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Verkehrskonzepte

Hardbrücke Zürich

Verkehrskonzepte sind zusammenhängende Bündel von in sich widerspruchsfreien und auf-einander abgestimmten Zielen und Massnahmen, die mit einem Verkehrssystem verwirklicht werden sollen. Dabei handelt es sich um Gesamtverkehrskonzepte für die ganze Stadt oder Stadtteile (z.B. Verkehrskonzept Innenstadt) oder für einen Strassenzug.


Tempo 30

Tempo 30 an der Torhügelstrasse

Im Jahr 1991 begann die Stadt Zürich als eine der ersten Gemeinden der Schweiz mit der Einführung von Tempo 30 auf Quartierstrassen in Wohngebieten. Heute sorgen mehr als 130 Tempo-30-Zonen für eine erhöhte Verkehrssicherheit und Lebensqualität.

Heute verursacht der Verkehr auf 230 Kilometer Strassen auf dem Gebiet der Stadt Zürich Lärm, der über dem Immissionsgrenzwert liegt. Im Rahmen der Strassenlärmsanierung sind u.a. Geschwindigkeitsreduktionen vorgesehen, denn Tempo 30 ist eine der effektivsten und kostengünstigsten LärmschutzmassnahmenDer Bericht «Strassenlärmsanierung durch Geschwindigkeitsreduktion, Zonenkonzept Tempo 30 kommunale Strassen» legt dar, auf welchen rund 40 Strassenabschnitten Tempo 30 eingeführt wird, die heute eine zu hohe Lärmbelastung aufweisen.

Die Gesamtsicht über das ganze Strassennetz betreffend Geschwindigkeitsregimes ist im Konzept «Tempo- und Verkehrsregimes mit öV-Trassierung» dargestellt. 

 


Innenstadt

Limmatquai mit Tram Nr. 4 und Sitzbänke

Seit Anfang der neunziger Jahre besteht der politische Auftrag, die Innenstadt aufzuwerten, indem die Fussgängerbereiche erweitert, der öV priorisiert und der motorisierte Durchgangsverkehr beschränkt wird. Das Verkehrskonzept Innenstadt enthält einen möglichen Zielzustand zu den Themen Parkierung, Koexistenz, Anlieferung, Taxi und Velo.

Broschüre «Verkehrskonzept Innenstadt»


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Öffentlicher Verkehr

Tram Verkehr beim Zürcher Hauptbahnhof

Die Stärken des öffentlichen Verkehrs (ÖV) liegen in der Erschliessung dicht besiedelter Gebiete und in der Bewältigung grosser Verkehrsströme. Das Angebot des Fern- und S-Bahn-Verkehrs (Grobverteiler) wird durch das regionale Tram- und Busnetz ergänzt. Leistungsfähige tangentiale Verbindungen entlasten das Stadtzentrum und bieten Direktverbindungen zwischen Zentrumsgebieten und wichtigen Quartierzentren. Ein dichter Takt, hohe Beförderungskapazitäten und konkurrenzfähige Reisezeiten sind Qualitätsmerkmale des ÖV-Angebots in der Stadt.

Mit der Eröffnung der Durchmesserlinie, einem weiteren Ausbau des S-Bahn-Netzes und dem Bau von grenzüberschreitenden Stadtbahnen werden die öV-Verbindungen weiter gestärkt. Auf dem Tram-/Bus-Netz entlasten neue Tangentialverbindungen, wie zum Beispiel die Tramverbindung Hardbrücke, den Hauptbahnhof und die Innenstadt.
Die Funktion der Stadtbahnhöfe wird unter anderem durch die gute Verknüpfung der Trams und Busse mit der S-Bahn gestärkt.

Projekte ZVV

Netzentwicklungsstrategie VBZ «züri-linie 2030»


Zugänglichkeit Bahnhöfe

Zugänglichkeit Bahnhöfe (Bahnhof Stadelhofen)

Bahnhöfe sind wichtige Umsteigepunkte im Verkehrssystem. In Zürich nutzen täglich über 700'000 Personen die S-Bahnhöfe auf Stadtgebiet. Mit der Eröffnung der Durchmesserlinie und des unterirdischen Durchgangsbahnhofs Löwenstrasse wird das Passagieraufkommen an fast allen Bahnhöfen weiter zunehmen.

Aus diesem Grund wurden die Bahnhöfe auf Stadtgebiet auf entsprechende Mängel hin untersucht und Massnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit gesammelt, bewertet und priorisiert. Die Erkenntnisse werden für jeden Bahnhof in Objektblättern dokumentiert, die als Planungsgrundlage dienen.


Masterplan Velo

Roter Velostreifen

Der Masterplan Velo strebt drei Hauptziele an:

  1. Im Interesse eines stadtverträglichen und effizienten Gesamtverkehrssystems, als Beitrag zu einem attraktiven Stadtleben und dem Wunsch der Bevölkerung entsprechend, wird der Anteil des Veloverkehrs am Gesamtverkehr markant gesteigert. 2025 hat sich die Zahl der Velofahrten in der Stadt Zürich gegenüber 2011 verdoppelt.
  2. Velofahrerinnen und -fahrer fühlen sich sicher, wenn sie in der Stadt Zürich unterwegs sind. Das Unfallrisiko und die Verletzungsschwere der Velofahrenden nehmen ab.
  3. Die Nutzung des Velos als alltägliches Verkehrsmittel nimmt bei allen Personengruppen zu. Insbesondere Kinder und Jugendliche nutzen das Velo selbstverständlich im Alltag und in der Freizeit.

Als Rückgrat des städtischen Routennetzes entsteht für die Alltags- und Gewohnheitsfahrenden ein Netz aus schnell befahrbaren, durchgängigen und hindernisarmen Hauptrouten. Das bestehende Veloroutennetz wird dazu ergänzt und verbessert. Die Routen sind eigentrassiert (Velostreifen oder -wege) oder führen über autoarme Quartierstrassen. Breite und Führung werden auf grössere Veloverkehrsmengen und -geschwindigkeiten ausgelegt und vermitteln eine hohe Sicherheit. Als zusätzliches Angebot, insbesondere für Gelegenheitsfahrende, wird ein  Komfortroutennetz angelegt.

Zum Masterplan Velo (PDF, 64 Seiten, 2.1 MB)


Aufwertung Quartierzentren

Ein feinmaschiges, sicheres und hindernisfreies Fusswegnetz schafft direkte Verbindungen für Fussgängerinnen und Fussgänger. In Zentrumsgebieten und Quartierzentren wird den Bedürfnissen des Fussverkehrs Priorität eingeräumt.

Zentrumsgebiete (z.B. Oerlikon) oder Quartierzentren (z.B. Tessinerplatz oder Schaffhauserplatz) sind Orte, die aufgrund ihrer hohen Konzentration von Nutzungen und Funktionen weit in das Quartier, in die Stadt oder sogar darüber hinaus ausstrahlen. Sie entsprechen den im Verkehrsrichtplan festgelegten 34 Fussgängerbereichen. Planerinnen und Planer der Stadt, die mit der Gestaltung von Quartierzentren zu tun haben, richten sich nach diesen sogenannten «Objektblättern». Diese Arbeitsinstrumente zeigen das Vorgehen bei der Gestaltung des öffentlichen Raums in Quartierzentren auf. Besonderes Gewicht erhält der Fussverkehr.


Oerliker Bahnhofplatz Süd, 2014 umgestaltet (Foto: Beat Bühler)

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Oerliker Bahnhofplatz Süd, 2014 umgestaltet (Foto: Beat Bühler)

  


Röschibachplatz, 2015 umgestaltet (Foto: Dirk Podbielski)

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Röschibachplatz, 2015 umgestaltet (Foto: Dirk Podbielski)

  


Objektblätter zu den einzelnen Quartierzentren


Rosengartentunnel und Rosengartentram

Visual Rosengartentunnel und Rosengartentram

Aufgrund der gegenwärtigen und künftigen starken wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung sowohl in Zürich-West als auch in Zürich-Nord genügt die bisherige Infrastruktur für das Verkehrsaufkommen nicht mehr. Ein vom Regierungsrat des Kantons Zürich und dem Stadtrat von Zürich vorgestelltes Gesamtverkehrskonzept sieht den Bau eines Tunnels für den motorisierten Individualverkehr und den Bau einer tangentialen Tramlinie zwischen Zürich-Nord und Zürich-West vor. Dieses Gesamtverkehrskonzept bringt verkehrliche und städtebauliche Interessen in Einklang. Weitere Informationen finden Sie hier: www.rosengarten-zuerich.ch


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Wirtschafts- und Güterverkehr

Wirtschafts- und Güterverkehr

Der Wirtschafts- und Güterverkehr umfasst die Verkehrssegmente des klassischen Güter- und Lieferverkehrs sowie den Gewerbe- und Dienstleistungsverkehr (Dienstfahrten mit Sachenbeförderung). Die städtische Verkehrsplanung befasst sich mit der Erhebung des Güterverkehrs, mit der Flächensicherung von Umschlagflächen und Erschliessungskonzepten für den Schienen- und Strassengüterverkehr.

Eine typische Problemstellung im dichten Siedlungsgebiet und insbesondere in der Innenstadt stellt die Anlieferung dar, da der verfügbare Raum meist ausserordentlich knapp bemessen ist. Der Lieferverkehr soll in der Stadt Zürich effizient, störungsfrei und umweltschonend abgewickelt werden können. Der Leitfaden zur Güterverkehrserschliessung gibt Hinweise und Informationen für Bauherren, Planungsbüros, Verwaltung und Prüfbehörde.



Weitere Informationen

Kontakt

Stadt Zürich
Tiefbauamt

Werdmühleplatz 3
Amtshaus V
8001 Zürich


Verkehr + Stadtraum

Telefon 044 412 27 22 

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