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Schlauch- bzw. Gummiboot: Regeln und Sicherheitshinweise

Unterwegs mit dem Schlauch- bzw. Gummiboot auf der unteren Limmat

Damit der Spass nicht baden geht, ist es wichtig, ein paar Regeln einzuhalten:- Tragt eine Rettungsweste, wenn ihr Boot fahrt – diese kann im Notfall Leben retten.- Schreibt euer Boot mit Vornamen, Namen und Telefonnummer an.- Haltet Abstand zu Brückenpfeilern und bindet Schlauchboote nicht zusammen.- Flüsse bergen grosse Gefahren wegen Wehren und anderen Hindernissen. Achtung, die Ausstiegsstelle vor dem Hönggerwehr befindet sich auf der linken Seite.Wenn ihr diese Regeln beachtet, seid ihr auf der Limmat sicher unterwegs.Eure Stadtpolizei ZürichZusammen mit der BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung und der SLRG, Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft

0:02 Damit der Spass nicht baden geht, ist es wichtig, ein paar Regeln einzuhalten.
0:08 Tragt eine Rettungsweste, wenn ihr Boot fahrt – diese kann im Notfall Leben retten.
0:15 Schreibt euer Boot mit Vornamen, Namen und Telefonnummer an.
0:20 Haltet Abstand zu Brückenpfeilern und bindet Schlauchboote nicht zusammen.
0:25 Wegen Wehren und anderen Hindernissen bergen Flüsse grosse Gefahren .
0:31 Achtung, die Ausstiegsstelle vor dem Hönggerwehr befindet sich auf der linken Seite.
0:38 Wenn ihr diese Regeln beachtet, seid ihr auf der Limmat sicher unterwegs.
0:44 Eure Stadtpolizei Zürich Zusammen mit der BFU, Beratungsstelle für
0:49 Unfallverhütung und der SLRG, Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft

Unterwegs mit dem Schlauch- bzw. Gummiboot auf der unteren Limmat (die Vorschriften und Tipps gelten auch für den Zürichsee)

Sich mit einem Schlauchboot auf der unteren Limmat gemütlich treiben zu lassen oder mit dem SUP (Stand Up Paddle Board) auf dem Zürichsee unterwegs zu sein gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Zürcherinnen und Zürcher. 

Flüsse bergen teils unsichtbare Gefahren wegen Wehren und anderen Hindernissen. Damit der Spass nicht baden geht, ist es wichtig, als Benutzerin oder Benutzer eines Schlauchbootes oder SUP ( SUP Merkblatt des VKS ) gesetzliche Vorgaben einzuhalten.

Hinweis für den Teilabschnitt der Limmat ab Wipkingerpark bis zum Höngger Wehr (untere Limmat):

Bei einem Abfluss an dieser Messstelle im roten Bereich (über 100 m3/s) raten wir dringend vom Befahren der Limmat mit einem Schlauchboot ab!

Farbskala zur Beurteilung der aktuellen Abflussdaten der Limmat für das Befahren mit Schlauchbooten oberhalb des Höngger Wehrs:

Farbskala zur Beurteilung der aktuellen Abflussdaten der Limmat für das Befahren mit Schlauchbooten oberhalb des Höngger WehrsFarbskala zur Beurteilung der aktuellen Abflussdaten der Limmat für das Befahren mit Schlauchbooten oberhalb des Höngger WehrsFarbskala zur Beurteilung der aktuellen Abflussdaten der Limmat für das Befahren mit Schlauchbooten oberhalb des Höngger Wehrs

Aktuelle Abflussdaten Messstelle Limmat Zürich, Unterhard
(Messstelle des Bundesamts für Umwelt BAFU; rechtliche Hinweise zu den Daten)

Personen, welche bei einem Abfluss an dieser Messstelle im grünen Bereich (bis 80 m3/s) die Limmat mit einem Schlauchboot befahren und:

  • sich an die gesetzlichen Regeln und Sicherheitsempfehlungen für Schlauchboote halten,
  • sich über die örtlichen Verhältnisse vorgängig informiert haben,
  • aufmerksam auf der Limmat unterwegs sind und
  • Erfahrung im Umgang und dem Steuern von Schlauchbooten haben,

sollten die Strecke problemlos meistern können.

Bei nicht oder nur sehr schwer steuerbaren Schwimmkörpern (Reifen, Flamingos, Einhörner, Luftmatratzen etc.) ist stets erhöhte Vorsicht geboten. Wir empfehlen grundsätzlich, auf solche Schwimmkörper auf Fliessgewässern zu verzichten.

Disclaimer:
Die Farbskala zur Beurteilung der aktuellen Abflussdaten der Limmat für das Befahren mit Schlauchbooten dient ausschliesslich als Orientierungshilfe . Die Wasserschutzpolizei übernimmt für die Richtigkeit der Angaben keine Verantwortung und lehnt jegliche Haftung ab.

Hinweis für den Teilabschnitt ab Münsterbrücke bis Bad Oberer Letten (obere Limmat):

Das Befahren der Limmat mit jeglichen Arten von Schiffen ist verboten. Ausnahmen: Limmatschifffahrt (Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft ZSG) und Schiffe mit Bewilligung des Kantons Zürich (ALN) oder der Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich.

Vorschriften:

  • Die Binnenschifffahrtsverordnung (BSV) unterscheidet Strandboote (nur eine Luftkammer) und Schlauchboote (mehrere separate Luftkammern = höhere Sicherheit)
  • Umgangssprachlich werden diese Boote «Gummiboote» genannt. Schlauchboote, welche kleiner als 2.5 m sind und alle Strandboote, egal welcher Länge, dürfen sich nur in der inneren Uferzone (150 m) oder im Abstand von höchstens 150 m um sie begleitende Schiffe herum verkehren. Schlauchboote über 2.5 m dürfen sich auch ausserhalb dieser Zonen bewegen. Schlauchboote bis 4 m Länge müssen nicht zwingend immatrikuliert werden, d. h. sie benötigen kein amtliches Kennzeichen.
  • Strandboote und Schlauchboote müssen aber gleichwohl den Namen und die Adresse des Eigentümers oder Halters gut sichtbar tragen. Somit können Polizei und Rettungsdienste schneller in Erfahrung bringen, ob zu einem leer aufgefundenen Boot Personen vermisst werden.
  • Auf Fliessgewässern (= Flüssen) muss zusätzlich für jede sich an Bord befindliche Person ein Rettungsmittel (z. B. eine Rettungsweste mit Kragen mit einem Minimalauftrieb von 75 Newton) mitgeführt werden. 
  • Schwimmhilfen gelten nicht als Rettungsmittel. Da der Platz auf den Booten meist beschränkt ist und jemand unerwartet über Bord gehen kann, wird empfohlen diese Rettungsmittel bereits vor Fahrtbeginn anzuziehen.
  • Auch wenn die Vorschriften über den Alkoholgenuss für Gummiboote gelockert wurden: Denken Sie daran, dass Alkohol die körperliche Leistungsfähigkeit herabsetzt und zu Fehleinschätzungen während der Fahrt führen kann.
  • Mit einem Gummiboot haben Sie keinen Vortritt gegenüber Vorrangschiffen, Güterschiffen, Schiffen der Berufsfischer und Segelschiffen.

Tipps:

  • Die Ausstiegsstelle vor dem Höngger Wehr befindet sich auf der linken Seite. Höngger Wehr: Achtung Lebensgefahr!
  • Vorher abklären, wo sich am Fluss die Ein- und Ausstiegstellen befinden.
  • Kinder niemals am Boot festbinden.
  • An den Schutz vor Hitze oder Kälte denken.
  • Halten sie Abstand zu Brückenpfeilern oder Hindernisse und binden sie die Boote nicht zusammen.

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