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Stalking

Stalking

Setzen Sie Grenzen!

Als Stalking wird das wiederholte Nachstellen und Belästigen einer Person verstanden. Von Stalking betroffene Personen können in ihrem täglichen Leben stark beeinträchtigt werden.

  • Sie erhalten belästigende Telefonanrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit.
  • Sie werden mit Briefen, SMS, E-Mails überhäuft.
  • Ihnen wird am Wohnort, Arbeitsort oder an anderen Orten aufgelauert.
  • Sie werden mit dem Fahrzeug verfolgt.
  • Ihnen werden unerwünschte Geschenke zugestellt.
  • Ihre Bekannten werden über Sie ausgefragt.
  • Sie werden beleidigt, verleumdet oder es werden falsche Informationen über Sie verbreitet.
  • Ihr Eigentum wird beschädigt.
  • Sie werden bedroht oder zu Handlungen gezwungen.

Notfallkontakt

Stadtpolizei Zürich, Fachgruppe Gewaltdelikte
Telefon 044 411 71 17 (Hauptnummer der Stadtpolizei)
E-Mail    gewaltdelikte@zuerich.ch
Notfall   117 / 24 Stunden erreichbar

Präventions-Tipps

Präventions-Tipps gegen Stalking

Nehmen Sie die Situation ernst!
Leider werden die meisten Stalking-Fälle mit der Zeit eher schlimmer, wenn nichts dagegen unternommen wird. So können Sie sich schützen:
 

1. Sagen Sie dem Stalker oder der Stalkerin einmal deutlich und unmissverständlich, am besten vor Zeugen, dass Sie keinen Kontakt mehr wollen.
2. Gehen Sie auf keinen Fall auf weitere Kontaktversuche ein. Bleiben Sie konsequent!
3. Informieren Sie Ihr privates und geschäftliches Umfeld über die Situation. Öffentlichkeit kann schützen.
4. Führen Sie ein "Stalking-Tagebuch". Dokumentieren Sie alles, was der Stalker oder die Stalkerin schreibt, schickt oder tut mit Datum und Uhrzeit. Durch das Sammeln von Beweis material können Sie Ihre Glaubwürdigkeit in einem allfälligen straf- oder zivilrechtlichen Verfahren untermauern.
5. Suchen Sie Unterstützung und nutzen Sie alle rechtlichen Möglichkeiten, gegen den Stalker oder die Stalkerin vorzugehen.
6. Rufen Sie bei Gefahr oder konkreter Bedrohung umgehend die Polizei!
7. Warten Sie nicht zu lange mit einer Anzeige. Es ist wichtig, dass möglichst früh etwas gegen Stalking unternommen wird.

Gesetzeslage

Gesetzeslage bei Stalking

Es gibt keinen expliziten Stalking-Straftatbestand. Manche Verhaltensweisen eines Stalkers oder einer Stalkerin sind jedoch gesetzeswidrig und strafbar. 

Taten wie Drohung, Nötigung oder telefonische Belästigung sollte daher angezeigt werden. Resultiert Stalking aus einer Beziehung, sind folgende polizeilichen Sofortmassnahmen möglich:

  • Vorläufige Festnahme des Stalkers oder der Stalkerin.
  • Befristetes Kontakt- und Rayonverbot gegenüber dem Opfer und allfälligen Kinder unter Androhung von strafrechtlichen Konsequenzen bei Missachtung.

Zivilrechtlicher Schutz

Auch das Schweizerische Zivilgesetzbuch sieht Interventionsmöglichkeiten zum Schutz der Persönlichkeit gegen Gewalt, Drohung oder Nachstellung vor. Auf dem Zivilklageweg kann das Gericht folgende Verbote erteilt werden:

  • Annäherungsverbot
  • Ortsverbot
  • Kontaktverbot
  • Wegweisung

Der zivilrechtliche Schutz greift auch in Fällen, in denen zwischen der stalkenden Person und dem Opfer vorgängig keine partnerschaftliche Beziehung bestanden hat.

Detaillierte Informationen zu den obgenannten Interventionsmöglichkeiten erhalten Sie unter der Rubrik Kontakt bei der Fachgruppe Gewaltdelikte / Fachstelle GSG der Stadtpolizei Zürich.

Wichtige Adressen

Polizei (Kanton Zürich)

Stadtpolizei Zürich
Gewaltdelikte
Zeughausstrasse 31
8004 Zürich
Tel. +41 44 411 71 17

Kantonspolizei Zürich
Häusliche Gewalt

Kontakt

Stadt Winterthur
Häusliche Gewalt

Kontakt

Opferberatung Kanton Zürich

Für Frauen, Kinder und Jugendliche, für Männer und LGBTIplus Personen
Kantonale Opferhilfestelle

Hilfeeinrichtungen (schweizweit)

Frauenhäuser
Weitere Informationen unter: www.frauenhaus-schweiz.ch

Unterkunft für Männer
Weitere Informationen unter: www.zwueschehalt.ch

Weitere Informationen

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