Über das Portal

Die Stadt Zürich hat am 28. Juni 2012 das erste OGD-Portal der Schweiz eröffnet. Mit dem Portal bietet die Stadtverwaltung Zürich einen zentralen Einstiegspunkt für die Suche und Nutzung von offenen Daten der Stadt Zürich.

Was ist Open Government Data?

Unter Open Government Data versteht man das Bereitstellen von Datensätzen aus öffentlichen Verwaltungen für eine breite Öffentlichkeit in digitaler Form. Die Datensätze kostenlos, maschinenlesbar und stehen unter freier Lizenz.

Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung sowie Privatpersonen können, basierend auf diesen Daten, neue und innovative Dienstleistungen anbieten. So entstehen Angebote, von denen ein grösserer Bevölkerungskreis und somit letztlich auch wieder die öffentliche Verwaltung profitieren.

Wann werden Daten zu Open Data?

Jede Dienstabteilung der Stadtverwaltung besitzt die Hoheit über ihre eigenen Daten. Datenhoheit bezeichnet die Kompetenz, zu entscheiden, ob Dritten der Zugang zu gewissen Daten erlaubt werden kann. Dies ist der Fall, wenn die Datensätze gemäss geltendem Recht veröffentlicht werden dürfen. Die Daten gelten dann als öffentlich.

Daten, die durch höhere rechtliche Interessen geschützt sind, sind nicht öffentlich. Namentlich und nicht abschliessend gelten folgende Einschränkungen:

  • Datenschutz (z.B. personenbezogene Daten)
  • Amtsgeheimnis
  • Übergangsdaten, laufende Geschäfte, Notizen
  • Übergeordnetes öffentliches Interesse (z.B. Staatsschutz)
  • Informationsschutz (z.B. als intern klassifizierte Daten)
  • Urheberrecht

Für die Veröffentlichung der Daten im Open Data Katalog gelten überdies folgende Prinzipien:

  • Vollständigkeit und Verständlichkeit der Daten
  • Offenlegung der Primärquellen
  • Zeitliche Nähe der Veröffentlichung
  • Einfacher Zugang
  • Maschinenlesbarkeit der Daten
  • Offene Standards und Schnittstellen
  • Diskriminierungsfreiheit
  • Offene Lizenzierung
  • Keine Nutzungskosten
  • Dauerhaftigkeit
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