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Jeannette Jetter, Leiterin Personal im HBD

Jeannette Jetter, Leiterin Personal des Hochbaudepartements, zum Werk von Pascale Wiedemann und Daniel Mettler: «Das hängende Werk gibt Anlass für Gespräche.»

KünstlerIn: Pascale Wiedemann und Daniel Mettler

Werk: yinging and yanging, 2011, Wollpompons, Hundeleine, 160 x 70 x 70 cm

Foto: Juliet Haller

Warum haben Sie ausgerechnet dieses Werk ausgewählt?

Dreidimensionale Werke, die im Raum förmlich schweben, gibt es praktisch nicht. In den alten Amtshäusern mit den hohen Räumen kommen gerade solche Werke sehr schön zur Geltung. Es war dann auch gleich Liebe auf den ersten Blick, als ich das Kunstwerk in der Kunstsammlung sah.

Das Werk lässt viel Interpretationsspielraum offen, ist aber vor allem wegen Material und Form in jedem Fall positiv besetzt. Wichtig war mir auch, den Raum mit moderner Kunst zu schmücken. Der Kontrast von altem Bau und moderner Kunst macht den Raum lebendig.

Was für Kunst haben Sie sich ursprünglich für Ihr Büro vorgestellt?

Bilder oder allenfalls eine Skulptur. Auf jeden Fall aber Werke, die modern, hell, frisch, positiv und/oder interessant sind.

Was bedeutet Ihnen das ausgewählte Werk in Ihrem Arbeitsalltag?

Ab und zu ein Blick auf die Werke als Pause zwischen einer Aufgabe und der nächsten tut gut. Auf jeden Fall macht Kunst den Raum lebendiger und das ist gerade in einem Büro zwischen Papieren und Ordnern sehr angenehm.

Das hängende Werk gibt auch Anlass für Gespräche mit Menschen, die in mein Büro kommen. Gerade in meinem Fachgebiet ist es sehr interessant, auch mal kurz einen Abstecher in eine persönlichere Gedankenwelt machen zu können. Es entstehen spannende Gespräche, welche die Kommunikation untereinander fördern.

Gibt es Momente, in denen das Kunstwerk Sie stört, und warum?

Es stört nie. Ich bin nach wie vor begeistert.

Welche Art von Kunst können Sie sich keinesfalls in ihrem Büro vorstellen?

Auf keinen Fall würde ich eines von diesen alten, dunklen goldgerahmten Werken wählen. Ebenfalls würde ich keine Werke, die irgendwie an Gewalt, Krankheit oder Tod erinnern, im Büro aufhängen. Ein Werk kann Fragen aufwerfen, aber in einem Büro, wo Gespräche mit Mitarbeitenden, Kundinnen und Kandidaten stattfinden, muss die Atmosphäre stimmen.

Interview: Irene Schildknecht, Leiterin Kunstsammlung der Stadt Zürich

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