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Kunst und Bau Zentrum Dorflinde

Diverse Kunstinterventionen. Neue Werke: Vreni Spieser, «Schwarm» / Gilbert Bretterbauer, Platzgestaltung / Hans Stalder «Pensées», 2011

Mit einem Grünverlauf tapezierte Sitznische

Schon im Ursprungsbau der Dorflinde spielte die Kunst eine gewichtige Rolle: Ein blauer Brunnen von Wilfrid Moser setzte einen starken Akzent im Aussenraum und tut es - an etwas anderer Stelle platziert – auch nach der umfassenden Renovierung des Baus immer noch. Rolf Lipski schuf ein Wandbild für den Speisesaal und Franz Grossert setzte der Dorflinde – und damit ist namentlich der Baum vor dem Alterszentrum gemeint, einer der ältesten der Stadt Zürich – ein stilisiertes und farbenfrohes Denkmal aus Keramik im Eingangsbereich.

Die drei doch monumentalen Eingriffe waren aber noch nicht genug, nicht nur wurden sie beibehalten und im Falle von Grossert und Moser auf die neuen baulichen Gegebenheiten hin optimiert und angepasst. Den Architekten war es ebenso wichtig, auch bei der Neugestaltung des Gebäudes und der Aussenanlage Kunst einzubeziehen und eine ähnliche Symbiose zu erreichen, wie sie beim Originalbau sichtbar ist. So wurden Vreni Spieser, Künstlerin aus Zug, für den Innenraum und der österreichische Künstler Gilbert Bretterbauer für die Gestaltung des Aussenraums frühzeitig einbezogen.
 

KunstGilbert Bretterbauer (*1957), Platzgestaltung
Franz Grossert (*1936 - 2009), Installation, Keramik, Dispersion, Holz
Rolf Lipski (*1926 - 2005), Wandbild
Wilfrid Moser (*1914-1997), Brunnen Beton/Polyester
Vreni Spieser (*1963), «Schwarm»; Tapete mit Irisdruck (Lithograf: Thomi Wolfensberger)
Hans Stalder (*1957), «Pensées», Malerei
Fotos: Georg Aerni
AuftraggeberinStadt Zürich, Immobilien
Vertreten durch Amt für Hochbauten 
Bauzeit 2009–2011 
Adresse Zentrum Dorflinde
Dorflindenstrasse 4
8050 Zürich 

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