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Wettbewerb Wache Süd

Die Strategie von Schutz & Rettung Zürich sieht einen dezentralen Ausbau der Notfallversorgung in der Stadt Zürich vor. Nach der Wache Nord mit Zentraler Einsatzlogistik ist nun auch der Architekturwettbewerb zur Erweiterung und Instandhaltung der Wache Süd entschieden. Conen Sigl Architekten GmbH gewannen den Projektwettbewerb im offenen Verfahren mit ihrem Projekt «FUCHS».

Visualisierung Siegerprojekt FUCHS (© Conen Sigl Architekten, Zürich)
Visualisierung Siegerprojekt FUCHS (© Conen Sigl Architekten, Zürich)

Als wichtiger Baustein der Standortstrategie von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) soll in einem nächsten Schritt die denkmalgeschützte Wache Süd an der Weststrasse in Zürich-Wiedikon erweitert, betrieblich optimiert und in diesem Zuge baulich angepasst werden. Die 1937 von Stadtbaumeister Hermann Herter im Rahmen seiner städtebaulichen Entwicklung des Sihlhölzliquartiers realisierte Brandwache dient heute auch als Hauptsitz von Schutz & Rettung mit rund 180 Mitarbeitenden, davon 106 Berufsfeuerwehrleute im Schichtdienst. Verkehrstechnisch ist die Wache Süd auch 80 Jahre nach der Inbetriebnahme optimal gelegen, betrieblich dagegen stösst sie an ihre Grenzen, was die Einsatz- und Logistikprozesse erschwert. Der Standort soll daher für einen gemeinsamen Betrieb von Rettungsdienst, Berufs- und Milizfeuerwehr für die nächsten 20 bis 30 Jahre baulich fit gemacht und dabei den besonderen Anforderungen einer zeitgemässen Rettungsorganisation mit einer Verfügbarkeit von 24h an 365 Tagen im Jahr gerecht werden. Die Bauarbeiten werden unter laufendem Betrieb erfolgen.

«FUCHS» macht das Rennen

Das Projekt «FUCHS» von Conen Sigl Architekten aus Zürich findet einen überzeugenden Umgang mit der denkmalgeschützten Brandwache. Der Erweiterungsbau gliedert sich in Höhe und Fluchten der bestehenden Brandwache an und führt den Blockrand stimmig fort. Die hofseitigen Anbauten mit Sheddächern (inkl. Photovoltaik) und einem Rücksprung ab dem zweiten Obergeschoss verleihen dem Erweiterungsbau eine Eigenständigkeit in Form und Ausdruck. Das Projekt überzeugt auch im Betrieb von Schutz & Rettung. Es bildet mit dem Bestandsbau eine gut funktionierende, zusammenhängende Einheit mit hoher räumlicher Qualität. Dank des geringen Glasanteils und der grosszügig dimensionierten Photovoltaik-Anlage wird das Projekt aus ökologischer Sicht als positiv eingestuft und kann das Minergie-P-Eco-Label gut erreichen.

Rangierte Projekte

Situationsmodell FUCHS
Situationsmodell FUCHS

FUCHS

1. Rang | 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Architektur
    Conen Sigl Architekten GmbH ETH SIA BSA, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    SEFORB, Uster

Situationsmodell FLORIAN
Situationsmodell FLORIAN

FLORIAN

2. Rang | 2. Preis

  • Architektur
    Caruso St John Architects AG, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Ferrari Gartmann AG, Chur
Situationsmodell EINSATZBEREIT
Situationsmodell EINSATZBEREIT

EINSATZBEREIT

3. Rang | 3. Preis

  • Architektur
    Romero Schaefle Partner Architekten AG, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Dr. Schwartz Consulting AG, Zug
Situationsmodell FEU BLEU
Situationsmodell FEU BLEU

FEU BLEU

4. Rang | 4. Preis

  • Architektur
    Zimmer Schmidt Architekten, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Schnetzer Puskas Ingenieure, Zürich
Situationsmodell WESTSTRASSE
Situationsmodell WESTSTRASSE

Modellfotos © Marc Lendorff, Zürich

WESTSTRASSE

5. Rang | 5. Preis

  • Architektur
    Ilg Santer Architekten, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Fürst Laffranchi Bauingenieure GmbH, Aarwangen

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