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Theaterkommission

Die Theaterkommission besteht aus fünf unabhängigen Persönlichkeiten, die über theaterspezifische Expertise und/oder allgemeine kulturelle Kompetenz verfügen. Die Theaterkommission befindet an zwei Terminen im Jahr über die Gesuche um Produktions- und Recherchebeiträge, über dreijährige Förderung sowie beim Herbsttermin über die Auszeichnungen und empfiehlt Zu- oder Absage der Gesuche. Im Regelfall folgt Stadt Zürich Kultur den Empfehlungen der Kommission.
Vorbereitet und geleitet werden die Sitzungen der Theaterkommission vom Ressortleiter Theater.

Monika Gysel (Geisteswissenschaftlerin, Dramaturgin und Dozentin), Zürich

Uwe Heinrich (Dramaturg und Theaterpädagoge), Basel

Florian Malzacher (Freischaffender Kurator und Dramaturg), Berlin

Sam Mosimann (Produktionsleiter und Theaterpädagoge), Zürich

Désirée Zappa (Kultur- und Medienschaffende), Zürich
 

Beurteilungskriterien

  • Dringlichkeit: Inhaltliche Relevanz, glaubwürdige Motivation, äussere Aktualität/innere Vehemenz, persönliches Engagement, überzeugende Notwendigkeit des Projekts, Zeitgenossenschaft.
  • Ästhetik: Formale Gestaltungskraft, Konsequenz der ästhetischen Mittel, bewusster Einsatz/bewusste Reflexion von Stilmitteln, Gesamtvision, eigenständige Haltung.
  • Inhalt: Gedankliche Schärfe des Themas, interessantes Material, aktueller Diskurs, persönlicher Zugriff, fundierte Recherche, Originalität. Je nach Projekt: interessante literarische Vorlage, aussergewöhnliche Quellen, kompetente Gesprächspartner.
  • Umsetzung: Klar definierte, den ästhetisch-inhaltlichen Zielen angemessene Versuchsanordnung, reflektierter, im Ausgang offener, aber überzeugend angelegter Arbeitsprozess.
  • Team: Entweder klar ausgewiesene und dokumentierte Professionalität der Beteiligten oder nachvollziehbare und argumentierte konzeptionelle Einbettung von Laien. Begründung der spezifischen Zusammensetzung des Teams.
  • Verortung: Einordnung des Projekts ins bisherige Schaffen durch die Künstlerin/den Künstler, Entwicklungsperspektiven, persönliche Motivation und Zielsetzung.
  • Lokale Öffentlichkeit: Adäquate Spielstätte; sinnvolle Einbettung und Positionierung in deren Programm, Zahl der zugesagten/zu erwartenden Aufführungen. Bei angemieteten und ortsspezifischen Räumen: Überlegungen zu Kommunikation und Publikum.
  • Überregionale Öffentlichkeit: Diffusions-/Tournee-/ Koproduktionsplanung, überregionale Wirkung vergangener Projekte, bestätigte Gastspiele, eingeladene Programmverantwortliche und Kuratoren, Vernetzung.
  • Projektmanagement: Klare Terminierung der Projektetappen, realistische Planung von Projektbeginn bis zu Tournee und Wiederaufnahme. Professionelle Produktionsleitung.

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