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Rechtsbehelfe

Wenn Sie mit einem Entscheid des Stadtrichteramtes nicht einverstanden sind, so stehen Ihnen verschiedene verfahrensrechtliche Möglichkeiten zur Verfügung, sich dagegen zu wehren.

Den oder die ordentlichen Rechtsbehelf/e finden Sie dabei auch in der letzten Ziffer des Dispositivs im jeweiligen Entscheid selbst.

Ein vorgedrucktes Einspracheformular sowie Merkblätter mit weiteren Informationen finden Sie zudem in der entsprechenden Rubrik Formulare & Merkblätter.

Die jeweiligen Verfahren sind allesamt in der Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO) geregelt.

Diese Rechtsbehelfe sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung und ihrer Häufigkeit die folgenden:
 

Die Einsprache

Wenn Sie als beschuldigte Person einen Strafbefehl erhalten und damit nicht einverstanden sind, können Sie innert 10 Tagen ab Empfang schriftlich dagegen Einsprache erheben. Neben der beschuldigten Person können auch weitere Betroffene (z.B. die Privatklägerschaft) Einsprache erheben, sofern sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Strafbefehls haben (Art. 354 Abs. 1 StPO).

Detailinformationen finden Sie im Kapitel Einsprache .


Die Beschwerde

Möchten Sie gegen einen anderen Entscheid (z.B. eine Nichtanhandnahme oder Einstellung) ein Rechtsmittel ergreifen, steht Ihnen dazu die Beschwerde zur Verfügung (Art. 322 Abs. 2, Art. 355 Abs. 2, Art. 393 Abs. 1 StPO). Eine solche muss innert 10 Tagen ab Empfang schriftlich und begründet beim Obergericht des Kantons Zürich eingereicht werden (Art. 396 Abs. 1 StPO).

Detailinformationen finden Sie im Kapitel weitere Rechtsbehelfe.

Das Gesuch um Wiederherstellung der Frist

Wenn Sie eine Frist wie zum Beispiel die Einsprachefrist versäumen, können Sie unter bestimmten Umständen ein Gesuch um Wiederherstellung der Frist stellen (Art. 94 StPO).

Nähere Informationen finden Sie im Kapitel weitere Rechtsbehelfe.

Weitere Informationen