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Über «Kultur Labor Zürich»

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Illustration: Joël Roth

Digitalisierung, Globalisierung, Migration und zunehmende Mobilität verändern die Gesellschaft, und damit auch die Kulturproduktion, -distribution und -rezeption. Die Kulturförderung der Stadt Zürich will dieses hohe Veränderungstempo berücksichtigen und die Realitäten einer schnell wandelnden Welt spiegeln.

Vor diesem Hintergrund hat die Abteilung Kultur das Projekt «Kultur Labor Zürich» (ursprünglicher Titel «Labor für neue Formen der Kulturförderung») initiiert und dieses im Rahmen des Kulturleitbildes 2020 – 2023 angekündigt. Die Corona-Pandemie verstärkt die Dringlichkeit, Kulturförderung zukunftsorientiert zu gestalten.

Das Projekt «Kultur Labor Zürich» erlaubt es Kultur Stadt Zürich, ihre eigene Förderung kritisch zu hinterfragen und neue Formen der Förderung von Kulturschaffenden mittels Pilotprojekten zu testen. Das Ziel des Projekts ist es, Erkenntnisse für eine zukunftsorientierte Kulturförderung zu gewinnen. 

Gemeinsam mit Kulturschaffenden sowie Expertinnen und Experten hinterfragen Vertretende der Abteilung Kultur in einem laborartigen Prozess die gegenwärtige Praxis der Kulturförderung der Stadt Zürich und erproben mittels Pilotprojekten neue Formen der Kulturförderung. Erkenntnisse aus dem Projekt sollen ins nächste Kulturleitbild ab 2024 einfliessen und der Stadt Zürich ermöglichen, mit einer zukunftsorientierten Kulturförderung neue Formen der Kunst und eine breitere Teilhabe zu unterstützen.

Erarbeitungsprozess

Das Projekt hat einen laborartigen und experimentellen Charakter. Die Erarbeitung aller Inhalte erfolgt partizipativ im Austausch mit Kunstschaffenden, Expertinnen und Experten sowie Mitarbeitenden der Abteilung Kultur und der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.

Zu Beginn erfolgte eine Bestandsaufnahme zur gegenwärtigen Praxis der Kulturförderung der Stadt Zürich, zu gesellschaftlichen Megatrends in der Kultur sowie zu internationalen Beispielen (Best Cases) der Kulturförderung unter besonderer Berücksichtigung der Themen Digitalisierung und Globalisierung.

Auf dieser Grundlage erarbeiteten die Projektgremien relevante Handlungsfelder, mit denen sich das Projekt befassen soll.

Entsprechend der Priorisierung der Handlungsfelder wurden remote (online) in einem sich am «Design Sprint» anlehnenden Prozess Pilotprojekte ausgearbeitet, die sich auf die Handlungsfelder beziehen. Bei der aktuellen Ausschreibung «Creative Tech for Good» steht das Handlungsfeld «Offenheit für neue Kunstformen» im Fokus und bei der im Sommer 2021 geplanten Ausschreibung das Handlungsfeld «Teilhabe & Diversität». Weitere Pilotprojekte sollen im Jahr 2022 ausgeschrieben werden.

Die Pilotprojekte werden fortlaufend ausgewertet. Erkenntnisse fliessen in das laufende Projekt ein. 

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