Global Navigation

Stadtsommer 2019

PRADER & KNECHT

Donnerstag, 25. Juli 2019, 21 Uhr, Turbinenplatz

Der künstlerische Kern von Prader & knecht bestand bisher darin, sich so weit als möglich auf das Notwendigste zu konzentrieren. Dadurch haben sie eine eigene Essenz und musikalische Sprache gefunden: Sie ist kunstvoll und dennoch direkt und schafft es, die Zuhörer*innen trotz all der Nüchternheit zu ermutigen. Für ihr drittes Album "You'll Figure it Out" brechen sie diesen Kern jetzt auf und erweitern das Duo mit diversen Gastmusiker*innen. So verleihen sie ihren Songs noch mehr Tiefe und Intensität. Das ist treibender Folk, wehende Americana, und immer ist da dieses Cello und diese Aufbruchstimmung.

Ronja Rinderknecht: Cello, Vocals

Martin Prader: Guitar, Vocals

Christa Helbling: Organ

David Langhard: Bass

Claudio Strüby: Drums

 

Prader & knecht: Youtube // Instagram  // Facebook // Twitter // Homepage

STEINER & MADLAINA

Donnerstag, 25. Juli 2019, 22 Uhr, Turbinenplatz

Nora Steiner und Madlaina Pollina malen die ganz grossen Bilder. Ihr Indie-Folk-Pop reisst aus, reisst mit, zeigt Zähne und entwickelt stets eine enorme Dynamik. Die Texte auf Hochdeutsch, Englisch und Mundart sezieren die reflektierte Wahrnehmung des Alltäglichen und die Bedrängnis der Gegenwart auf eindrückliche Art und Weise. Am Stadtsommer spielen sie mit kompletter Band, und die Instrumente werden sich zur überwältigenden Soundwalze türmen. Wir lassen uns gerne überrollen, und darauf stossen wir an. "Cheers", ihr Debütalbum, ist wie aus Reispapier gefaltet und aus Bronze gegossen – gleichzeitig.


 
Nora Steiner: Gitarre + Vocals
Madlaina Pollina: Gitarre + Piano + Vocals
Leo Guadarrama: Drums
Nico Sörensen: Bass + Vocals
Max Kämmerling: Gitarre + Vocals
Yannik Sandhofer - Sound

Steiner & Madlaina: Youtube // Instagram // Facebook  

LONG TALL JEFFERSON

Freitag, 26. Juli 2019, 21 Uhr, Rote Fabrik, Seebühne

Er ist ein Chronist des zutiefst Menschlichen im Alltag. Seine Beobachtungen sind auf der einen Seite schneidend präzise und schmerzend konkret. Und auf der anderen Seite, schon fast blumig und wolkig, mit seiner ganz eigenen Sprache gemalt. Diesen poetischen Spagat schafft Long Tall Jefferson noch beeindruckender, seit er sich zur Verstärkung seiner eigenen musikalischen Kraft von einer kongenialen Band begleiten lässt. Long Tall Jefferson, der rastlose Songwriter & Storyteller, präsentiert sich im neuen und abwechslungsreichen Pop-Gewand. Wir freuen uns fest auf den "Lucky Guy".

Simon Borer: Vocals, Gituar, Keyboards
Franziska Staubli: Gituar, Vocals
Pascal Eugster: Bass, Vocals
Lukas Weber: Drums, Percussion

Long Tall Jefferson: Youtube // Instagram // Facebook // Twitter // Homepage 

BLACK SEA DAHU

Freitag, 26. Juli 2019, 22 Uhr, Rote Fabrik, Seebühne

Dahu ist ein Schweizer Fabelwesen und hat unterschiedlich lange Beine, um besser am Berghang stehen und gehen zu können. Janine Cathrein ist das Herz von Black Sea Dahu und steht, gemeinsam mit ihrer wunderbaren Band, momentan mit beiden Beinen fest auf allen Konzertbühnen der Schweiz und im Ausland. Ihre Folk-Songs sind geprägt vom Reisen, fesseln sofort, eröffnen Weiten und entwickeln einen Sog, dem sich nur schwer entzogen werden kann. Cathreins dunkelwarme Stimme ist Markenzeichen, gibt Rat und wird untermalt von Cello, Gitarre, Bass, Keys und Schlagzeug. Ihre Musik ist ein Kraftort oder eben, ein Fabelwesen, eine Zwischenwelt. 
 

Janine Cathrein: Lead, Vocals, Guitar

Vera Cathrein: Guitar, Bass, Vocals

Simon Cathrein: Cello, Percussion, Vocals

Paul Märki: Bass, Guitar

Nick Furrer: Drums

Ramon Ziegler: Keyboards

Dom Meuter: Percussion

 

Black Sea Dahu: Youtube // Instagram // Facebook // Twitter // Homepage 

ANA SCENT

Samstag, 27. Juli 2019, 21 Uhr, Stadionbrache, Hardturm

Es gibt sie nur ganz selten, diese Stimmen mit dem gewissen Silber, die sofort hängen bleiben, die das Herz schneller schlagen lassen und etwas Goldenes im Kopf zurücklassen. Ana Scent hat so eine Stimme. Begleitet wird diese von mächtigen Drums und fetten Synthesizern – ein Sound zwischen dem Elektro-Pop der Achtzigerjahre und der Musik der Jetzt-Zeit. Da wird gekonnt Akustik mit Elektronik verwoben und zu einem dichten Klangteppich mit Format verflochten. Die Musik von Ana Scent feiert die Freiheit, sie ist mitreissend und eckt auch teilweise an – aber sie verliert nie den Pop-Appeal. Ein wahres Kaleidoskop der Freude. 

Ana Scent: Vocals, Synthesizer, FX
Niklaus Gehring Daniel: Drums, Synthesizer, FX

Ana Scent: Youtube // Instagram // Facebook // Homepage 

IKAN HYU

Samstag, 27. Juli 2019, 22 Uhr, Stadionbrache, Hardturm

Hannah Bissegger und Anisa Djojoatmodjo schlagen mit Ikan Hyu hohe Wellen, reiten diesen wilden Haifisch mit links und ohne mit der Wimper zu zucken. Die beiden Musikerinnen sind Meisterinnen des Multitaskings, ein wahrlich explosives Duo. Sie spielen bis zu drei Instrumente gleichzeitig und bringen das Soundgerüst aus akustischen und elektronischen Drum-Elementen, Moog-Bass, Synthesizer, E-Gitarre, Gesang und Rap gefährlich ins Wanken. Die Genres wechseln in wahnwitzigem Tempo, und übrig bleibt am Ende der ureigene, energiegeladene Ikan-Hyu-Sound: Elastic Plastic Space Power Gangster Future Pop, halt. 

Fox: Vocals, Moog, Drumpad, Kaossilator, Snare, Cymbals

Mojo: Vocals, Rap, Guitar, Moog

Sound: Öhli

Ikan Hyu: Youtube // Instagram // Facebook // Homepage 

 

 

TAIMASHOE

Freitag, 2. August 2019, 21 Uhr, Park Sihlhölzli

Gessica Zinni ist Taimashoe, und ein grosser Teil ihrer Arbeit besteht im Experimentieren: mit Sprachen, mit dem Widerhall von Bildern und Stimmen, gepitchten Zithern und guten alten Gitarren-Akkorden. Klänge bauen sich auf und verdichten sich zu einem fein arrangierten Geräuschenebel. Nach einer Weile dringt durch den Dunst der Geruch von Western-Filmen: eine entfernte Erinnerung an urbane Prärien, verfallene Bars, heissen Asphalt, staubige Neonschilder und kein Pferd. Taimashoe selber nennt es: einen Kompromiss zwischen Gospel, Shoegaze, Experimental Noise und Codeine-Pop.


TAIMASHOE: Voice, Autoharp, Guitar, Electronics

Benjamin Fritz aka CONOLK: Electronics, Voice

Aliah Alec Rosenthal aka Ah-Lethal: Cello

David Meier: Drums 



Taimashoe: Youtube // Instagram // Facebook // Bandcamp 

NICOLAS STOCKER "SOLO" - Vinyl Release Concert

Freitag, 2. August 2019, 22 Uhr, Park Sihlhölzli

Das Schlagzeug ist weit mehr als nur ein Instrument – es ist ein eigenes kleines Orchester. Doch während es sonst meist nur im Dienst des Rhythmus steht und für das Grundgerüst der Band zuständig ist, bildet es bei Nicolas Stocker das Zentrum, um das sich sein musikalisches Schaffen dreht. Aus der Essenz des Instruments schafft er seine eigene Sprache, seine eigene Welt. In ihr lässt sich träumen, wandeln und tanzen. Nebenbei sprengt er mit seinem Solo-Projekt mal kurz die Grenzen von Neuer Musik, technoider Minimal Music und freier Improvisation. Erlebbar am Stadtsommer, ergänzt durch Visuals und Live-Sound-Manipulationen.

Nicolas Stocker: Schlagzeug

Nicolas Stocker: Youtube // Instagram // Facebook  

JAMES VARGHESE

Samstag, 3. August 2019, 21 Uhr, vor dem Helsinkiklub

Bei ihm laufen viele Fäden der Zürcher Musikszene zusammen. In der Schule war er mit Anna Känzig in einer Band, später spielte er mit Tobey Lucas oder Tobias Carshey oder war Mitbegründer der Band Odd Beholder. Zurzeit feiert James Varghese mit dem Ambient-Projekt Diskret beachtliche Erfolge und arbeitet parallel mit der Band Holm an einem neuen Sound. Weil das alles noch nicht reicht, hat er nebenher mit Bahar Büyükkavir noch das Label Quiet Love Records gegründet. Für den Stadtsommer hat James Varghese vom Popkredit eine musikalische Carte Blanche erhalten. Wir sind gespannt, in welche Klangwelten er uns alle entführen wird..

James Varghese: Sythesizer

James Varghese: Youtube // Instagram // Facebook // Twitter 

BITTER MOON

Samstag, 3. August 2019, 22 Uhr, vor dem Helsinkiklub

Eine Fahrt, ein Schlummertrunk, ein seltsames Tanzen. Körper bewegen sich, während die Welt einschläft, Schneeflocken in den Augen. Errichten, zerstören, errichten, zerstören, das Gehirn beruhigen, sich sehnen nach Harmonie. Die Musik von Bitter Moon nimmt die Hörenden auf eine filmische Reise, sie ist ein Soundtrack zum Kino im Kopf. Réka Csiszér und Simon Bernardoni schlagen mit der Musik von Bitter Moon Wurzeln in der kosmischen Musik der Siebzigerjahre, bei Vangelis oder Morricone – doch das Resultat klingt zeitlos. Eine Liebesgeschichte zwischen Traum und Pop-Klängen.

Réka Csiszér: Vocals and Synthesizers
Simone Bernardoni: Synthesizers and Drumcomputer

Bitter Moon: Youtube // Facebook // Homepage 

Weitere Informationen