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Unter 'Interview' abgelegte Einträge

    "Zürcher Entwicklungsteams sollen ihre Anwendungen für einen noch grösseren Markt und Nutzendenkreis weiterentwickeln können"

    Veröffentlicht am Donnerstag, 4. Juni 2015 um 08.30 Uhr
    Von Reto Wick

    Corine Mauch amtiert seit Mai 2009 als Stadtpräsidentin der Stadt Zürich

    Frau Stadtpräsidentin, die Stadt hat 2012 die «Open Government Data»-Initiative gestartet. Welche Ziele verfolgt die Stadt Zürich mit ihrem Engagement?

    Mit dem 2012 lancierten OGD-Portal – übrigens damals dem ersten in der Schweiz – will die Stadt ihre Behördendaten auf effiziente Weise und mit einer zentralen Schnittstelle zur freien Verwendung zur Verfügung stellen. Wir laden dadurch interessierte Kreise ein, auf Basis dieser vielfältigen, kostenlosen Daten innovative Informationsdienstleistungen zu entwickeln.

    Das OGD-Portal ist ein Mosaikstein in der Attraktivität des ICT-Standorts Zürich und trägt zu dessen weiterem Wachstum bei. Dass wir diesbezüglich auf einem guten Weg sind, wurde jüngst etwa durch die Bekanntgabe von Google, ihre Aktivitäten hier massiv ausbauen zu wollen, bestätigt.

    Und letztlich profitieren wir Zürcherinnen und Zürcher natürlich alle von den auf OGD basierenden Entwicklungen, wenn sie uns den Alltag etwas einfacher machen oder uns bei wissenschaftlichen Recherchen dienen.

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    Kategorien: Interview , OGD und Stadt Zürich

    "In zehn Jahren wird die flächendeckende Bereitstellung von Daten der öffentlichen Verwaltung selbstverständlich sein"

    Veröffentlicht am Dienstag, 26. Mai 2015 um 09.30 Uhr
    Von Reto Wick

    André Golliez ist Co-Gründer und Präsident des Vereins Opendata.ch

    Herr Golliez, Sie gelten in der Schweiz als einer der Vorreiter und –denker im Bereich Open Data, sind Mitgründer des Vereins opendata.ch. Skizzieren Sie bitte kurz Ihre persönliche Vision von Open Government Data für die Schweiz?

    In spätestens zehn Jahren wird die flächendeckende Bereitstellung und Nutzung der Daten der öffentlichen Verwaltung, der Unternehmen des öffentlichen Sektors sowie der mit öffentlichen Mitteln finanzierten Forschung eine Selbstverständlichkeit sein. Aus verteilten und abgeschlossenen Datensilos entsteht eine offene und vernetzte Dateninfrastruktur, welche von allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aktivitäten genutzt werden kann. 

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    Kategorien: Interview , OGD und Schweiz

    "Eine flächendeckende Öffnung darf gefordert werden"

    Veröffentlicht am Dienstag, 19. Mai 2015 um 10.00 Uhr
    Von Reto Wick

    Simone Nuber leitet Statistik Stadt Zürich seit Dezember 2011

    Frau Nuber, Sie sind Direktorin der Dienstabteilung Statistik Stadt Zürich, der das Open Data Team angeschlossen ist. Wie kam es dazu, dass die Limmatstadt als schweizweit erste Stadt eine eigene Open Government Data Kampagne startete?

    Im Rahmen verschiedener Aktivitäten des Legislaturschwerpunkts «eZürich» hatte sich gezeigt, dass Datenbestände der Stadtverwaltung ein grosses Potenzial aufweisen. Ähnlich wie die im Bereich Open Government Data bereits seit längerem engagierten Verwaltungen in den USA und Grossbritannien wollten wir verfügbare Verwaltungsdaten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und somit eine Sekundärnutzung ermöglichen. 2011 begannen wir mit Vorabklärungen und der Ausarbeitung einer OGD-Policy für die Stadt Zürich. Ein knappes Jahr später konnten wir das erste Open Data Portal der Schweiz lancieren.

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    Kategorien: Interview , OGD und Stadt Zürich

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