Inhalt
Woher kommt die Musik, die wir spielen und hören? Und warum spielen und hören wir gerade diese Musik?
In diesem Kurs versuchen wir, durch gezielte Einblicke in wichtige Momente der Musikgeschichte Antworten auf solche Fragen zu finden.
Dabei erarbeiten wir uns historisch bedeutsame Werke gemeinsam. Der Schwerpunkt liegt auf dem späten 17. bis 20. Jahrhundert, der Zeit also, aus der sich unser heutiges Konzertrepertoire bildet. Wir beschäftigen uns unter anderem damit, was ein Stück zu einem Repertoirestück macht, und wie und warum sich die Beliebtheit mancher Werke im Laufe der Zeit verändert hat.
Wir versuchen zu erkennen, wie Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen (Barock, Klassik, Romantik und Moderne) miteinander in Beziehung stehen.
Ebenfalls gehen wir der Frage nach, unter welchen Bedingungen diese Stücke – von der Oper über die Sinfonie bis zur Kammermusik – entstanden sind.
Überdies diskutieren wir, was es in der jeweiligen Epoche bedeutet haben mag, Musik zu komponieren und aufzuführen – und auch, weshalb die Werke, die wir kennen, fast immer von Männern stammen.
Die genauere Themen- und Werkauswahl wird sich nach den Wünschen, Bedürfnissen und Zielen der Teilnehmenden richten.
Ziel
Die Teilnehmenden entwickeln Methodenkompetenz in der Recherche historischer Informationen. Sie erweitern ihr Verständnis der Musikgeschichte und ihre Kenntnisse über deren Gattungen. Sie können wesentliche Momente der Musikgeschichte beschreiben und die historische Stellung entscheidender Einzelwerke benennen. Ebenfalls sind sie in der Lage, zwischen Werken und Gattungen verschiedener Stile und Zeitalter zu differenzieren und aus diesem Wissen Entscheidungen für die eigene musikalische Praxis zu treffen.