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SRF Standortentwicklung Leutschenbach

SRF möchte mit zwei Projekten die zentrale Entwicklung des Standorts Zürich Leutschenbach sicherzustellen und die Betriebskosten weiter zu optimieren.

Das Studio Zürich Leutschenbach wurde 1973 eingeweiht. Im Laufe der Jahre hat sich der Standort so gut wie möglich dem Wandel der Zeit angepasst. Durch die Veränderungen der Nutzungs- und Platzverhältnisse sowie aufgrund des akuten Sanierungsbedarfs einiger Gebäude besteht Handlungsbedarf. Zudem will SRF die Betriebskosten weiter optimieren.

News, Sport- und Technikcenter

Modell Studienauftrag
Modell Studienauftrag (Bild: SRF/ Oscar Alessio)

Mit einem 2013 abgeschlossenen Studienauftrag wurden Regeln definiert, um die mittel- und langfristige Entwicklung des Standorts Zürich Leutschenbach zu steuern. Die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von SRF, der SRG, der Stadt Zürich und externen Fachleuten hat sich für das Projekt der Zürcher Penzel Architektur GmbH entschieden.

Am Studienauftrag haben sich fünf Architekturteams beteiligt. Es wurden Regeln zu Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Städtebau und Ökologie definiert, welche die mittel- und langfristige Entwicklung des Standorts Zürich Leutschenbach steuern sollen.

In zwei Etappen werden bis 2019 eine zentrale Tiefgarage und Technikräume sowie ein Informations- und Sport-Zentrum erstellt. Das Konzept erlaubt es, sich dank modularer Etappierung flexibel den verändernden Verhältnissen und Bedürfnissen anzupassen.

  • Bauherrschaft: Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR, Bern
  • Architektur und Städtebau: Penzel Architektur GmbH, Zürich
  • Landschaftsarchitektur: Rotzler Krebs Partner GmbH, Winterthur

Ersatzneubau für Redaktions- und Produktionsbetrieb

Visualisierung des Neubaus
Visualisierung (Bild: SRF/ Durisch + Nolli Architetti Sagl/ Filippo Bolognese Images)

Mit einem weiteren Neubau auf dem Stammareal Zürich Leutschenbach möchte SRF einen nächsten Schritt zur nachhaltigen Reduktion der Immobilienkosten machen. Vorgesehen ist der Ersatz eines bisherigen Studiogebäudes durch einen Neubau für den trimedialen Redaktions- und Produktionsbetrieb vor.

Am Studienauftrag für die zweite Etappe, die ab 2020 realisiert werden soll, haben sich sechs Architektenteams aus der Schweiz und dem Ausland beteiligt. Ende August hat eine Jury, bestehend aus externen Fachexperten und Vertretern von SRF, die Eingaben beurteilt und sich einstimmig für das Projekt der Tessiner Architekten Durisch + Nolli ausgesprochen. Die Jury ist zum Schluss gekommen, dass dieses Projekt die Bedürfnisse von SRF langfristig am besten erfüllt.

Kern des Projekts «SRF Next» ist ein sechsgeschossiger Bau anstelle des heutigen Gebäudes mit dem Studio 1. Im Neubau sind grosse Flächen für Redaktionen und Studios für Radio, Fernsehen und Online vorgesehen. Die Eingangshalle kann für Radio- und Fernsehproduktionen genutzt werden. Mit flexiblen räumlichen Strukturen erfüllt der Bau die Voraussetzungen für den trimedialen Redaktions- und Produktionsbetrieb.

  • Bauherrschaft: Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR, Bern
  • Architektur und Städtebau: Durisch + Nolli Architetti Sagl, Massagno

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