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Medienmitteilungen

Tiefbau- und Entsorgungsdepartement, Schul- und Sportdepartement, Der Stadtrat von Zürich, Hochbaudepartement

7. November 2018

Neues Garderobengebäude für die Sportanlage Witikon

Das Garderobengebäude auf der Sportanlage Witikon muss ersetzt werden. Dazu beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Projektierungskredit in der Höhe von 3,4 Millionen Franken.

Die Sportanlage Witikon wird von zahlreichen Sportvereinen und für verschiedene Sportarten intensiv genutzt. Das 1974 erstellte Garderobengebäude ist baulich in einem schlechten Zustand und genügt dem Platzbedarf der steigenden Anzahl Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr. Es muss deshalb ersetzt werden.

Gemäss einer Machbarkeitsstudie soll das neue Garderobengebäude auf einem bestehenden Rasensportplatz in der südlichen Ecke des Areals erstellt werden. Um weiterhin die gleiche Anzahl Sportplätze zur Verfügung stellen zu können, ist deren Neuanordnung erforderlich. Im Zuge dieser Umgestaltung sollen die Plätze nach Möglichkeit an die Vorgaben des Schweizerischen Fussballverbands angepasst werden.

Abschreibung einer Motion

Mit einer am 9. November 2016 überwiesenen Motion (GR Nr. 2016/205) verlangt der Gemeinderat im gleichen Zug den Bau einer Dreifachsporthalle auf der Sportanlage Witikon. Der Stadtrat ist davon überzeugt, dass dieses Vorhaben nicht notwendig ist: Im Quartier Witikon ist der Bedarf an Sporthallen gedeckt und ein Anstieg des Bedarfs ist nicht absehbar. Zudem könnte der vom Gemeinderat festgelegte Investitionsplafond nicht eingehalten werden, ohne dass auf andere Projekte verzichtet würde oder diese zumindest aufgeschoben oder redimensioniert würden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat deshalb, die betreffende Motion als erledigt abzuschreiben.

Kosten und Termine

Zur Durchführung eines Projektwettbewerbs und zur Ausarbeitung eines Bauprojekts mit detailliertem Kostenvoranschlag beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Projektierungskredit in der Höhe von 3,4 Millionen Franken. Der Wettbewerbsentscheid ist für 2020 vorgesehen. Die politische Zustimmung vorausgesetzt, wäre der Baubeginn 2023, die Inbetriebnahme 2026 möglich.




Thema: Bauen

Organisationseinheit: Tiefbau- und Entsorgungsdepartement, Schul- und Sportdepartement, Stadtrat, Hochbaudepartement