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Richtlinien und Auflagen Theater

Temporär angepasste Richtlinien Theater

betrifft Eingbetermine 1. September 2020 und 1. März 2021

Stadt Zürich Kultur möchte der durch die Corona-Pandemie entstandenen Planungsunsicherheit und dem aktuellen Ungleichgewicht zwischen Produzieren und Aufführen (u.a. verursacht durch Rückstau von Projekten in den Häusern) begegnen und für die Vergaberunden Herbst 2020 und Frühling 2021 die Richtlinien für das Ressort Theater anpassen. Das zentrale Ziel dieser Anpassungen ist es, den Gruppen / Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szene auch in dieser Zeit Arbeit zu ermöglichen und sie abzusichern.

Für die beiden nächsten Vergaberunden mit Eingabetermin 1. September 2020 und 1. März 2021 werden die klassischen Recherchebeiträge im Theater ersetzt, durch die Corona-Produktionsbeiträge. Sie ermöglichen den Gruppen / Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szene, ihre für 2021 geplanten Produktionen in zwei Arbeitsphasen anzugehen und sich länger und gestaffelt mit einem Stoff auseinanderzusetzen. Die Aufteilung erlaubt es ihnen zudem, zeitnah auf die Auswirkungen der Pandemie zu reagieren: Sie müssen sich erst vor der zweiten Phase entscheiden, welches künstlerische Format und welchen Ort sie für das öffentliche Präsentieren als geeignet finden.

Für die 1. Arbeitsphase des Projekts kann auf den 1. September 2020 ein Gesuch für die Recherchen, Vorarbeiten und (Vor-)Proben eingegeben werden. Diese finden vor allem im ersten Halbjahr 2021 statt, können aber schon früher beginnen. Für die 2. Arbeitsphase, der Finalisierung des Projekts mit den Endproben und «Aufführungen» im 2. Halbjahr 2021 oder später, kann auf den 1. März 2021 ein zweites Gesuch eingegeben werden.

Daneben können bei der Herbstvergabe «klassische» Produktionsbeiträge beantragt werden, die im Frühjahr 2021 respektive im Herbst 2021 Premiere haben,.

Somit können auf den 1. September 2020 respektive 1. März 2021 in folgenden Beitragsarten Gesuche im Ressort Theater für das Jahr 2021 eingereicht werden:

  • Produktionsbeitrag
  • Corona-Produktionsbeitrag: 1. Phase: 1. September 2020,  2. Phase: 1. März 2021
  • KJTT: Vermittlung und Vernetzung
  • KJTT: Aufbau von Gruppen und neuen Zusammenschlüssen (nur 1. März 21)

Stadt Zürich Kultur ist in der aktuellen Situation sehr offen für die Bespielung alternativer Orte und Räume. Dies kann durchaus in Zusammenarbeit mit den traditionellen Spielstätten geschehen, die sich auch um neue Raumlösungen bemühen. Bei den beiden nächsten Vergaberunden ist eine Eingabe ohne Aufführungsbestätigung einer anerkannten Spielstätte möglich und die Anzahl Vorstellungen ist nicht strikt vorgegeben, sondern orientiert sich am gewählten künstlerischen Format. Überlegungen zur Art und Weise, wie die Arbeit öffentlich gezeigt oder zugänglich gemacht wird, sind somit Bestandteil des Projektdossiers. Diese Offenheit ist in den bisherigen Richtlinien für das Ressort Theater bereits enthalten.

Die gesprochenen Beiträge der Vergaben 2020 behalten ihre Gültigkeit, auch wenn aufgrund einer zweiten Welle die Häuser erneut schliessen oder Gruppen / Künstlerinnen und Künstler in Quarantäne gehen und die geplanten Aufführungen abgesagt oder verschoben werden müssten. Die Gruppen / Künstlerinnen und Künstler haben die Freiheit, über Ort und Format neu nachzudenken. Bei Änderungen ist die entsprechende Ressortleitung rechtzeitig zu informieren.

Die vollständigen, temporär angepassten Richtlinien werden demnächst von der Stadtpräsidentin unterschrieben und anschliessend online gestellt. Die elektronische Gesuchseingabe wird ab voraussichtlich 1. August in der neuen Beitragsart möglich sein.

Bei Fragen oder Unsicherheiten sind wir jederzeit bereit, weitere Auskünfte zu erteilen.

Benötigte Unterlagen für Gesuchseingabe Produktionsbeitrag

Für die online Gesuchserfassung eines Produktionsbeitrags benötigen Sie

  • Angaben zur Dringlichkeit
  • Angaben zum Zürich-Bezug
  • ein Dossier mit Projektbeschreibung, ästhetischem Konzept, Arbeitsweise, Team inkl. Lebensläufe, Zeitplan, Partner und Aufführungsorte
  • Spielstättenbestätigung(en)
  • Budget (eine Excel-Vorlage kann während des Gesuchserstellungs-Prozesses runtergeladen werden)

Richtlinien und Auflagen Theater

FÜR DIE EINGABE 1. SEPTEMBER 2020 GELTEN ZUSÄTZLICH DIE TEMPORÄR ANGEPASSTEN RICHTLINIEN, DIE ZU GEGEBENER ZEIT HIER AUFGESCHALTET WERDEN. SIE ERGÄNZEN AB SOFORT DIE GÜLTIGEN RICHTLINIEN.

Ausschlusskriterien

Keine Beiträge werden ausgerichtet an:

  • Kleinkunstprojekte: szenische Lesungen, Liederprogramme sowie Kabarett-, Comedy- und Bewegungsschauspielprojekte u. Ä.
  • kommerzielle Projekte und Projekte mit potenziell hoher Eigenwirtschaftlichkeit wie Musicals, Revuen, Freilicht-Projekte u. Ä.
  • Projekte von Laiengruppen und soziokulturelle Projekte
  • Festivals und Reihen
  • Theatersport-Projekte
  • Jubiläumsanlässe
  • Infrastruktur-Projekte
  • Aus- und Weiterbildungsprogramme sowie (Hoch-)Schulprojekte
  • Symposien, Vortragsreihen u. Ä.
  • reine Vermittlungsprojekte

Nicht zum Förderbereich gehören Tanztheater (siehe Ressort Tanz) und Musiktheater, das von einer komponierten Partitur ausgeht (siehe Ressort E-Musik).

Auflagen

Schlussbericht nur digital

Der Schlussbericht mit Abrechnung wird dem Ressort Theater digital zur Verfügung gestellt, entweder über das elektronische Gesuchsportal oder per Mail.

Weitere Informationen

Zur online Gesuchserfassung
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