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Jurybericht Wohnsiedlung Rotbuch

Publikationen & Broschüren

Projektwettbewerb im selektiven Verfahren

Juni 2021

Titelseite Jurybericht Wohnsiedlung Rotbuch

Die Stadt Zürich plant, zwei Grundstücke im Baurecht abzugeben: An der Rotbuchstrasse 18 und der Seminarstrasse 19 soll gemeinnütziger Wohnungsbau realisiert werden. Als Bauträgerin wurde 2017 die Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen (Stiftung Einfach Wohnen SEW) bestimmt. Die Stiftung will mit der «Siedlung Rotbuch» kostengünstiges, generationenübergreifendes Wohnen in Zürich-Unterstrass ermöglichen. Um das vielversprechendste Projekt zu ermitteln, hat das Amt für Hochbauten im Auftrag der SEW einen Architekturwettbewerb durchgeführt. 

Die Ersatzneubauten sollen Wohnraum für rund 100 Menschen bieten. Ein detailliertes Raumprogramm war nicht vorgeschrieben, wichtig waren ein stimmiger Mix und ein möglichst breites Angebot von Wohnformen und Wohnungsgrössen: Es waren sowohl minimale Wohneinheiten für 1-4 Personen (Microliving) als auch Wohnungen für Grosshaushalte vorzusehen. Die individuellen Wohnflächen waren zugunsten gemeinschaftlich genutzter Flächen zu minimieren. Erwartet wurden rund 3600 m2 Hauptnutzfläche, verteilt auf mehrere Baukörper. 

Gesucht waren innovative Projekte, die neue Wege zur Erreichung von anspruchsvollen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen ausloten. Die Teams waren aufgefordert, eigene Schwerpunktsetzungen vorzunehmen und sich Gedanken zu Suffizienz, Flexibilität, Wohnqualität sowie den Grundbedingungen für ein gelungenes soziales Zusammenleben zu machen. Ein ökonomischer Flächenverbrauch und der Sharing-Gedanke bildeten den roten Faden. Es war ein Netto-Null-Konzept einzureichen, Konventionen und übliche Wohnstandards durften infrage gestellt werden. 

Für die erwünschte Wirkung der Aussenraumgestaltung diente der Leitgedanke «Wie in einem Park und doch mitten in der Stadt». Der wertvolle alte Baumbestand war möglichst zu erhalten. Gewünschte Elemente der Aussenraumgestaltung waren eine naturnahe, klimawirksame Umgebungsgestaltung mit hoher Biodiversität, Gemeinschaftsgärten, begrünte Dächer und Fassaden, aneigenbare Bereiche und eine attraktive Wegführung. Entstehen soll ein Ort mit hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität, der optimal mit dem Quartier vernetzt ist. 

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Thema: Bauen

Organisationseinheit: Amt für Hochbauten

Departement: Hochbaudepartement