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Wettbewerb Wohnen am Kelchweg

Die Baugenossenschaft Halde Zürich (bhz) plant, ihre beiden Wohnhäuser am Kelchweg in Zürich-Altstetten durch Neubauten zu ersetzen. Der Projektvorschlag «TINGUELY» von Mathis Kamplade Architekten aus Zürich ging als Sieger aus dem Projektwettbewerb auf Einladung hervor.

Visualisierung Siegerprojekt TINGUELY (© Mathis Kamplade Architekten, Zürich)
Visualisierung Siegerprojekt TINGUELY (© Mathis Kamplade Architekten, Zürich)

Die 1944 gegründete Baugenossenschaft Halde Zürich (bhz) hat wesentlich zum genossenschaftlichen Wohnungsbestand in Zürich-Altstetten beigetragen. In 16 Bauetappen sind zwischen 1946 und heute rund 760 gemeinnützige Wohnungen entstanden. Entsprechend sind die Wohnhäuser aus den Anfangsetappen trotz sorgfältigem Unterhalt nun in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard bezüglich Ausbau, Schallschutz, Energieverbrauch und Gebäudetechnik. So auch die beiden Wohnhäuser Kelchweg 9 und 11 (Ecke Kelchweg/Dachslernstrasse) mit ihren 15 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen; sie wurden im Rahmen der 5. Bauetappe zwischen 1949 und 1950 erbaut.

Die bhz hat das Amt für Hochbauten beauftragt, einen anonymen Projektwettbewerb auf Einladung mit sechs Teams durchzuführen. Der Architekturwettbewerb verlangte Vorschläge für Ersatzneubauten am Kelchweg mit mindestens 32 zeitgemässen 2.5- und 3.5-Zimmerwohnungen, welche die Wettbewerbsanforderungen in Bezug auf die genossenschaftlichen Werte, eine nachhaltige Bauweise, langfristige Wertigkeit sowie tiefe Unterhalts- und angemessene Erstellungskosten berücksichtigen. Gewonnen hat das Team von Mathis Kamplade Architekten aus Zürich. 

Siegerprojekt «TINGUELY»
Mit ihrem Projekt «TINGUELY» schlagen die Verfassenden zwei mit Holzfassaden verkleidete Punkthäuser vor, die sich gut in das Grundstück an der Ecke Kelchweg/Dachslernstrasse und die kleinteilige Umgebung an der Quartierstrasse einfügen und durch ihre Kompaktheit qualitätsvolle Aussenräume schaffen. Die beiden Wohnhäuser sind zueinander ausgerichtet. Nahe den beiden Eingangsbereichen sind Waschküchen angeordnet – dies schafft zwischen den Häusern ein Potenzial für Begegnung. Die 32 Wohnungen ermöglichen vielfältige Ausblicke in die durchgrünte Umgebung. Die Wohnungsgrundrisse weisen eine hohe Flexibilität auf. Mit beweglichen Holzpanelen lassen sich Räume abtrennen oder zusammenschliessen – je nach Lebensphase oder Bedürfnis der Bewohnenden. Die beiden Wohnhäuser sollen dem Minergie-Standard entsprechen. Die Wärmeerzeugung soll dereinst über den Anschluss an den Energieverbund Altstetten erfolgen.

Projekte

Situationsmodell TINGUELY
Situationsmodell TINGUELY

TINGUELY

1. Rang | 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Architektur:
    Mathis Kamplade Architekten, Zürich
  • Verantwortlich:
    Gregor Kamplade
  • Mitarbeit:
    Sascha Mathis, Josephine Eigner, Tobias Gagliardi, Ties Linders, Justyna Mydlak

Situationsmodell SUGUS
Situationsmodell SUGUS

SUGUS

 2. Rang | 2. Preis

  • Architektur:
    Zita Cotti Architekten AG, Zürich
  • Verantwortlich:
    Zita Cotti
  • Mitarbeit:
    Pierre Thielen, Andreas Felder, Radoslava Palukova, Sévérine Grau

Situationsmodell ISETTA
Situationsmodell ISETTA

ISETTA

 3. Rang | 3. Preis

 

  • Architektur:
    idA buehrer wuest architekten sia ag, Zürich
  • Verantwortlich:
    Martina Wuest
  • Mitarbeit:
    Stephan Buehrer, Joanna Frey, Nicolas Niggeler, Pascal Steinmann, Marco Haller
  • Landschaftsarchitektur:
    Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich
  • Bauingenieurwesen:
    Büeler Fischli Bauingenieure GmbH, Zürich
Situationsmodell ARBOR
Situationsmodell ARBOR

ARBOR

  • Architektur:
    Skop - Architektur & Städtebau, Zürich
  • Verantwortlich:
    Silvia Weibel Hendriksen
  • Mitarbeit:
    Cécile Baumann, Basil Spiess, Martin Zimmerli
  • Landschaftsarchitektur:
    Johannes von Pechmann Stadtlandschaft GmbH, Zürich

Situationsmodell SCALA
Situationsmodell SCALA

SCALA

  • Architektur:
    Ramser Schmid Architekten GmbH, Zürich
  • Verantwortlich:
    Raphael Schmid
  • Mitarbeit:
    Christoph Ramser, Mena Traxler, Alexander Schneider, Silvio Romano

Situationsmodell FARFALLA
Situationsmodell FARFALLA

Modellfotos © Dominik Zietlow, Zürich

FARFALLA

  • Architektur:
    Clou Architekten AG, Zürich
  • Verantwortlich:
     Lukas Wolfensberger
  • Mitarbeit:
    Andreas Feurer, Jens Gerber, Lukas Erdin, Antonia Bollenbach, Rahel Hüsler 

Weitere Informationen

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