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Einsatz: Flugzeugbergung

Einsatz Flugzeugbergung

Wie bei allen Rettungseinsätzen der Berufsfeuerwehr gilt auch bei allen Flugzeugereignissen als oberste Priorität zuerst die Rettung von Mensch und Tier. Erst wenn die Passagiere evakuiert und ausser Gefahr sind, geht die Berufsfeuerwehr in die „Sanierungsphase“.

Für die anschliessende Behebung bzw. der Räumung des Schadensereignisses ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Dienststellen wie Airport Authority, Flugzeughalter, Flugplatzbetreiber und weiteren Partnerorganisationen nötig.

Zur Sicherstellung der gegenseitigen Benützung von Bergematerial (Spezialgeräte für die Bergung von Grossraumflugzeugen) und verbunden mit gleichzeitiger Unterstützung durch Bedienerpersonal besteht ein Zusammenarbeitsvertrag zwischen den Flughäfen AIG Aéroport international de Genève, Flughafen Stuttgart und der SR Technics Switzerland.

Ablaufprozess einer Flugzeugbergung

Die Bergungsanforderung wird durch die Flughafenbetreiberin (Airport Authority) ausgelöst. Das Ziel ist eine rasche und schonungsvolle Flugzeugbergung unter Einhaltung der eigenen Sicherheit zu gewährleisten, damit eine rasche Wiederinbetriebnahme des normalen Flugbetriebes hergestellt werden kann.

Anschliessend erstellt der aufgebotene Bergungsfachmann von SRZ anhand der Schadenlage ein Bergungskonzept. SRZ führt die Bergung nach der Freigabe des verunfallten Luftfahrzeuges durch das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) durch.

Bevor mit der Flugzeugbergung begonnen werden kann, wird ein Bergungsvertrag mit dem Flugzeughalter unterschrieben.

Nach Terminabsprache mit der Flugplatzbetreiberin erfolgt die Flugzeugbergung gemäss dem erstellten Bergungskonzept. Das verunfallte Flugzeug wird anschliessend dem BFU für weitere Untersuchungen oder nach deren Freigabe an den Flugzeughalter auf dessen alleinige Verantwortung zur Verfügung gestellt.

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