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Jurybericht Schulanlage Borrweg

Publikationen & Broschüren

Projektwettbewerb im offenen Verfahren

Januar 2020

Titelseite Jurybericht Schulanlage Borrweg

Das durchgrünte Wohngebiet am Fusse des Uetlibergs ist von grossflächigen Genossenschaftssiedlungen geprägt, die seit 1925 etappenweise entstanden sind. Viele der Siedlungen wurden von der Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) erstellt und werden sukzessive erneuert. Das familienfreundliche Gartenstadt-Quartier Friesenberg wächst. In Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich hat die FGZ 2016 eine Erneuerungsstrategie ausgearbeitet, die bis zum Jahr 2050 Ersatzneubauten mit bis zu 700 zusätzlichen Wohnungen vorsieht.

Mit dem absehbaren Bevölkerungswachstum geht auch eine Zunahme der Anzahl schulpflichtiger Kinder einher. Die «Schule Am Uetliberg», welche die drei Schulanlagen Friesenberg, Borrweg und Döltschihalde umfasst, hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Um die Schulraumversorgung für die kommenden Jahre im Quartier sicherzustellen, soll die 1975 erbaute Schulanlage Borrweg durch einen Neubau mit 18 Klassenzimmern, einer Doppelsporthalle und einer Schulschwimmanlage sowie einer Mensa und Betreuung für die Schulanlagen Borrweg und Friesenberg ersetzt werden.

Der in der Quartiermitte gelegenen Schulanlage kommt im Masterplan der FGZ eine wichtige vernetzende Rolle zu. Als wichtiger Aufenthalts- und Begegnungsort im Quartier soll das Areal der Schulanlagen Friesenberg und Borrweg gut mit den bestehenden und geplanten Quartierstrukturen verwoben werden. Der Bau der neuen Schulanlage bietet die Chance, die bestehende inventarisierte Anlage der Schule Friesenberg zu ergänzen, zu stärken und als Gesamtanlage mit öffentlicher Adressbildung aufzuwerten.

Die Architekturteams standen vor der Herausforderung, ein grosses Raumprogramm in einer kostengünstigen und städtebaulich überzeugenden Lösung an Hanglage unterzubringen. Die Projekte sollen schonend mit der Ressource Land umgehen, eine klimaangepasste, die Biodiversität fördernde Umgebung aufweisen, die Kaltluftströme vom Uetliberg passieren lassen, einen wirksamen sommerlichen Wärmeschutz sowie einen Beitrag zu einem angenehmen Stadtklima leisten. Zudem sollten sie zukunftsgerichteten pädagogischen Bedürfnissen entsprechen und einen optimalen Tagesschulbetrieb ermöglichen. Es waren ökologisch nachhaltige Konstruktionsweisen und Materialien vorzusehen, die den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft entsprechen.

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Thema: Bauen

Organisationseinheit: Amt für Hochbauten

Departement: Hochbaudepartement