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Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt

Der Schutz vor Gewalt ist ein Menschenrecht

Das Zusammenleben als Familie ist nicht immer bilderbuchmässig. Das Gros der Gewaltdelikte in der Schweiz wird in den eigenen vier Wänden verübt. Doch auch zu Hause hat man ein Recht auf Schutz vor Gewalt. Die Polizei sorgt für diesen Schutz.

Wichtige Adressen

Polizeiliche Fachstellen Häusliche Gewalt

Stadtpolizei Zürich
8004 Zürich
Tel. 044 411 64 12
E-Mail: fachstelle.hg@zuerich.ch
Fachstelle Häusliche Gewalt

Kantonspolizei Zürich
8021 Zürich
Tel. 044 295 98 60
E-Mail: fachstelle.hg@kapo.zh.ch
Fachstelle Häusliche Gewalt

Stadtpolizei Winterthur
8402 Winterthur
Tel. 052 267 64 69
E-Mail: fachstelle.hg@win.ch
Fachstelle Häusliche Gewalt

Polizeiliche Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt

Kantonspolizei Zürich
8021 Zürich
Tel. 044 295 98 25
E-Mail: ist@kapo.zh.ch
Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt

Präventions-Tipps

Präventions-Tipps gegen Häusliche Gewalt

Als Opfer: Wenden Sie sich an eine Beratungsstelle oder ein Frauenhaus. In einer akuten Gefahrensituation können Sie direkt die Polizei um Schutz und Hilfe ersuchen.
Als Drittperson: Sie können entweder mit einer Beratungsstelle oder mit der Polizei direkt Kontakt aufnehmen.
Als Pflege- oder Medizinalperson haben Sie auch ohne Entbindung von der Schweigepflicht die Möglichkeit, bei Körperverletzungen die Polizei zu informieren. Wurde Gewalt gegen Kinder ausgeübt, kann immer die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde orientiert werden.
Als Lehrperson sind Sie verpflichtet, die Schulleitung zu orientieren. Auf Wunsch kann die Anonymität der Anzeigenden meist gewährt werden.

  

Opferhilfeberatungsstellen

Für Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder sowie Angehörige und Nahestehende der erwähnten Opfer:

Für Frauen:

Für Kinder und Jugendliche:

Für gewaltausübende Männer:

Weitere Beratungsstellen:

Frauenhäuser (Notunterkünfte für gefährdete Frauen):

Prävention / Häusliche Gewalt - Mehr zum Thema

Broschüre

Gesetzeslage

Die Polizei kann zum Schutz von gefährdeten Personen spezielle Massnahmen (Schutzmassnahmen) anordnen. Eine gefährdende Person kann für 14 Tage aus der Wohnung/dem Haus weggewiesen, für maximal 24 Stunden inhaftiert und/oder es kann ihr verboten werden, gewisse Gebiete zu betreten und/oder mit gewissen Personen – mit der gefährdeten oder anderen nahestehenden und mitbetroffenen Personen, insbesondere betreuungsbedürftigen Kindern – Kontakt aufzunehmen.

Als Drittperson, die Kenntnis von häuslicher Gewalt hat, können Sie entweder mit einer Beratungsstelle oder mit der Polizei direkt in Kontakt treten. Sie sind dazu aber nicht verpflichtet. Als Pflege- oder Medizinalperson haben Sie auch ohne Entbindung von der Schweigepflicht die Möglichkeit, bei Körperverletzungen die Polizei zu informieren. Wurde Gewalt gegen Kinder ausgeübt, kann immer die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde orientiert werden. Lehrpersonen sind verpflichtet, die Schulleitung zu orientieren.

Weitere Informationen

Kontakt