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Arktis Tag

Arktis-Tag

So, 03. Februar 2019, 10–17 Uhr

Kalt, kälter, mega cool

Das NONAM nimmt Kurs auf die Arktis

Es klirrt die Kälte, es knirscht der Schnee - im NONAM stehen die Zeichen auf Eis.

Am Sonntag, 3. Februar kommen Arktisliebhaber auf ihre Kosten. Ob mit Filmdokumentation oder Fotovortrag, mit Themenführungen oder Kehlkopfgesang aus Tschukotka – die Arktis ist zum Greifen nah. Auf zum Abenteuer im hohen Norden! 

Programm

10-17 Uhr / Drop-In jederzeit möglich
Film: Nunavut - Our Land

In der 13teiligen Kurzfilm-Serie von Inuit-Filmemacher Zacharias Kunuk stellen Inuit-Laiendarsteller das traditionelle Leben in der Arktis nach, vom Iglu-Bau über das Lenken eines Hundeschlittens bis hin zur Robbenjagd. Zu sehen ist eine Auswahl.  

11-12 Uhr
Familienführung: Inukti... was nochmal?

Inukshuk, Kanuitpit, Amauti, Kajak? Wer jetzt nur Bahnhof versteht, ist bei uns goldrichtig. Wir zeigen euch, was sich hinter den Wörtern verbirgt und ihr lernt Inuktitut, die faszinierende Sprache der Inuit kennen. Und ganz nebenbei lüften wir auch noch ein Einhorn-Geheimnis. Coole Sache!

12.15-13.15 Uhr
Themenführung: Arktis Sammlung NONAM

Entdecken Sie die Vielfalt in Kunst, Jagd udn Handwerk der "Gegend ohne Bäume" in unserer Sammlung.

13-16 Uhr / Drop-In jederzeit
Offene Werkstatt für Familien:
"Dein Amulett aus Speckstein"

Die Inuit sind Meister der Specksteinschnitzerei. Im Museum kannst du ihre Kunst entdecken. Lass dich inspirieren von Figuren, Tieren und Schamanen, oder doch lieber von einem Düsenjet? Und was zeigt dein eigenes Speckstein-Amulett?

13.30-15 Uhr
Kehlkopfgesang Live Performance von Atsynga Letykai & Alissa Csonka

Der Gesang, der aus der Kehle kommt
Seit Urzeiten stärken die Frauen im sibirischen Tschukotka mit ihren kehligen Gesängen das Jagdglück der Männer. Lassen Sie sich von Atsynga Letykai und Alissa Csonka (Chukchi) in archaische Klangwelten entführen.

«Wenn ich singe, vergesse ich, wer ich bin»
Wer den archaischen Klängen traditioneller Kehlkopfgesänge lauscht, sieht sich in andere Welten versetzt. Atsynga Letykai ist seit ihren Kindertagen mit den Klängen vertraut und singt sie selbst. Ihr Gesang hat sie nach Grönland, Kanada und an die Olympischen Winterspiele in Sotschi gebracht. In ihren Liedern und Tänzen bringt uns die Künstlerin zusammen mit ihrer Tochter die reiche spirituelle Welt der Ureinwohner Nordost-Sibiriens näher.

15.15-16.45 Uhr
Fotovortrag von Markus Bühler 

Inuit – Leben am Rande der Welt
Seit 1997 reist der Zürcher Fotograf Markus Bühler nach Grönland. Mit der Kamera dokumentiert er das Leben der Inuit. Der hohe Norden ist ihm dabei nicht hoch genug. Sein Ziel ist Thule, die nördlichste Siedlung der Welt, wo er die Inuit-Jäger bei der Eisbären- und Narwaljagd begleitet, mit ihnen auf dem Eis kampiert und ihren Geschichten von Klimawandel und Fangquoten lauscht.  

Kinder können während des Vortrags mit unseren erfahrenen Kulturvermittlerinnen in der Offenen Werkstatt basteln. 

Inuit – Leben am Rande der Welt
Seit 1997 reist der Zürcher Fotograf Markus Bühler nach Grönland. Mit der Kamera dokumentiert er das Leben der Inuit. Der hohe Norden ist ihm dabei nicht hoch genug. Sein Ziel ist Thule, die nördlichste Siedlung der Welt, wo er die Inuit-Jäger bei der Eisbären- und Narwaljagd begleitet, mit ihnen auf dem Eis kampiert und ihren Geschichten von Klimawandel und Fangquoten lauscht.

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