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Kunstankäufe der Stadt Zürich 2011–2018

Vernissage: Donnerstag, 29. November 2018, 18 Uhr
30. November 2018 bis 27. Januar 2019

For an English version please see below

Istvan Balogh (*1962), «Entschleunigung / Deceleration», 2017, Lambda-Print auf Aluminium aufgezogen
Istvan Balogh (*1962), «Entschleunigung / Deceleration», 2017, Lambda-Print auf Aluminium aufgezogen

  

Die Kunstsammlung der Stadt Zürich ist auch in den letzten Jahren stetig gewachsen. Nun wird im Helmhaus Zürich eine repräsentative Auswahl aus den Neuankäufen seit 2011 gezeigt. Es sind Werke von 49 Zürcher Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Diese Werke wurden auf Empfehlung der Kommission für Bildende Kunst im Rahmen der Kunstförderung der Stadt Zürich angekauft. Die Ausstellung ist Teil der «Kunst: Szene Zürich 2018» und dauert vom 30. November 2018 bis zum 27. Januar 2019.

Seit rund 100 Jahren sammelt die Stadt Zürich Kunst. Die städtische Kunstsammlung ist damit eine wichtige fortlaufende Dokumentation des lokalen Kunstschaffens. Die Ankäufe sind Teil der Kunstförderung von Stadt Zürich Kultur. Mit der Ausstellung knüpfen wir an die Tradition der regelmässigen Präsentation einer Auswahl neuer Ankäufe der Stadt Zürich im Helmhaus Zürich an. Zwei Mitglieder der Kommission für Bildende Kunst, Sabine Rusterholz Petko und Luigi Archetti, haben eine repräsentative Auswahl aus den mehr als 250 Ankäufen der letzten sieben Jahre getroffen.

Die Ausstellung ist zugleich Teil der «Kunst: Szene Zürich 2018». Die «Kunst: Szene Zürich 2018» wird von Stadt Zürich Kultur organisiert. Vom 23. November bis zum 2. Dezember 2018 stellen rund 230 Kunstschaffende ihre Kunstwerke an verschiedenen Gastorten unjuriert aus.

Stadtpräsidentin Corine Mauch wird die Ausstellung der «Kunstankäufe der Stadt Zürich 2011–2018» am Donnerstag, 29. November, 19 Uhr, im Helmhaus Zürich eröffnen. Zur Ausstellung gehört wie immer ein umfangreiches Vermittlungs- und Rahmenprogramm: Am 13. Dezember 2018 diskutieren zum Beispiel verschiedene Beteiligte über die Funktionen und Potenziale einer städtischen Kunstsammlung, während am 16. Januar 2019 mit Brigitte Dätwyler eine in der Ausstellung vertretene Künstlerin zu Wort kommt. Die Kunstsammlung der Stadt Zürich bietet zudem Führungen durch die Sammlung an.

Statements

Sabine Rusterholz Petko und Luigi Archetti, Kurator*innen, Kommission für Bildende Kunst

Florian Germann (*1978), "Airbag 3", 2018 Nylon, Epoxydharz, Metall- und Holzhalterung
Florian Germann (*1978), "Airbag 3", 2018 Nylon, Epoxydharz, Metall- und Holzhalterung

«Bei der Auswahl aus der Ankaufsvielfalt der letzten Jahre konzentrieren wir uns auf eher sperrige Werke, sowohl im räumlichen wie im inhaltlichen Sinne. In der Ausstellung im Helmhaus setzen wir den Akzent auf das Spannungsfeld zwischen Fördergedanke und Büroschmuck, das sich in der Ankaufsstrategie seit vielen Jahren manifestiert und sie massgeblich prägt. Die Werke kreisen um brandaktuelle Themen, etwa sozio- oder transkulturelle, migrations- und geschlechterpolitische sowie konzeptuelle oder kunstimmanente Fragestellungen. In den Installationen, Videos sowie in Zeichnungen eröffnen sich modellhafte Denkräume, die unseren Alltag kommentieren.»

Barbara Basting, Ressortleitung Bildende Kunst, Stadt Zürich Kultur

Billy Vanessa (*1978), "Keeping it Real (In a bundle)", 2016, diverse verdrehte Kabel technischer Geräte, Telefonhörer, Ladegerät, Metallbecken, Wasser
Billy Vanessa (*1978), "Keeping it Real (In a bundle)", 2016, diverse verdrehte Kabel technischer Geräte, Telefonhörer, Ladegerät, Metallbecken, Wasser

«Die Kunstankäufe der letzten Jahre bilden eine grosse Spannbreite des Kunstschaffens in dieser Stadt ab. Damit geben sie Einblick in die Arbeit der Ankaufskommission und der dort geführten lebhaften Diskussionen. Der anspruchsvolle Prozess bildet sich in einer ausgesprochen vielschichtigen, an künstlerischen Perspektiven reichen Sammlung ab. Es ist uns wichtig, die mit öffentlichem Geld getätigten Kunstankäufe regelmässig öffentlich vorzustellen. Auch, weil es die beste Kunstförderung ist, wenn Kunst von vielen Menschen gesehen wird.»

Ramona Brückner, Leiterin Kunstsammlung Stadt Zürich

Riikka Tauriainen (*1979), "A Case of Mistaken Identity", 2015, Holz, Glas und Digitaldrucke
Riikka Tauriainen (*1979), "A Case of Mistaken Identity", 2015, Holz, Glas und Digitaldrucke

«Über die Jahre entstanden in der Kunstsammlung Werkgruppen, welche die lokale Kunstszene der vergangenen hundert Jahre in einer beeindruckenden Dichte dokumentieren. Ihre Werke werden nicht nur stadtintern ausgeliehen: Sie sind auch begehrte Leihgaben für Kunsthallen und Museen im In- und Ausland. Das Interesse an zeitgenössischen und neuen Werken ist überaus gross.»

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