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Wettbewerb Areal Guggach III

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur neuen Überbauung auf dem städtischen Teil des Guggach-Areals ist erreicht. Der Architekturwettbewerb für die rund 120 Wohnungen sowie Dienstleistungs- und Gewerbeflächen der Stiftung Einfach Wohnen, den städtischen Quartierpark und die neue Schule ist abgeschlossen. Das Team der ARGE Donet Schäfer Architekten mit Tanja Reimer aus Zürich und Weyell Zipse Architekten aus Basel mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten aus Berlin haben den Projektwettbewerb im selektiven Verfahren für sich entschieden.

Visualisierung Siegerprojekt WANINC (© Donet Schäfer Architekten und Tanja Reimer, Zürich mit Weyell Zipse Architekten, Basel)
Visualisierung Siegerprojekt WANINC (© Donet Schäfer Architekten und Tanja Reimer, Zürich mit Weyell Zipse Architekten, Basel)

Das Areal Guggach III ist eine unbebaute Landreserve der Stadt Zürich und hat grosses Potenzial für die weitere Stadt- und Quartierentwicklung. Die Stadt Zürich will der öffentlich-rechtlichen «Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen – Einfach Wohnen» (SEW) einen Teil des Grundstücks im Baurecht abgeben. Damit wird einerseits die soziale Vielfalt in Stadt und Quartier gefördert, andererseits wird ein weiterer Schritt gemacht in Richtung Drittelsziel im gemeinnützigen Wohnungsbau, wie es in der Gemeindeordnung verankert ist.
Geplant ist ein zukunftsfähiges Gesamtprojekt, das zu einem lebendigen urbanen Zentrum beiträgt, das Quartier und insbesondere den Strassenraum belebt und mit seinen ausgedehnten Aussenräumen dem Quartier und den Bewohnern Erholungsmöglichkeiten bietet. Die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung sind weitgehend in die Planung für die drei Teilareale eingeflossen und wurden bei der Formulierung der Wettbewerbsaufgabe berücksichtigt. Durch die konstante Vertretung des Quartiervereins im Preisgericht sind die Quartierinteressen auch in den Auswahlprozess eingeflossen. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird aus-serdem die Parkanlage im Dialog mit Vertretenden des Quartiers weiterentwickelt.

Die rund 120 gemeinnützigen Wohnungen mit bescheidenen Flächen bieten nicht nur modernen und flexiblen Wohnraum, vor allem für die Vor- und Nachfamilienphase, sie entsprechen mit dem Minergie-A-ECO-Standard auch den Nachhaltigkeitszielen der SEW. Im Erdgeschoss der Wohngebäude sollen ausserdem Dienstleistungs- und Gewerbeflächen Platz finden. Ergänzt wird das Angebot mit einem neuen städtischen Quartierpark, einem Kindergarten und einer Schule für rund 300 Schülerinnen und Schüler, die den Minergie-P-ECO-Standard erfüllt. Dazu gehört auch eine Doppelsporthalle, die ausserhalb der Schulzeit Sport-vereinen und dem Quartier zur Verfügung stehen soll.

Das Siegerprojekt «WANINC» staffelt geschickt zwei Wohngebäude auf dem Areal und schafft dadurch zur Tramhaltestelle «Radiostudio» hin einen kleinen Quartierplatz, der nicht zuletzt aufgrund der Gewerbeflächen im Erdgeschoss zum neuen Treffpunkt werden könnte. Die versetzte Bauweise ist einerseits ein Mittel gegen den Strassenlärm, wirkt aber auch vernetzend und ermöglicht schöne Blickbezüge zwischen Bebauung, Park und Strasse. Die beiden Wohnbauten bieten mehrheitlich ruhige Zimmer gegen die Parkseite. Die Wohnungen sind einfach geschnitten und weisen vielfältig nutzbare Räume auf. Der Kindergarten ist zwischen dem Park und den Wohnbauten platziert. Die im Erdgeschoss offen und durchlässig gestaltete Schule mit aussenliegender Treppe auf der Parkseite liegt an der Wehntalerstrasse und bietet lärmabgewandte Klassenzimmer, die sich zum Freiraum orientieren.

Rangierte Projekte

Situationsmodell WANINC
Situationsmodell WANINC

WANINC

1. Rang | 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Architektur: ARGE Donet Schäfer Architekten und Tanja Reimer, Zürich mit
    Weyell Zipse Architekten, Basel
  • Landschaftsarchitektur:
    Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, D-Berlin

Situationsmodell LE GRAND VERT
Situationsmodell LE GRAND VERT

LE GRAND VERT

2. Rang | 2. Preis

  • Architektur:
    pool Architekten, Zürich
  • Landschaftsarchitektur:
    Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich
Situationsmodell BUENA VISTA SOCIAL CLUB
Situationsmodell BUENA VISTA SOCIAL CLUB

BUENA VISTA SOCIAL CLUB

3. Rang | 3. Preis

  • Architektur:
    ARGE BUR ARCHITEKTEN AG, Zürich mit
    Neff Neumann Architekten AG, Zürich
  • Landschaftsarchitektur:
    Haag Landschaftsarchitektur, Zürich
Situationsmodell FIBONACCI
Situationsmodell FIBONACCI

FIBONACCI

4. Rang | 4. Preis
 

  • Architektur:
    Baumann Roserens Architekten ETH BSA SIA AG, Zürich mit
    Esch Sintzel Architekten ETH BSA SIA GmbH, Zürich
  • Landschaftsarchitektur:
    Antón & Ghiggi Landschaft Architektur GmbH, Zürich

Situationsmodell CMYK
Situationsmodell CMYK

Modellfotos © Susan Pop, Zürich

CMYK

5. Rang | 5. Preis

  • Architektur:
    Luca Selva Architekten ETH BSA SIA AG, Basel
  • Landschaftsarchitektur:
    Fontana Landschaftsarchitektur GmbH, Basel

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