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Eigene Vorsorge

Im revidierten Erwachsenschutzrecht erhält das Recht auf Selbstbestimmung eine zentrale Rolle. Behördliches Handeln wird bei Urteilsunfähigkeit nur noch dann zum Tragen kommen, wenn andere - private - Vorkehren oder gesetzliche Vertretungsrechte nicht ausreichen.

Nach wie vor kann einer Person eine Vollmacht erteilt werden, mit dem Vermerk, dass diese auch gültig bleiben soll, wenn die Vollmachtgeberin oder der Vollmachtgeber urteilsunfähig wird (Art. 32 ff. OR). Im neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht wurde darüber hinaus die gesetzliche Grundlage geschaffen, um in einem Vorsorgeauftrag (Art. 360 ff.  ZGB) oder einer Patientenverfügung (Art. 370 ff. ZGB) Vorkehrungen zu treffen, die erst im Falle der eigenen Urteilsunfähigkeit Geltung haben sollen.

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