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Fakten & Grundlagen (Stand 2012)

Immobilienbestand

Portfolio von Immobilien Stadt Zürich (IMMO).

Die IMMO ist Eigentümervertreterin und Bewirtschafterin der ihr anvertrauten Immobilien des Verwaltungsvermögens. Dazu zählen Schul-, Werk-, Verwaltungs-, Sport-, Gesundheits-, Sozial- und Kulturbauten. Portfolio Immobilien Stadt Zürich

Portfolio der Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich (LV)

Zum Portfolio der Liegenschaftenverwaltung zählen jene städtischen Objekte, die einen Mitertrag erwirtschaften. Dazu gehören die städtischen Wohnüberbauungen, Gewerbe-Immobilien, Restaurants und Parkhäuser. Die Liegenschaftenverwaltung erwirbt, tauscht und verkauft Liegenschaften für die Stadt und schliesst Baurechtsverträge ab. Liegenschaftenverwaltung

Investitionen

Investitionen Immobilien Stadt Zürich (IMMO)

Die IMMO investiert jährlich 225 Mio. Franken in ihre Immobilien (= Investitionsrechnung). 60 Prozent davon sind für den Substanzerhalt der bestehenden Bauten vorgesehen.

Hinzu kommen rund 75 Mio. Franken pro Jahr für den kleinen Unterhalt der Gebäude (= laufende Rechnung).

Immobilien Stadt Zürich

Investitionen der Liegenschaftenverwaltung in Wohnliegenschaften

Die Netto-Investitionen der LV belaufen sich auf 76 Mio. pro Jahr (2011). Gut die Hälfte (55 Prozent) gehen zu Lasten des Werterhalts der bestehenden Wohnliegenschaften. 

Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich

Lebenszykluskosten

Es ist wie beim altbekannten Bild vom Eisberg: Bei Bauprojekten ist nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Kosten sichtbar und bewertbar, nämlich die Investitionskosten für die Erstellung. Die Kosten jedoch, die ein Bauwerk über seine gesamte Lebensdauer verursachen wird, liegen weitgehend verborgen. Tatsache ist jedoch, dass die Nutzungskosten - beispielsweise für Reinigung oder Instandhaltung - im Endeffekt deutlich höher zu stehen kommen als die anfänglichen Baukosten.

Um einen echten, fundierten Vergleich der Wirtschaftlichkeit verschiedener Bauprojekte vorzunehmen, müssen die gesamten Lebenszykluskosten mit berücksichtigt und in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Grundlagen und Werkzeuge, die dies in der Bauwirtschaft ermöglichen, fehlten bisher.

Kostenoptimierungspotenzial in Abhängigkeit der Bauphase

Bisher setzt die Diskussion in den Medien und der Öffentlichkeit erst ein, wenn das Projekt bereits mehrere Bauphasen durchschritten hat.

Das grösste Sparpotenzial liegt allerdings weit vor Baubeginn. Mit jeder weiteren Phase wird der Hebel zur Kostenoptimierung kürzer. In der Projektdefinition müssen wir uns zum Beispiel fragen, ob der Standort auch aus finanzieller Sicht optimal ist. Gibt es alternative Standorte oder andere Lösungen um den Bedarf zu decken? Nach Baubeginn ist der Handlungsspielraum nur noch sehr beschränkt.

Fallstudien

In drei externen Studien hat das Hochbaudepartement die Planungs- und Baukosten von Wohn-, Schul- und Gesundheitsbauten untersuchen lassen. Diese liefern Erkenntnisse über die wesentlichen Einflussfaktoren.

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