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refaire le monde * POSITION

9. März bis 6. Mai 2018

Vernissage: Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr

Heidi Specogna: cahier africain, Dokumentarfilm, 119 Min.
Heidi Specogna: cahier africain, Dokumentarfilm, 119 Min.

Die Ausstellung beginnt in einem völlig abgedunkelten Raum, mit Musik. Und endet im Durchgangszentrum für Asylsuchende in Oerlikon. Kultur und Politik begegnen sich in der neuen Ausstellungstrilogie «refaire le monde» im Helmhaus Zürich unmittelbar. Politik, Bildende Kunst, Film und Musik führen das Publikum in ein Wechselbad, das mit den unausweichlichen Themen unserer Zeit konfrontiert: Migration und Klimawandel, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Vereinzelung und Kommunikationsexzess.

Und natürlich geht es hier dann auch um die Frage, was in einem zeitgemäss geführten Haus für Gegenwartskunst zu sehen sein soll – und womit sich Kultur heute beschäftigt. Es geht um dieses schier unaushaltbare Nebeneinander von Barockmusik und Migrationsschicksalen. Um die Weltwahrnehmung von «normalen» WesteuropäerInnen und die von Migrierenden. Um die Spannungen, die sich zwischen diesen Weltwahrnehmungen ergeben.

Die Ausstellung ist dramaturgisch so aufgebaut, dass man rückhaltlos vom Einen ins Andere geworfen wird. Vom extrem Persönlichen, Privaten ins Gesellschaftliche, Öffentliche. Vom Globalen ins Lokale. Vom Intellektuellen ins Emotionale. Und von der Politik in die Kultur, von der Bildenden Kunst in den Film und die Musik. Dieses Wechselbad ist intensiv und nicht leicht auszuhalten: Es zeigt, welchen Kraftfeldern wir täglich ausgesetzt sind, welche Koexistenzen und Gleichzeitigkeiten wir ertragen müssen – wenn wir nicht vorziehen, es uns bequem zu machen in der Ohnmacht der Orientierungslosigkeit, wenn wir uns nicht ausklinken aus Entscheidungsprozessen und untertauchen im Konsummeer. Wer sich entscheidet, seine Lebenszeit dafür zu nutzen, sich diesen Ungleichheiten zu stellen, wird im Helmhaus Impulse erhalten. Hier stehen Schönheit und Schrecken direkt nebeneinander. Die Ausstellungstrilogie «refaire le monde», kuratiert von Simon Maurer und Daniel Morgenthaler, ist eine Herzensangelegenheit. Sie will wach machen. Sie will die Welt nicht nur anders denken und ändern. Sondern geht davon aus, was wäre, wenn alle Vorbehalte und Vorurteile weg wären. Wenn wir neu anfangen könnten. «refaire le monde»: Fangen wir damit an.

Bertold Stallmach: Das Mosaikprojekt, 2017, Animationsfilm, 13 Min.
Bertold Stallmach: Das Mosaikprojekt, 2017, Animationsfilm, 13 Min.

Der Titel der Trilogie kommt vom italienischen, in Genf niedergelassenen Künstler Gianni Motti. Bei Motti, Schwarzmagier und Welthellseher in einem und so etwas wie das Gewissen der internationalen Gegenwartskunstszene, finden sich Schalk und Ernst im gleichen Zimmer. Er wird die mittlere der drei Ausstellungen bestreiten – «refaire le monde * EX-POSITION»: mit einer schmerzlich-schönen Arbeit, die das Zeug hat, in die Museumsgeschichte einzugehen. Wie vor 15 Jahren, als er gemeinsam mit Christoph Büchel einen Cheque von 50ʼ000 Franken im leeren Helmhaus versteckte – und wer ihn gefunden hätte, wäre darum reicher gewesen. Die Ausstellung wurde damals abgesagt – und ist in die Kunstgeschichte eingegangen. Der dritte Teil der Trilogie mündet dann im Herbst in eine Reihe von Vorschlägen: «refaire le monde * PROPOSITION».

Vorgänger dieses Ausstellungstypus, der Politik und Kultur miteinander kurzschliesst, finden sich schon 1991 im Schaffhauser Kammgarn-Zentrum: In der Ausstellung «da – zwischen» waren Fotografien aus dem Irak-Krieg von Thomas Kern und abstrakte Malereien von Harry Jo Weilenmann da – und wir dazwischen. Die Ausstellung «Wald / Explosionen» (2001) im Helmhaus ist vom 11. September eingeholt worden. Und die Ausstellungsreihe «Welt – Bilder», zwischen 2005 und 2016 von Andreas Fiedler und Simon Maurer kuratiert, zeigte Aufnahmen des Kriegsfotografen James Nachtwey mit verwunschenen Urwaldbildern von Axel Hütte.

So verschränkt das Ausstellungsprogramm des Helmhaus Zürich schon seit vielen Jahren politische und ästhetische Kunst miteinander – abgeleitet vom Anspruch, dass Kunst im Museum etwas mit dem Leben da draussen zu tun haben sollte (selbst wenn Kunst eine Antithese zu diesem Leben ist). Indem sich die Kunst unmittelbar politisch engagiert – oder indem sie Raum lässt und Kraft gibt, um diese Welt der Widersprüche zu bedenken und auszuhalten, zu verarbeiten und zu verkraften, und um daraus Schlüsse zu ziehen. Schlüsse, die zu anderen Werten und Welten führen. In seinem Anspruch muss dieses Unternehmen auch ein Experiment sein. Angetrieben wird es von nicht weniger als einer Mission, die – im Sinn einer kulturellen Tätigkeit, die sich nicht damit begnügt, zu dekorieren und zu gefallen, sondern den Finger in die Wunden legt – kritisch und progressiv Veränderung, neue Ideen, neue Haltungen und Handlungen sucht.

Künstlerinnen und Künstler

Maya Homburger & Barry Guy: Barockvioline und Kontrabass. Foto: Caroline Forbes
Maya Homburger & Barry Guy: Barockvioline und Kontrabass. Foto: Caroline Forbes

Die Ausstellung «refaire le monde * POSITION» setzt ein mit der US-Flagge. Nein, das ist ja gar nicht die US-Flagge, sondern ein Dohlendeckel an der Zürcher Langstrasse, daneben die weissen Streifen der Blindenmarkierung auf dem Asphalt. Und doch sehen wir in der Schwarzweissfotografie von A.C. Kupper im Foyer zuerst einmal die amerikanische Flagge. Das zeigt nicht zuletzt, wie blind wir ob einer gewissen Obsession mit dem Westen für anderes geworden sind – für Menschen, die wirklich im Dunkeln tappen, für den globalen Süden als Ort der nicht-kommerziellen Inspiration, für das, was auf höchster Ebene nur noch als «Shithole» gehandelt wird.

Nur konsequent also, dass wir im ersten Raum wirklich blind werden. In völliger Dunkelheit hören wir Geräusche, oder etwas, das wir mit der Zeit, während sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnen, als Chor erkennen. Es handelt sich um neueste Kompositionen des Musikers Vincent Glanzmann, der soeben mit einem Werkjahr Musik der Stadt Zürich ausgezeichnet wurde. Mal nehmen sie uns fast die Luft. Mal rufen sie in der Dunkelheit katastrophale Bilder hervor, mal liebliche. Jedenfalls kalibrieren die Arbeiten unser Ohr – und unseren Blick – neu.

H.I.F. Bibers «Mystery Sonatas» aus dem Jahr 17. Jahrhundert stehen programmatisch für die Höhen und Tiefen des Lebens. Ursprünglich dem Leiden und den Verheissungen gewidmet, auf denen der christliche Glauben gründet, haben sie auch eine universelle, abstrakte Bedeutung. Interpretiert von Maya Homburger mit der Camerata Kilkenny & Barry Guy, sprechen sie in einer Direktheit Emotionen an, wie das nur Musik kann. Barry Guys Komposition «Ceremony» (1995) für die Solistin Maya Homburger bezieht sich auf Bibers «Mystery Sonatas», auf Meditationen und auf einen Gesang der Navajo-Indianer. Die Musik eröffnet somit für die BesucherInnen im Sinne einer Art von Initiation Gefühlswelten, die sie in der nachfolgenden Ausstellung begleiten.

Als Initiation in eine Welt erstmal, in der sie – wir – rein gar nichts zu sagen haben. Mit «Meeting Room» zeigt der Genfer Fabrice Gygi eine für diesen immer wieder brachial agierenden Künstler typische Reaktion auf den Ausstellungstitel «refaire le monde»: Im Werk von 2007 sehen wir einen Sitzungstisch, an den wir uns nicht setzen dürfen, und eine projizierte Präsentation, in der wir nichts sehen – schon wieder diese Blindheit. Auch das ist eine der titelgebenden «POSITIONEN», die man als Künstler heute beziehen kann: Die Entscheidungen sind immer schon gemacht, wir als Individuen – und als KunstbetrachterInnen und Kunstschaffende – können herzlich wenig mitreden. Die Frage ist: Wollen wir uns das länger gefallen lassen?

Sind bei Fabrice Gygi die Entscheidungsträger physisch abwesend, spielt die Abwesenheit auch im folgenden Raum von Pascale Birchler eine entscheidende Rolle. Nach der Kälte und Leere des Politischen, Geschäftlichen, steht man hier unvermittelt im Privaten, Intimen: Und auch das präsentiert sich zunächst kalt und glatt. Wie den Anderen, die Andere, das Andere erreichen? Wie berührt werden, wie berühren? Was führt hinter diese abperlenden Oberflächen der westlichen Welt? Mit diesen Fragen, wie wir einander begegnen, konfrontiert Birchlers Arbeit – sinnlich, schmerzlich, berührend.

Auch für uns als AusstellungsmacherInnen ist die Frage virulent, wie wir die Besucherinnen und Besucher, die Andere, den Anderen, erreichen. In der «Ausstellung für Dich» haben wir deshalb eine Wand freigelassen, auf der Fragen an ein noch unbekanntes Du gestellt werden konnten. Die Fragen und Kommentare haben schon bald einmal den von uns vorgegebenen Rahmen gesprengt. Eine solche Rahmen- und Konventionensprengung erhoffen wir uns auch von der Refaire-Wand: Refaire le monde? Ja, aber wie?

Bertold Stallmach denkt nicht nur die Welt, sondern auch seine eigene künstlerische Arbeit immer wieder neu. Bekannt geworden ist der in Zürich lebende Künstler mit Stop-Motion-Filmen, in denen er Figuren aus den psychischen Abgründen der Menschheit herausgeknetet hat. Für seine neueste Filmarbeit hat sich Stallmach digitale Animationstechniken angeeignet. Seine ProtagonistInnen sind buchstäblich aus den Dingen zusammengesetzt, die sie besitzen. Geht es uns nicht genauso, definieren wir uns mehr und mehr durch das, was wir besitzen? Und was bleibt von uns, wenn wir diese Dinge einmal einfach abschütteln?

Der Dokumentarfilm «cahier africain» der Regisseurin Heidi Specogna handelt von einem Schulheft, das Zeugenaussagen enthält von dreihundert im Bürgerkrieg der Zentralafrikanischen Republik missbrauchten und vergewaltigten Mädchen, Frauen und Männern. Während sieben Drehjahren ist die Schweizer Regisseurin dem Lebensweg der kriegsverletzten Arlette und von Amzine gefolgt, die bei einer Vergewaltigung schwanger geworden ist und deren Tochter Fane sie an das erlittene Leid erinnert. Ursprünglich wollte der Film aufzeigen, wie diese missbrauchten Frauen wieder Fuss fassen in einem zur Ruhe gekommenen Land. Da brach der nächste Krieg aus. Das Schulheft mit den Zeugenaussagen trug dazu bei, dass erstmalig ein Warlord wegen Anordnung von Vergewaltigung als Kriegsstrategie vor einem internationalen Strafgericht verurteilt worden ist. Der Film läuft als Loop und beginnt jeweils um 12, 14 und 16 Uhr (und am Donnerstag auch um 18 Uhr). Wer sich bei Öffnung des Museums um 11 Uhr ins Kino setzt, sieht die zweite Hälfte des Films.

Vor Kriegen geflohen sind auch die Asylsuchenden, die im Durchgangszentrum der einstigen Messehalle 9 gegenüber des Hallenstadions in Zürich-Oerlikon leben: die meisten von ihnen aus Afghanistan, Syrien und Eritrea. Zurzeit leben rund 160 Menschen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene – in der Halle; anfangs, 2015, waren es doppelt so viele. Raphael Perret erörtert mit einer Gruppe von ihnen Fragen, die sich ihnen in dieser neuen Welt stellen. Die Geflüchteten «machen» selber: Sie dokumentieren ihren Alltag in und ausserhalb der Halle 9, die mit dem Nachbau einer Wohneinheit in der Ausstellung präsent ist. Schliesslich werden die Asylsuchenden gebeten festzuhalten, was gut und was weniger gut geht – und gemeinsam mit ihnen und den BesucherInnen der Ausstellung fragt Perret, wie wir dahin kommen, dass es besser geht.

Im Ausstellungsraum im 2. Stock mit den BewohnerInnen der Halle 9 sind folgende Arbeiten zu sehen:

Raphael Perret: Fünf Finger sind nicht gleich - im Machen werden sie sich ähnlich. Partizipative Arbeit mit Nadja Baldini und BewohnerInnen des Uebergangszentrums Halle 9 Zürich-Oerlikon: Omar Ali, Hicham El Khemisi, Filimon Habtom, Fatime, Rahimullah Mohammadi, Qurban Ali Rahimi, Sidy Sangare, Jawed Stanikzai

Architecture for Refugees Schweiz: Mapping the refugee life, 2018

Omar Ali, Hicham El Khemisi, Filimon Habtom, Fatime, Rahimullah Mohammadi, Raphael Perret, Qurban Ali Rahimi, Sidy Sangare, Jawed Stanikzai: 29 Fragen und eine Aussage, 2018, Audio- und Textinstallation, ca. 45 Min.

Omar Ali, Hicham El Khemisi, Filimon Habton, Fatime, Rahimullah Mohammadi, Raphael Perret, Sidy Sangare, Jawed Stanikzai: Alltagsbilder, 2018, Selbstdokumentation von Bewohnerinnen und Bewohnern der Halle 9 in Zürich-Oerlikon

Veranstaltungen

Vincent Glanzmann: Perkussionist und Komponist.
Vincent Glanzmann: Perkussionist und Komponist.

Drei Veranstaltungstermine sind denn auch explizit dieser Kollaboration zwischen Helmhaus und Halle 9 gewidmet: Unter dem Titel «Halle 9 im Helmhaus» diskutieren am 5. April 2018 Thomas Kunz, der Direktor der Asyl Organisation Zürich, und ExpertInnen für Flüchtlingsarchitekturen wie der vielgereiste Fotograf Christoph Oeschger. Am 12. April verwickelt Nadja Baldini KunstvermittlungsexpertInnen wie Carolin Rothmund vom MMK in Frankfurt in eine Diskussion um Partizipation in Kunsträumen. Und am 19. April ist die Eritrean Diaspora Academy für einen Abend zu Gast im Helmhaus.

Wir wollen es aber auch nicht versäumen, die Fragen, die eine solche Zusammenarbeit aufwerfen kann, auszudiskutieren: In der Problemzone vom 26. April stellen sich die im Projekt mit der Halle 9 Involvierten der unbequemen Frage, ob hier auch Menschen ausgestellt werden, während die KollaborateurInnen von ihren Erfahrungen im Museum berichten. In den 5-Uhr-Thesen, einer weiteren Helmhaus-Veranstaltungsreihe, spricht die Künstlerin und Architektin Maud Châtelet über ihre Arbeit mit der Know-how-Plattform howtopedia.org (18. April), während der renommierte Sozialethiker Hans Ruh Sozialdienst für alle fordert (21. März).

Einen ebenso wichtige Rolle wie in der Ausstellung selbst spielt auch im Veranstaltungsprogramm die Musik: Vincent Glanzmann führt am 17. März alle zwei Stunden sein neues elektroakustisches Perkussionsstück live auf. Das Duo Homburger & Guy spielt am 27. März Werke von Biber und Bach, während ihre «Bach Meditation» sich am 17. April auf verschiedene Räume des Helmhaus verteilt.

Bereits am 15. Februar, noch in der Ausstellung «Keine Zeit», aber bereits vorausblickend auf «refaire le monde», entfaltet der Philosoph Dénètem Touam Bona seine Theorie der Liane. Und während am 9. März der Kulturjournalist Max Glauner in einem Vortrag dafür plädiert, die Künste herauszufordern, zeigen U5 am 15. März ihren neuen Film «The Human Crater», für den die Künstlergruppe die Herausforderung angenommen hat, sämtliche Vulkane auf der indonesischen Insel Java zu erklimmen. Als Schluss- und Höhepunkt des Veranstaltungsprogramms tritt am 29. April die Filmemacherin Heidi Specogna auf, die für ihren Dokumentarfilm «cahier africain» den Schweizer und den Deutschen Filmpreis erhalten hat.   

Das Programm im Detail

Heidi Specogna: cahier africain, Dokumentarfilm, 119 Min.; läuft als Loop permanent in der Ausstellung.
Heidi Specogna: cahier africain, Dokumentarfilm, 119 Min.; läuft als Loop permanent in der Ausstellung.

Vernissage
Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr
19 Uhr: Begrüssung, Informationen zur Ausstellung: Simon Maurer und Daniel Morgenthaler, Kuratoren

Veranstaltungen
Freitag, 9. März 2018, 18 Uhr
«Participate Now! Challenge the Arts!»
Vortrag (in Englisch) von Max Glauner, Kunstwissenschaftler, Autor und Kulturjournalist, im Rahmen der Vortragsreihe des Studiengangs CAS/MAS Curating der ZHdK

Donnerstag, 15. März 2018, 20 Uhr
U5
«The Human Crater»
Filmscreening mit anschliessendem KünstlerInnengespräch

Samstag, 17. März 2018, 12, 14, 16, 18 Uhr
Vincent Glanzmann
«—<°>^.°-s-^»
Elektroakustisches Stück für Perkussion

Mittwoch, 21. März 2018, 17 Uhr
5-Uhr-These
«Es braucht Sozialdienst für alle»
Hans Ruh, Sozialethiker, im Gespräch mit Daniel Morgenthaler

Samstag, 24. und Sonntag, 25. März, 14-17 Uhr
Amène ta lame: aguisage gratuit

Fabrice Gygi schleift Messer, die die BesucherInnen mitbringen

Dienstag, 27. März 2018, 19.30 Uhr
Maya Homburger & Barry Guy
Maya Homburger (Barockvioline) und Barry Guy (Kontrabass) spielen Werke von H.I.F Biber, J.S. Bach, György Kurtag, Barry Guy und Improvisationen.

Donnerstag, 5. April 2018, 18.30 Uhr
Halle 9 im Helmhaus: «Kommen – Bleiben – Bauen: Welche Räume braucht die Zukunft?»
Thomas Kunz, Direktor Asyl Organisation Zürich, Bence Komlósi, Architecture for Refugees, Lore Mühlbauer, Architektin und Herausgeberin von «Flüchtlingsbauten, Handbuch und Planungshilfe», Christoph Oeschger, Fotograf und Künstler, und Bruno Vogel, Architekt, im Gespräch mit Nadja Baldini

Donnerstag, 12. April 2018, 18.30 Uhr
Halle 9 im Helmhaus: «Partizipation im Museum: Wie, für wen, warum?»
Marcel Grissmer, Vermittlung, Gessnerallee Zürich, und Carolin Rothmund, Leitung Kunstvermittlung, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, im Gespräch mit Nadja Baldini
Anschliessend: YouTubeSpeechDisco (wie YouTube-Disco, hier schlägst Du statt Musikstücken einfach Videos bewegender politischer Reden vor).

Dienstag, 17. April 2018, 19.30–23 Uhr
Maya Homburger & Barry Guy
BACH MEDITATION
Ein Experiment mit Tönen, Farben und Transparenzen mit Maya Homburger (Barockvioline), Barry Guy (Kontrabass) und dem Publikum, kommend und gehend, fliessend, meditativ

Mittwoch, 18. April 2018, 17 Uhr
5-Uhr-These
«Refaire le monde is only a click away»
Maud Châtelet, Künstlerin, Architektin und Initiantin von howtopedia.org, im Gespräch mit Daniel Morgenthaler (in Englisch)

Donnerstag, 19. April 2018, 18.30 Uhr
Halle 9 im Helmhaus: «Realitäten erforschen: Perspektivenwechsel mit der Eritrean Diaspora Academy»
Moderation: Nadja Baldini
Anschliessend: YouTube-Disco (diesmal wie Du sie kennst…)

Donnerstag, 26. April 2018, 18.30 Uhr
Willkommen in der Problemzone! Ausstellungen machen – weh
Sind wir jetzt etwa im Menschenzoo oder was?
Nadja Baldini, Kuratorin, Raphael Perret, Künstler, und weitere Gäste im Gespräch mit Juliette Rosset
Anschliessend: YouTubeSpeechDisco (wie YouTube-Disco, hier schlägst Du statt Musikstücken einfach Videos bewegender politischer Reden vor).

Sonntag, 29. April 2018, 11 Uhr
«cahier africain»
Heidi Specogna, Filmemacherin, im Gespräch mit Simon Maurer

Führungen

Sonntag, 11. März 2018, 11 Uhr
mit Daniel Morgenthaler

Donnerstag, 15. März 2018, 18.30 Uhr
mit Kristina Gersbach

Sonntag, 25. März 2018, 11 Uhr
Parallelführung für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern,
mit Kristina Gersbach und Andrea Huber

Sonntag, 8. April 2018, 11 Uhr
mit Kristina Gersbach

Sonntag, 22. April 2018 11 Uhr
mit Simon Maurer

Kinder in der Ausstellung

Sonntag, 25. März 2018, 11 Uhr
Parallelführung für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern,
mit Andrea Huber und Kristina Gersbach

Samstag, 7. April 2018, 14 Uhr
Kinderführung, Ateliertisch für Kinder ab 5 Jahren,
mit Andrea Huber

  

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