Global Navigation

Polizei-Einsatztaucher

Die Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich verfügt zurzeit über 36 voll ausgebildete Polizei-Einsatztaucher bis hin zu den am höchsten brevetierten Instruktoren. Damit verfügt die Stadt Zürich mit Abstand über die grösste polizeilich organisierte Tauchequipe in der ganzen Schweiz. Neben rein polizeilichen Einsätzen kommen diese Taucher aber noch für eine ganze Reihe anderer Aufgaben zum Zug. Hier einige Beispiele:

  • Suche nach Ertrunkenen
  • Suche nach Tatwaffen bei kriminellen Handlungen
  • Tatbestandesaufnahme unter Wasser bei Unfällen oder Verbrechen
  • Suchen und Bergen von versunkenen Schiffen und gestohlenen Fahrzeugen
  • Kontrolle der Verankerungen von städtischen Schiffsstationierungsanlagen
  • Kontrolle der städtischen Einrichtungen unter Wasser und am Ufer wie Brückenpfeiler, Uferbefestigungen, Wasser-, Strom- und Gasleitungen
  • Bergen von Schrott und Abfällen aus dem See und der Limmat
  • Verankern von Schiffen und schwimmenden Einrichtungen


Die Grundausbildung der Einsatztaucher der Stadtpolizei Zürich erfolgt nach den Richtlinien des Schweizerischen Tauchverbandes CMAS.ch durch eigene Tauchlehrer, die auch für die Weiterausbildung im polizeispezifischen Bereich zuständig sind.

Diese Aufbaukurse werden jeweils abwechslungsweise in einer der drei Sprachregionen (Französisch-, Italienisch- und Deutschsprachige Schweiz) des Schweizerischen Polizeiinstitutes SPI in Neuenburg, zentral für alle schweizerischen Polizei-Einsatztaucher, organisiert und durchgeführt.

Diese gesamtschweizerisch einheitlich ausgebildeten Einsatztaucher können jeweils bei grösseren Ereignissen und Aktionen auch in anderen Kantonen eingesetzt werden. Die Alarmierung dieser Taucher erfolgt über die Einsatzzentrale der Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich.

Weitere Informationen