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R-Hackathon zum Open Data Day 2017

Veröffentlicht am Freitag, 24. März 2017 um 08.57 Uhr
Von Christoph Molnar

Am 4. März, dem offiziellen Open Data Day, wurden weltweit rund 320 Events zum Thema «Open Data» durchgeführt. Einer davon, dank der Zurich R User Group, auch in Zürich.

Open Data bedeutet, dass man wertvolle Daten für alle verfügbar macht. Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben Daten zu Verspätung von Bussen und Trams, sowie Passagierzahlen (und zwar hier im Open Data Portal) veröffentlicht.

Wir als Organisatoren der Zurich R User Group, die regelmässige Veranstaltungen zum Statistik-Programm R durchführen, wurden dank Open Data Zurich auf diese Daten aufmerksam. Schnell entwickelte sich die Idee, gemeinsam mit Open Data Zurich und VBZ einen Hackathon zu organisieren, um so die publik gemachten Verkehrsdaten (!) zu nutzen. Die Wahl des Datums fiel leicht: Wir wählten den, 4. März 2017, anlässlich des offiziellen internationalen Open Data Days.

Das Potential der Daten ist für Anwendungen gross: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Wetter und Verspätungen? Wie verändert sich der öffentliche Verkehr zum Zürifäscht? Wie häufig kommt Bus Bunching vor (zwei Busse der gleichen Linie kommen direkt hintereinander)?

Samstag 4. März, 9 Uhr morgens: Während viele noch schlafen, treffen sich die Teilnehmenden des Open Data Hackathons an der Uni Zürich. Nach einer Infusion mit Wissen über die Daten, geht es gestärkt mit Kaffee und Gipfeli an die Analysen. Teams bilden sich um die verschiedenen Fragestellungen und das Hacking beginnt. Die Atmosphäre ist grossartig und alle sind sehr motiviert. Experten der VBZ unterstützen die Teilnehmer mit Fachwissen über die Daten und den Alltag der VBZ. Auch zwischen den Teams findet reger Austausch statt. Nachmittags gibt es Kurzvorträge über Verkehr zur Inspiration.

Ein Tag ist sehr kurz, daher sind wir überrascht, wie viel die Teilnehmer geschafft haben. Von Vorhersage der Verspätungen abhängig vom Wetter, über die Analyse von Bus Bunching der Linie 80 und Visualisierung des Ausnahmezustandes Züri Fäscht war alles dabei. Eine Übersicht der Projekte gibt es hier

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