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Elektronischer Rechtsverkehr

Die seit Januar 2011 gültige Strafprozessordnung ermöglicht es, Eingaben an Strafverfolgungsbehörden auch elektronisch einzureichen.

Einführung in den elektronischen Rechtsverkehr

Da es sich beim Austausch mit einer Behörde immer um sehr persönliche Anliegen handelt, muss die Nachricht vor der Einsicht oder dem Zugriff Dritter geschützt werden. Dazu hat der Bund in der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (Art. 10 VeÜ-ZSSV) Vorschriften formuliert.

  1. Eingaben müssen über auf gesichertem Weg an eine vom Bund anerkannte Zustellplattform erfolgen. Für Eingaben an das Stadtrichteramt Zürich ist dies jene der PrivaSphere AG. Über einen gewöhnlichen E-Mailkanal eingereichte Schreiben entfalten daher keinerlei Rechtswirkung und sind nicht fristwahrend.
  2. Sie brauchen eine anerkannte elektronische Signatur wie z. B. die SuisseID, um sich als Urheber/in der Eingabe ausweisen zu können.
  3. Die Dokumente sind im PDF-Format einzureichen.

Falls Sie die Sendungen von uns auch elektronisch erhalten möchten, müssen Sie uns mit Ihrer Eingabe Ihre Mobiltelefonnummer angeben, damit wir Ihnen den jeweiligen MUC (Message Unlock Code) per SMS zustellen können. Anderenfalls können Sie den MUC auch telefonisch anfordern.

Bei Unklarheiten finden Sie die Antworten die  häufigsten Fragen in der entsprechenden Rubrik (FAQ).

Den Weg über die gesicherte Plattform finden Sie im Unterkapitel Elektronische Eingaben (Online-Schalter).

Vergewissern Sie sich vor dem Start, dass

  1. Ihre SuisseID einsatzbereit ist,
  2. Ihre Eingabe im PDF-Format, elektronisch signiert bei Ihnen lokal schon abgespeichert vorliegt,
  3. Sie ein allfälliges weiteres Dokument (Beilage, Beweismittel, etc) ebenfalls in PDF-Format verfügbar haben. Dieses muss nicht zwingend elektronisch signiert sein.

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