Global Navigation

Mitarbeitende im Stundenlohn: Der Bereich Fortbildung sucht Verstärkung

Die HFRB bildet als Kompetenzzentrum professionelle Rettungskräfte aus der ganzen Schweiz aus. Neben den Lehrgängen dipl. Rettungssanitäter*in HF, Transportsanitäter* in eidg. FA und Berufsfeuerwehrmann*frau eidg. FA bietet der Bereich Fortbildung ein breites Angebot an Weiterbildungen und Kursen für bereits ausgebildete Rettungsprofis an.

Der Bereich Fortbildung schult unter anderem Mitarbeitende der Polizei zum Thema Erste Hilfe.
Der Bereich Fortbildung schult unter anderem Mitarbeitende der Polizei zum Thema Erste Hilfe.

Für Rettungskräfte ist es von zentraler Bedeutung, ihr Fachwissen aktuell zu halten und sich weiterzubilden. Denn sowohl die Gerätschaften als auch die Techniken entwickeln sich stetig weiter. Die Mitarbeitenden des Bereichs Fortbildung (FOB) beobachten diese Veränderungen genau, evaluieren die Bedürfnisse und greifen gezielt Themen aus dem Berufsumfeld von Sanität, Feuerwehr und Polizei auf. Der Bereich FOB hat sein Angebot in den letzten Jahren erweitert, zugenommen haben vor allem Schulungen für Polizist*innen zu den Themen Erste Hilfe vor Ort, lebensrettende Massnahmen bei einem Herzstillstand und Anwendung des AED-Geräts (automatisierter externer Defibrillator). Um dem wachsenden Bedarf an Fortbildungen gerecht zu werden, sucht der Bereich FOB nach Verstärkung für den Pool «Mitarbeitende im Stundenlohn» (MIS). 

Interview mit Fabienne Studer

Fabienne Studer bildete bereits bei der Flughafensanität Mitarbeitende der Polizei in Nothilfe aus.
Fabienne Studer bildete bereits bei der Flughafensanität Mitarbeitende der Polizei in Nothilfe aus.

Fabienne Studer, 43 Jahre, verheiratet und Mutter von zwei Kindern, MPA und dipl. Rettungssanitäterin HF, arbeitete unter anderem bei SRZ. Seit 2019 ist sie in einer Arztpraxis angestellt, deren Neuaufbau sie mitrealisieren durfte.

Warum hast du dich als MIS im Bereich Fortbildung beworben?

Ich habe bereits bei der Flughafensanität die Polizist* innen und Aspirant*innen der Kapo Zürich in Nothilfe ausgebildet. Bei der Übernahme des Rettungsdiensts durch SRZ wurde ich als Dozentin übernommen. Ich gehöre quasi zum «alten» Inventar (lacht). Ich finde es nach wie vor herausfordernd und spannend, den Ersthelfer*innen das nötige praktische Wissen mit auf den Weg zu geben.

Was gefällt dir besonders am Unterrichten?

Ich erlebe in meinem Job immer wieder, wie wichtig Ersthilfe vor Ort ist. Im Unterricht kann ich Menschen dazu befähigen, bei einem Notfall die ersten richtigen Schritte einzuleiten. Ausserdem gefallen mir die kollegiale Zusammenarbeit und die Flexibilität bei der Planung der verschiedenen Kursformate.

Würdest du deine Stelle anderen RS empfehlen?

Unbedingt, wenn man gern vor vielen Menschen steht und Verantwortung übernehmen möchte. Unterrichten sehe ich als wertvollen Ausgleich zur Arbeit auf der Strasse im Rettungsdienst.

Interview mit Tina Hertig

Für Tina Hertig ist es ein Gewinn, wenn sie den Teilnehmenden Sicherheit vermitteln kann.
Für Tina Hertig ist es ein Gewinn, wenn sie den Kursteilnehmenden Sicherheit vermitteln kann.

Tina Hertig, 31 Jahre, dipl. Rettungssanitäterin HF, arbeitete acht Jahre bei SRZ und ist seit 2022 Ausbildungsverantwortliche im Rettungsdienst Limmattal.

Warum hast du dich als MIS im Bereich Fortbildung beworben?

Nachdem ich meine Ausbildung 2017 abgeschlossen hatte, suchte ich bald wieder nach einer neuen Herausforderung. Ausserdem machte ich mir Gedanken nach einem Plan B, falls ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als RS ausrücken kann. Nicole Woodtli arbeitete vor ihrem Wechsel an die HFRB in der gleichen Dienstgruppe wie ich und gab mir den Anstoss, als MIS zu arbeiten.

Was gefällt dir besonders am Unterrichten?

Mir gefällt der Austausch mit den Mitarbeitenden von Kapo und Stapo, dadurch wird das Verständnis für die Aufgaben der anderen Disziplinen gestärkt. Ich bin stolz auf die Leistungen der Kursteilnehmenden, die ich im Alltag bei Einsätzen regelmässig zu sehen bekomme.

Würdest du deine Stelle anderen RS empfehlen?

Ja. Es ist für mich persönlich immer ein Gewinn, mit den Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen aus den Einsätzen zu reflektieren und ihnen Sicherheit in ihrer Rolle zu vermitteln – schliesslich sind sie als Ersthelfer*innen ein wichtiges Glied in der Rettungskette. Ausserdem lässt sich die flexible Wahl von Kursformaten gut mit dem beruflichen und dem persönlichen Kalender vereinbaren.

Ansprechperson

Nicole Woodtli
Höhere Fachschule für Rettungsberufe
Hagenholzstrasse 110
Postfach
8050 Zürich
Telefon 044 411 23 43

Weitere Informationen