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Betrieblich optimieren

Die Übernahme neuer Aufgaben durch die Verwaltung hat Einfluss auf den Personalbestand und die dafür notwendige räumliche Infrastruktur. Die betriebliche Optimierung kommt allerdings vor der Initiierung eines neuen Investitionsvorhabens. Die Optimierung erlaubt es im Idealfall, neue Bedürfnisse mit den bestehenden personellen und räumlichen Ressourcen abzudecken.

Durch  Optimierungen von Arbeitsprozessen, Flächenbedarf und Organisationsvarianten sind neue bauliche Investitionen zu vermeiden. «Zürich baut – gut und günstig!» definiert für die Stadtverwaltung verbindliche Prozesse, um solche Betriebsoptimierungen nachzuweisen. Ohne die vorherige Klärung der betrieblichen Optimierungsmöglichkeiten und ohne eine Strategieeinbindung kann künftig kein städtisches Bauprojekt gestartet werden.  

Integraler Bestandteil von Anträgen
In den Investitionsanträgen bzw. formellen Bestellungen ist nachzuweisen, dass betriebliche Optimierungen vor der Initiierung eines Investitionsprojekts umfassend geprüft worden sind, dass die gestellten Ziel damit jedoch nicht erreicht werden können. Die Variante «betriebliche Optimierung» muss in der Kosten-Nutzen-Rechnung immer ausgewiesen sein.  

Kreative Lösungen erwünscht
Die Departemente und Dienstabteilungen sind in der Konzeption der baulichen Umsetzung von Optimierungsmassnahmen weitgehend frei. Kreative und unkonventionelle Lösungsansätze sind im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften erwünscht. Abweichungen von städtischen Standards erfolgen einvernehmlich mit der Standards setzenden Dienstabteilung oder Fachstelle.

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