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Fragen & Antworten (FAQ)

Kann ich meine Anliegen beim Stadtrichteramt elektronisch einreichen?

Ja. Das Gesetz ermöglicht dies, schreibt jedoch vor, was dabei zu berücksichtigen ist. Der Kontakt muss verschlüsselt erfolgen. Das Stadtrichteramt darf ausschliesslich über einen speziell gesicherten Kanal zugestellte Eingaben zur Bearbeitung entgegennehmen. Sender und Empfänger müssen ihre Nachrichten dabei über eine vom Bund anerkannte Zustellplattform austauschen. Der elektronische Schriftenwechsel mit dem Stadtrichteramt erfolgt über die Plattform der Privasphere AG. Mit dem Zugang zur Plattform über unseren Online-Schalter können Sie jederzeit elektronische Eingaben an uns zu tätigen, auch wenn Sie bei der Privasphere AG nicht registrierter Kunde sind.

Was brauche ich dazu an technischen Hilfsmitteln?

  1. Eine anerkannte qualifizierte elektronische Signatur (z.B. SuisseID).
  2. Eine Möglichkeit, um auf dem Computer Dokumente im PDF-Format zu erstellen.

Damit die Eingabe formell korrekt ist, muss das Schreiben mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein. Ein Schriftzug muss allerdings nicht sichtbar auf dem Dokument angebracht sein. Im Falle eines Ausdrucks des Dokuments ist die elektronische Unterschrift auch anhand des entsprechenden Prüfberichts als solche erkennbar.

Warum werden nur PDF-Dokumente akzeptiert?

Art. 6 VeÜ-ZSSV schreibt vor, dass die Verfahrensbeteiligten ihre Eingaben (alle Dokumente) im PDF-Format zu übermitteln haben.

Weshalb darf das ausgefüllte Onlineformular bei Nutzung des eGov LocalSigners nicht zu PDF/A konvertiert werden?

Bei dieser Art der Konvertierung in PDF/A wird eine neue Datei geschrieben und danach der Inhalt als Bild eingefügt. Da damit alle Metadaten verloren gehen, wird das Dokument nicht mehr als StRA-Onlineformular erkannt und somit abgewiesen.

Kann ich vom Stadtrichteramt auch elektronisch Post erhalten?

Ja. Voraussetzung ist, dass Sie diesen elektronischen Austausch über unseren Online-Schalter beantragen und Ihr Einverständnis dazu geben (Art. 86 StPO).

Bitte geben Sie dabei unbedingt auch Ihre Mobiltelefonnummer an, damit wir Ihnen bei den jeweiligen MUC (Message Unlock Code) per SMS zustellen können.

Welche Fristen muss ich beachten?

Bei elektronischer Übermittlung ist die Frist gewahrt, wenn der Empfang bei der Strafbehörde bzw. der entsprechenden Zustellplattform spätestens am letzten Tag der Frist durch deren Informatiksystem bestätigt worden ist (Art. 91 StPO).

Wie erkenne ich, dass meine Sendung im Zugriffsbereich des Stadtrichteramts eingetroffen ist?

Die PrivaSphere AG quittiert Ihnen technisch die erfolgreiche Zustellung.

Wie lange wird meine elektronische Adresse beim Stadtrichteramt verfügbar bleiben?

Ihre elektronische Anschrift ist Teil der Personendaten und wird gemeinsam mit diesen im Stadtrichteramt gespeichert.

Wenn ich in einem weiteren Fall vom Stadtrichter einen Entscheid erwarte – erfolgt die Zustellung dann elektronisch?

Der Erstversand von sämtlichen Verfügungen wie z. B. Strafbefehlen, Nichtanhandnahme- und Einstellungsverfügungen erfolgt als Gerichtsurkunde mit physischer Post.

Sie können die jeweilige Verfügung aber im Anschluss elektronisch einfordern. In dieser Situation überprüft das Stadtrichteramt vorab die vorliegende elektronische Adresse auf ihre Gültigkeit, um sie anschliessend erfolgreich zu beliefern.

Wie erfolgt der elektronische Austausch mit dem Stadtrichteramt mit mir als Rechtsvertretung?

Elektronische Eingaben vom Typ eGov-Einschreiben sind auch für Rechtsvertretungen nur über unseren Online-Schalter möglich.

Bitte geben Sie uns Ihre Mobiltelefonnummer an, damit wir Ihnen bei allfälligen elektronischen Lieferungen den jeweiligen MUC (Message Unlock Code) per SMS zustellen können.

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