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Medienmitteilungen

Der Stadtrat von Zürich, Hochbaudepartement, Finanzdepartement, Gesundheits- und Umweltdepartement, Departement der Industriellen Betriebe

9. Mai 2018

Neubau Alterszentrum und Wohnsiedlung Eichrain

Generationenübergreifendes Projekt in Zürich-Seebach

Im Gebiet Eichrain in Zürich-Seebach sollen ein Alterszentrum und eine Wohnsiedlung erstellt werden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Gemeinde insgesamt rund 132 Millionen Franken. Die Volksabstimmung ist für das erste Quartal 2019 vorgesehen.

Wohnmöglichkeiten in Alterszentren sind über das Stadtgebiet unterschiedlich dicht verteilt. In Zürich-Nord sind die Wartezeiten am längsten. Auf der städtischen Parzelle südlich der Sportanlage Eichrain soll deshalb ein neues Alterszentrum erstellt werden. Es wird Wohnraum für 122 Menschen bieten – mehrheitlich in Einzelappartements. Hinzu kommen Dienstleistungsräume, die auch von Externen genutzt werden können. Das Alterszentrum Eichrain soll ein offenes Haus mit Ausstrahlung werden.

Um einerseits das Grundstück optimal zu nutzen und andererseits dem gesetzlichen Auftrag zur Förderung von gemeinnützigem Wohnraum in der Stadt Zürich Folge zu leisten, ist neben dem Alterszentrum eine städtische Wohnsiedlung geplant. Aufgeteilt in zwei Gebäudetrakte sind 129 Wohnungen für rund 400 Menschen vorgesehen. Den grössten Anteil machen 4,5-Zimmer-Familienwohnungen aus. In der Siedlung stehen ausserdem Flächen für maximal fünf Kleingewerbebetriebe zur Verfügung.

Neuer Begegnungsort für das Quartier

Das Alterszentrum und die zwei Wohngebäude sind um einen gemeinsamen Grünraum angeordnet. Der zentrale Hof, das öffentliche Restaurant des Alterszentrums und die Gewerbenutzungen der Wohnsiedlung beleben das Quartier und bilden einen neuen generationenübergreifenden Begegnungsort für das Quartier. Die Neubauten entsprechen dem Minergie-P-Eco-Standard für Betriebs- und Erstellungsenergie – und damit auch den Zielen der 2000‑Watt-Gesellschaft.

Der erforderliche Ausführungskredit einschliesslich Reserven und Landübertragung beträgt 131,91 Millionen Franken. Davon entfallen 63,798 Millionen Franken auf das Alterszentrum und 68,112 Millionen Franken auf die Wohnsiedlung. In letzterem Betrag sind 450 000 Franken für die Erstellung einer Photovoltaikanlage reserviert.

Unter Vorbehalt der Kreditgenehmigung durch den Gemeinderat folgt voraussichtlich im ersten Quartal 2019 die Volksabstimmung. Bei positivem Ausgang könnten die Bauarbeiten noch im Herbst desselben Jahres beginnen. Die Fertigstellung des Alterszentrums ist auf Herbst 2022, die Fertigstellung der Wohnsiedlung auf Frühling 2023 vorgesehen.

 

Thema: Bauen, Wohnen

Organisationseinheit: Stadtrat, Hochbaudepartement, Finanzdepartement, Gesundheits- und Umweltdepartement, Departement der Industriellen Betriebe