasdach des Moserbaus: fünf Moving Lights sowie eine Videoprojektion auf das Fassaden-Relief «Amazonenkampf» von Carl Burckhardt. Die zweite Etappe auf dem Heimplatz entstand von 2017 bis 2020 im Auftrag der Bauherrschaft EGKE. 
BauherrschaftEinfache Gesellschaft Kunsthaus-Erweiterung (EGKE), Zürcher Kunstgesellschaft (ZKG), Stadt Zürich, Stiftung Zürcher Kunsthaus (SZK)
BauherrenvertretungAmt für Hochbauten Stadt Zürich
Bauzeit Kunst2017–2020
Adresse Kunsthaus Zürich
Heimplatz
8001 Zürich 

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