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Kriminalabteilung

Hptm Beat Rhyner, Chef Kriminalabteilung ad interim

Hptm Beat Rhyner,, Chef Kriminalabteilung ad interim

Beat Rhyner ist seit dem 10. März 2022 der interimistische Leiter der Kriminalabteilung im Grad eines Hauptmanns. Vor seinem Eintritt bei der Stadtpolizei im Jahr 2000 war er als Staatsanwalt tätig. In den vergangenen Jahren leitete er die Kommissariate Fahndung und Spezialisierte Ermittlungen der Kriminalabteilung. Zudem war er der Stellvertreter des Chefs Kriminalabteilung.

 

 

Aufgabengebiet der Kriminalabteilung

Die drei Kommissariate und das Kompetenzzentrum Digitale Ermittlungsdienste der Kriminalabteilung sind für die kriminalpolizeiliche Spezialversorgung und in enger Zusammenarbeit mit der Sicherheitsabteilung für die kriminalpolizeiliche Grundversorgung in der ganzen Stadt Zürich zuständig.

Zu den Hauptaufgaben gehören die Ermittlungstätigkeit nach Massgabe der Strafprozessordnung, des Polizeigesetzes und des Polizeiorganisationsgesetzes sowie der Einsatz von zivilen Fahndungskräften im Rahmen deliktspezifischer oder lagebedingter Polizeiaktionen.

Führungsunterstützung (KA-FU)
Der Chef der Kriminalabteilung und die Kommissariatsleitenden werden durch die Führungsunterstützung ihrer Abteilung bei der Erledigung ihrer Geschäfte unterstützt.

Ermittlungen (KA-ER)
Das Kommissariat Ermittlungen besteht aus der Kripo-Leitstelle, dem Ermittlungsdienst, den Fachstellen Ausländerbelange, Infoberichte, Brand/Graffiti, sowie aus den Protokollführern der Stadtpolizei bei der Staatsanwaltschaft Zürich.

Das Kommissariat stellt zwecks Sicherstellung der kriminalpolizeilichen Strafverfolgung im gesamten Verantwortungsbereich der Stadtpolizei Zürich rund um die Uhr die Fallanhandnahme sicher. Weiter werden die eigenen sowie die von der Sicherheitspolizei übergebenen Haftfälle und Sachbearbeitungen durch das Kommissariat Ermittlungen getätigt und entsprechende Verfahren geführt. Spezifisch gelagerte Fälle werden dem Kommissariat Spezialisierte Ermittlungen im Bereich Kinderschutz, Jugenddienst und Milieu- und Sexualdelikte in einem frühen Stadium übergeben, Gewalt und Vermögensdelikte nur, wenn dies aufgrund der Komplexität oder Art deren Einsatz erfordert.

Weiter ist das Kommissariat zuständig für Ermittlungen und Abklärungen in den Bereichen Asylgesetz, erleichterte Einbürgerungen und Personensicherheitsüberprüfungen. Zudem stellt das Kommissariat die Organisation und den Einsatz aller kriminalpolizeilichen Einheiten (exklusiv Kommissariat Fahndung) für die Ordnungsdienste und Grossanlässe sicher.

Kommissariat Spezialisierte Ermittlungen (KA-SE)
Das Kommissariat stellt mit den verschiedenen Fachgruppen, Fachdiensten und Fachstellen die kriminalpolizeiliche Spezialversorgung in den Bereichen Gewaltkriminalität, Häusliche Gewalt, Vermögen, Jugendkriminalität, Kinderschutz, Opferbelange, Sexualstraftaten, Prostitution, Menschenhandel sowie Betäubungsmittelhandel sicher. Die Fachgruppen sind insbesondere für grosse und komplexe Ermittlungsverfahren und solche, welche vertieftes Spezialwissen erfordern sowie für das Controlling und Monitoring bei Straftaten zuständig.

Zusätzlich wird die Verhinderung von zielgerichteter Gewalt durch gefährliche Personen und somit der Schutz von gefährdeten Personen durch das Bedrohungsmanagement sichergestellt.

Kommissariat Fahndung (KA-FA)
Das Kommissariat Fahndung besteht neu aus drei Mobilen Fahndungseinheiten (MFE), der Spezialfahndung Observation, der Fachgruppe für die Informationsbeschaffung und der Zentralstelle für Waffen und Asservate.

Die drei am Mühleweg ansässigen MFE gewährleisten mit einem dem Auftrag angepassten Arbeitszeitmodell und dem zusätzlichen Fahndungspikett eine Einsatzbereitschaft, wann immer Bedarf an Fahndungs- und Überwachungsmassnahmen jeglicher Art besteht. So agieren die MFE in sämtlichen Deliktsbereichen in der polizeilichen Vorermittlung und im strafprozessualen Ermittlungsverfahren und gewährleisten damit die Ausführung des Kernauftrags, nämlich die Suche nach Personen, Sachen und Vorgängen von polizeilichem Interesse.

Die zentrale Stelle für Waffen- und Asservate am Mühleweg dient als Knotenpunkt für sämtliche von der Stadtpolizei Zürich sichergestellten Sachbeweise und gewährleistet die kriminalpolizeiliche Spezialversorgung im Bereich der Waffen inkl. dem Bewilligungsverfahren zum Waffenerwerb.

Die spezialisierte Tätigkeit in den Bereichen Observation, Informationsbeschaffung und Bildfahndung sind weitere Elemente des Kommissariats Fahndung, die aufgrund spezifischer Anforderungen an den Standort dezentral angesiedelt sind.

Kompetenzzentrum Digitale Ermittlungsdienste (KA-DED)
Das Kompetenzzentrum Digitale Ermittlungsdienste der Stadtpolizei Zürich ermittelt im digitalen Raum und bietet digitale / technische Ermittlungsunterstützung. Das Kompetenzzentrum besteht aus vier spezialisierten Fachbereichen:

- Die Fachgruppe Digitale Forensik und Ermittlungen (DFE) befasst sich mit der gerichtsverwertbaren Sicherung, Extraktion, Aufbereitung und Auswertung von digitalen Daten von elektronischen Datenträgern aller Art und aus dem Internet. Ergänzend dazu sind sie mit den digitalen Ermittlern hauptverantwortlich für Ermittlungen im Bereich der Phänomene Cybercrime und unterstützen die polizeiliche Sachbearbeitung in allen digitalen Ermittlungstätigkeiten.

- Die Fachgruppe Ermittlungs- und Observationstechnik (EOT) unterstützt die Frontabteilungen und Ermittlungsdienste mittels Einsatz von technischen Hilfsmitteln bei Ermittlungsverfahren und der Beweismittelsicherung.

- Die Fachgruppe Operative Kriminalanalyse (OpKA) erbringt Dienstleistungen im Bereich der Datenanalyse zuhanden der Ermittler und Strafuntersuchungsbehörden.

- Die Fachgruppe Cybercrime (CyC) ist im Zürcher Kompetenzzentrum Cybercrime integriert, tätigt Vorermittlungen und bearbeitet die von der Cyber-Staatsanwaltschaft delegierten Cybercrime Ermittlungsverfahren.

Forensisches Institut (KA-DED-FOR)
Das Forensische Institut Zürich (FOR) ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt und wird durch den Kanton Zürich und die Stadt Zürich betrieben. Im Institut arbeiten rund 160 Mitarbeitende. Es handelt sich um eigene Zivilangestellte sowie Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich und der Stadtpolizei Zürich. 

Es wurde im März 2010 durch die Zusammenführung der Kriminaltechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich und des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich gebildet. Unter gemeinsamer Führung kann das Forensische Institut Zürich den laufend steigenden Anforderungen an die technischen Entwicklungen und an die Qualität im wissenschaftlichen Sachbeweis gerecht werden und im internationalen Umfeld Schritt halten. In der neuen Grösse gilt das Forensische Institut Zürich als schweizweit führendes Kompetenzzentrum in der Forensik. 

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