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Geschichte

Die HFRB nimmt eine zentrale und einzigartige Rolle in der Ausbildung der Rettungprofis ein.

Die Höhere Fachschule für Rettungsberufe bietet unter einem Dach Aus- und Weiterbildungen für alle professionellen Rettungsberufe an. Sie nimmt in der deutschschweizer Rettungsszene eine zentrale und einzigartige Rolle ein. Wie sie entstanden ist und wie sie sich verändert hat, lesen Sie in der folgenden Chronik:

Entstehung

Bis in die frühen 1980er-Jahre waren medizinische Massnahmen ausschliesslich den Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Sanitätsangehörige nahmen fast vorwiegend Patiententransportaufgaben wahr. Im Laufe der Zeit reifte die Erkenntnis, dass bereits am Notfallort eine kompetente medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten nötig ist. Die Sanität Zürich entschloss sich, ihre Sanitäterinnen und Sanitäter anlässlich von internen Kursen entsprechend auszubilden. In der Folge wurde der Kursumfang stetig erweitert. Bereits 1987 schlossen die ersten Angehörigen der Rettungssanität ihre Ausbildung gemäss der Richtlinien des Interverbandes für Rettungswesen (IVR) – nach ca. 500 Schulstunden – bei der Sanität Zürich ab.

1989 – 2003: Rettungsschule Sanität Zürich

Innerhalb der Sanität Zürich entstand eine eigenständige Rettungsschule, die ab 1994 auch externe Lernende ausbildete. Aufgrund der Bestimmungen des Schweizerischen Roten Kreuzes führte die Rettungsschule Sanität Zürich ab 1999 einen umfassenden dreijährigen Diplomlehrgang durch. Schon damals verfügten unsere Lehrkräfte über anerkannte Abschlüsse in der Erwachsenenbildung.

2004 – 2007: Fachschule für Rettungsberufe

Der Zusammenschluss der Sanität Zürich, inklusive Rettungsschule, und der Feuerwehr zu Schutz & Rettung Zürich im Jahr 2001, brachte weitere Ausbildungsangebote mit sich:

  • Lehrgang für Transportsanitäterinnen und Transportsanitäter
  • Lehrgang für Berufsfeuerwehrleute

Die Fachschule für Rettungsberufe wurde 2004 neu ausgerichtet und einer Schulkommission unterstellt, um die hohen Ansprüche an die Berufsausbildung erfüllen zu können. Dies führte zur Umbenennung in «Fachschule für Rettungsberufe».

2008: Höhere Fachschule für Rettungsberufe

Mit neuen eidgenössischen Vorgaben für die Ausbildung zur dipl. Rettungssanitäterin HF und dipl. Rettungssanitäter HF, darf sich die Bildungsinstitution unter der Leitung von Ilario Boldo seit 2008 «Höhere Fachschule» nennen. Die Schwerpunkte des Ausbildungsangebotes sind strukturierte Lehrgänge, welche die Studierenden auf einen eidgenössischen Abschluss vorbereiten:

  • Transportsanitäterin und Transportsanitäter mit eidg. Fachausweis
  • Rettungssanitäterin und Rettungssanitäter mit eidg. Diplom HF
  • Berufsfeuerwehrfrau und Berufsfeuerwehrman mit eidg. Fachausweis

2013: Bündelung der Aus- und Weiterbildungsangebote

Anfang 2013 bündelte Schutz & Rettung sämtliche Ausbildungsangebote sowie die rettungsberuflichen Aus- und Weiterbildungen in einem organisatorischen Bereich: «Höhere Fachschule für Rettungsberufe» (HFRB). Dazu gehören das gesamte Gelände des Ausbildungszentrums Rohwiesen in Zürich-Nord, inklusive einem öffentlichen Restaurant (während der Bauzeit kein Restaurant vorhanden). Zum Angebot gehörte bis August 2019 auch die Fachstelle für Arbeitssicherheit der Stadt Zürich (EKAS). Noch immer bei SRZ angesiedelt ist das Brandverhütungsprogramm für Kindergarten- und Volksschüler der Stadt Zürich, KigaSchu.

2016: Für Profis von Profis

Die Geschäftsleitung von Schutz & Rettung hat beschlossen, dass sich die HFRB auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Organisationen aus dem Bevölkerungsschutz konzentrieren soll. Alle Bildungsangebote werden sich künftig an diesem Beschluss orientieren. Im Auftrag des städtischen Sicherheitsverbundes führt die HFRB künftig als einzige Anbieterin den Berufsfeuerwehrlehrgang für die Deutschschweiz durch. 2016 wurde der Vorbereitungslehrgang für die Höhere Fachprüfung für Führungspersonen in Rettungsorganisationen lanciert. Teilnehmende aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Zivilschutz erwerben gemeinsam Führungskompetenzen.

2018 – 2023: Neubau BZB / Provisoriumsbetrieb HFRB

Das Ausbildungszentrum Rohwiesen kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Als der Bau vor über 40 Jahren konzipiert wurde, standen noch andere Nutzungsideen im Vordergrund. Deshalb wurde vor längerer Zeit bereits ein Projekt zum Neubau des Zentrums gestartet. Das Vorprojekt wurde im Jahr 2016 abgeschlossen und 2018 startete das Bauprojekt des neuen BZB (Bildungszentrum Blaulicht). Geplant ist der Bezug per Frühjahr 2023.

Im Sommer 2018 ist die HFRB in ein Provisorium an der Hagenholzstrasse 110 umgezogen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude des ERZ bietet auf vier Stockwerken die optimalen Räumlichkeiten, um den Schulbetrieb während der Bauphase aufrechterhalten zu Können.

Das Gelände und die Aussenanlagen an der Orionstrasse bleiben während dieser Zeit weiterhin – wenn auch begrenzt – in Betrieb.

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