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Wettbewerb Wohnsiedlung Letzibach D

Auf dem städtischen Grundstück Letzibach D in Zürich-Altstetten sollen 265 neue gemeinnützige Wohnungen entstehen. Damit leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur sozialen Durchmischung auf dem Letzibach-Areal. Mit ihrem Projekt «MIRA» haben Gut & Schoep Architekten GmbH und Neuland ArchitekturLandschaft GmbH aus Zürich das Verfahren für sich entschieden.

Visualisierung Siegerprojekt Mira (Visualisierung © Gut & Schoep Architekten GmbH)
Visualisierung Siegerprojekt Mira (Visualisierung © Gut & Schoep Architekten GmbH)

Der vom Amt für Hochbauten im Auftrag der Liegenschaften Stadt Zürich, der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien und der Stiftung Alterswohnungen organisierte Architekturwettbewerb stellte die zwölf Wettbewerbsteilnehmenden vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Das rund 10 000 Quadratmeter grosse Wettbewerbsareal Letzibach D, das die Stadt Zürich 2014 von den SBB erworben hat, liegt in der Zentrumszone Z6 und ist mit einer Arealüberbauung auf eine Ausnützung von 318 Prozent ausgelegt. Während auf der Nordseite das offene Gleisfeld anschliesst, liegt auf der Südseite die stark befahrene Hohlstrasse. Um die gewünschte Dichte zu erreichen, waren Hochhauslösungen nötig. Die vorgegebenen Wohnungsgrössen orientierten sich an den Flächenvorgaben der kantonalen Wohnbauförderungsverordnung. Angestrebt werden die Energiekennwerte des Minergie-P-ECO-Standards. Die neue Wohnüberbauung soll bis 2025 realisiert werden.

Das Siegerteam von Gut & Schoep Architekten GmbH und Neuland ArchitekturLandschaft GmbH hat nach einer unvorhergesehenen anonymen Überarbeitung in seinem Projekt «MIRA» nicht nur mit sorgfältig entwickelten Wohnungsgrundrissen für die künftige vielfältige Mieterschaft überzeugt, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung des sich rasch wandelnden Quartiers. Die 53 Wohnungen der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien und die 81 Wohnungen der Liegenschaften Stadt Zürich werden in einem zusammenhängenden grosszügigen Baukörper vereint. Im rund sechzig Meter hohen Hochhausturm, der den Abschluss bildet, sind die 131 Wohnungen für ältere Menschen (Stiftung Alterswohnungen Stadt Zürich) vorgesehen. Ergänzt wird das Angebot mit Zusatznutzungen hauptsächlich in den Erdgeschossen (Gewerbe, Büro, Ateliers, Café, Kindergarten, Kindertagesstätte) auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern. Zum Gleisraum hin schaffen die Verfassenden einen grosszügigen gemeinsamen Siedlungshof, der an die Veloverbindung dem Gleisraum entlang anknüpft. Schliesslich soll vor dem Hochhaus ein kleiner Platz entstehen. Der Gestaltung der Freiräume wurde in Anlehnung an das Freiraumkonzept Letzi grosse Beachtung geschenkt.

Projekte

Situationsmodell MIRA
Situationsmodell MIRA

MIRA

1. Rang / 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Architektur:
    Gut & Schoep Architekten GmbH, Zürich
Situationsmodell RAMBLA
Situationsmodell RAMBLA

RAMBLA

2. Rang / 2. Preis

Architektur:
Esch Sintzel Architekten BSA GmbH, Zürich

Situationsmodell MATARA
Situationsmodell MATARA

MATARA

3. Rang / 3. Preis

  • Architektur:
    pool Architekten, Zürich
Situationsmodell EINSUNDDREI
Situationsmodell EINSUNDDREI

EINSUNDDREI

4. Rang / 4. Preis

  • Architektur:
    Caruso St John Architects AG, Zürich
Situationsmodell PODARCIS
Situationsmodell PODARCIS

PODARCIS

5. Rang / 5. Preis

  • Architektur:
    BS+EMI Architektenpartner AG, Zürich
Situationsmodell F I J I
Situationsmodell F I J I

F I J I

6. Rang / 6. Preis

  • Architektur:
    jessenvollenweider Architektur AG
    Anna Jessen + Ingemar Vollenweider, Basel

Weitere abgeschlossene Wettbewerbe

Weitere Informationen

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