Haben Sie eine der vergangenen NONAM-Sonderausstellungen verpasst? Stöbern Sie in den Texten, Bildern und weiteren Informationen aus den letzten Jahren.
14. Dezember 2025 bis 21. Oktober 2026
Seit drei Jahrzehnten reist der Fotograf Markus Bühler nach Qaanaaq. Im nördlichsten Teil Grönlands ticken die Uhren anders – und die Menschen auch. Die Arktis ist von der Natur und dem Wetter bestimmt, unvorhersehbar und ganz im Rhythmus des Augenblicks. Fasziniert vom Leben im hohen Norden dokumentiert Bühler die Inuit im Wandel der Zeit. Seine Bilder erzählen von einer Welt, die sich rasant verändert und von Menschen, deren traditionelle Lebensweise als Jäger bedrohter ist denn je. Die Spuren des Klimawandels sind unübersehbar. Während die Eiskante näher rückt, besinnen sich junge Inuit trotz allem auf ihre Traditionen. Sie möchten wieder lernen, auf dem Eis zu jagen.
Bühler dokumentiert gemeinsam mit seinem Sohn, dem Nachwuchsfilmer Nils Bühler, wie Aleqatsiaq Peary seinem Sohn Jonas das Überleben auf dem Eis beibringt. Zwei Väter, zwei Söhne, vier Blicke auf eine Welt im Wandel.
Der junge Filmer Nils Bühler hat seinen Vater auf der Reise nach Qaanaaq begleitet. Markus Bühler hat jahrzehntelange Erfahrung in der Arktis. Doch für seinen Sohn Nils ist jeder Schritt in der Arktis neu und jede Filmeinstellung die erste. Sein Film zeigt seine persönliche Sicht auf Grönland und seine Begegnungen mit den Menschen in Qaanaaq.
Er thematisiert die Beziehung zu seinem Vater und die Perspektive der jungen Generation. Aber er sucht auch den gemeinsamen Nenner – mit überraschenden Schlussfolgerungen. Wird Nils auf seiner Expedition fündig? Ímmaqa – maybe – vielleicht!
Die Filmvorführung in der Sonderausstellung dauert 27 Minuten.
3. Mai 2024 bis 22. Oktober 2025
Kajaks gleiten lautlos über Flüsse und Seen, Schneeschuhe tragen durch tief verschneite Landschaften. Und das Surfboard sorgt in der Meeresbrandung für den ultimativen Kick. Kajak und Co. sind uns so vertraut wie Ski und Velo, und auch Lacrosse wird in der Schweiz immer bekannter. Woher aber kommen die Spiele und Geräte, die längst Teil unseres Sport-Repertoires sind?
Die Ausstellung Move hat gezeigt, wofür Kajak und Surfboard einst erfunden wurden, wer sich vor der Schneeschlange in Acht nehmen muss und was Sport und Bewegung mit Wiedergutmachung zu tun haben. Let's move!
4. April bis 28. September 2025
Fashion meets Tradition: Wenn Indigene Nationen aus dem Yukon den Abschluss der Highschool und den Aufbruch in die Zukunft feiern, trifft Mode auf Tradition. Es ist ein grosser Moment für die Absolvent*innen, wenn sie, gekleidet in Graduation Regalia, von ihren Gemeinschaften gefeiert werden.
Schon Monate und Jahre vorher kommen Familien und Freunde zusammen, um die Gewänder ihrer Kinder, Enkel, Nichten und Neffen zu gestalten. Denn Regalia ist weit mehr als festliche Kleidung. Sie ist tief verwurzelt in den Traditionen der Kulturen und massgeschneidert auf Leib und Seele ihrer Träger*innen. Graduation Regalia erzählt von der Bedeutung persönlicher und kultureller Identitäten, von der Wertschätzung der Bildung und Hoffnungen für die Zukunft. «Honouring Our Future» feiert das reiche kulturelle Erbe der First Nations im Yukon.
Eine Ausstellung des Yukon Arts Council, kuratiert von Lisa Dewhurst.
23. Juni 2024 bis 16. März 2025
Die gefeierte Fotokünstlerin Cara Romero (Chemehuevi) thematisiert Indigene Geschichte, Gegenwart und Zukunft in modernen, oft sehr persönlichen fotografischen Statements. Sie verwebt mythische und futuristische, ökologische und feministische Themen zu vielschichtigen Kompositionen. Ihr Werk ist sensibel, ehrlich und kompromisslos. Romero definiert ihre eigenen Standards und setzt den fremdbestimmten Darstellungen des letzten Jahrhunderts selbstbestimmte visuelle Narrative entgegen.