Die Luftqualität in der Stadt Zürich wird stetig besser. Dazu beigetragen hat insbesondere das in Kraft treten der schweizerischen Luftreinhalte-Verordnung (LRV) von 1986 und ihre laufenden Anpassungen und Verschärfungen im Bereich von Industrie und Gewerbe sowie Emissionsvorschriften für Fahrzeuge und Feuerungsanlagen. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die Erfolgsgeschichte des Zürcher Verkehrsverbundes, welcher durch den laufenden Ausbau im öffentlichen Verkehr wesentlich zur Minderung der Schadstoffemissionen beiträgt.

Trotz Verbesserung: Die heutige Belastung mit Luftschadstoffen wirkt sich immer noch nachteilig auf Mensch und Umwelt aus, weshalb nach wie vor Anstrengungen für eine reine Luft notwendig sind. Die Stadt Zürich legt hierzu im Massnahmenplan Luftreinhaltung entsprechende Schritte fest.

Vergleich der Stickstoffdioxidbelastungskarten der Stadt Zürich von 1990 und 2011
Die Stickstoffdioxidbelastung in der Stadt Zürich der Jahre 1990 und 2011 im Vergleich

Seit Beginn der kontinuierlichen Luftschadstoffmessungen hat sich die Luftqualität in der Stadt Zürich deutlich verbessert. Ein Vergleich der Stickstoffdioxid-Belastung von 1990 mit derjenigen von 2011 zeigt exemplarisch die Entwicklung der Luftqualität auf.

Ursachen und Kosten der Luftverschmutzung

Im Jahr 2010 entstanden durch die Luftverschmutzung in der Stadt Zürich Kosten von rund 296 Millionen Franken. Den grössten Anteil verursachte mit 132 Millionen Franken der Verkehr, gefolgt von der Industrie mit 90 Millionen, wobei Baumaschinen mit 49 Millionen und industrielle und gewerbliche Prozesse mit 22 Millionen Franken zu Buche schlugen. Bei Haushalten, Gewerbe und Dienstleistungen fielen luftschadstoffbedingte Kosten in Höhe von 63 Millionen Franken an. Diese wurden mehrheitlich durch Feuerungen verursacht.

Grenzwerte und gesundheitliche Folgen

Die Immissionsgrenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) sind wirkungsorientierte Schwellenwerte für Schadstoffmengen in der Luft. Sie nehmen Rücksicht auf Personen mit erhöhter Empfindlichkeit wie Kinder, Kranke, Betagte und Schwangere sowie auf allfällige Kombinationswirkungen des auftretenden Schadstoffgemisches. Vor allem Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden können durch Luftschadstoffe verursacht werden. Mehr zu den gesundheitlichen Folgen erfahren Sie beim Bundesamt für Umwelt (BAFU).

Ansprechpersonen

Allgemeine Fragen zu Luftschadstoffen & Luftbelastung:

Jürg Brunner, Telefon 044 412 28 32

Abfallverbrennung:

Albert Frölich, Telefon 044 412 28 47  

Chemische Dämpfe & Gerüche:

Markus Dietschi, Telefon 044 412 28 45  

Qualmende Feuer:

Stadtpolizei, Telefon 044 4 117 117  

Schwarz rauchende Kamine:

1. 
Bitte wenden Sie sich rasch an eine Person im betreffenden Gebäude. So kann gegebenenfalls eine defekte Gas- oder Ölfeuerung ausgeschaltet und weiterer Schaden verhindert werden. 

2.
Meldung an uns:
Fachbereich Luftqualität, Telefon 044 412 28 03 (tagsüber)
Stadtpolizei, Telefon 044 4 117 117 (nachts)

Emissionen, Feuerungen

Was kann ich tun?
Aktuell
Kontakt